Oberliga Westfalen
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Witt hat beim FCG noch etwas nachzuholen
von Malte Greshake
(17.01.25) Wusch! Da ist er also, der erste Sommerneuzugang des 1. FC Gievenbeck. Und derjenige ist in Münster sicherlich kein Unbekannter: Fabian Witt (22) wird nach der Saison von Westfalia Kinderhaus zum Gievenbecker Weg rüberwechseln. Die FCG-Coaches Torsten Maas und Steffen Büchter bekommen so einen flexiblen Offensivspieler hinzu.
"Wir haben Ausschau nach einem Spieler für die Offensive gehalten, der torgefährlich ist, einen guten Abschluss hat und den Unterschied machen kann", meint Maas zum Transfer. All das bringe der Neue mit. Zudem könne Witt nicht nur auf der offensiven Außenbahn, sondern auch im Sturmzentrum zum Einsatz kommen. "Fabian passt zum Verein und den Gegebenheiten", fügt Maas hinzu. "Für mich war das schon die offensichtliche Lösung, weil er den Großteil seiner Jugend in Gievenbeck verbracht hat."
Im Jahr 2015 verließ Witt seinen Heimatverein TuS Hiltrup und schloss sich der U14 der Gievenbecker an. Bis zur A-Jugend durchlief der schnelle Offensivspieler die Jugendabteilung des FCG. In der Saison 2020/21 zog es ihn schließlich nach Kinderhaus. Seitdem erzielte er in 99 Westfalenliga-Spielen rund 37 Buden. Vor knapp zwei Wochen schnappte sich der dribbelstarke Spieler mit seinen Kinderhausern noch den Münsteraner Stadti-Titel und wurde zum besten Kicker des Turniers gewählt.
Endlich Stammspieler in der Ersten des FCG werden
"Nicht zuletzt bei den Stadtis hat Fabi bewiesen, dass er einer der besten Kicker im Münsterland ist", berichtet Carsten Becker, noch bis zum Sommer Sportlicher Leiter beim FCG, in einer Pressemitteilung. "Nun möchte er in seinem Ausbildungsverein das zeigen, was wir ihm mit 19 Jahren noch nicht zugetraut haben: Stammspieler in der Ersten des FCG zu werden." Beckers Nachfolger Jens Truckenbrod freue sich ebenfalls über den ersten Sommertransfer. "Fabi war einer der Wunschspieler unseres Trainerteams", hält er fest. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir ihn von unserem Weg überzeugen konnten und er sich frühzeitig dazu bekannt hat. Er kann sich voll identifizieren. Das zeigt, dass beide Seiten großes Vertrauen ineinander haben."
Witt selbst hätte sich in den Gesprächen mit den Gievenbecker Verantwortlichen "total wohlgefühlt" - und haut noch ein paar mehr Sätze hinterher: "Mich reizt einerseits die sportliche Herausforderung, andererseits passt es zwischenmenschlich einfach. Ich habe seit der U14 meine ganze Jugend in Gievenbeck verbracht, das sagt, glaube ich, alles über meine gute Verbindung zum Verein aus. Hier möchte ich mich sportlich weiterentwickeln und menschlich an der neuen Aufgabe reifen."
Und Witt werde nicht der einzige Transfer der Gievenbecker bleiben. Das verspricht Coach Maas. "Ihr könnt auf die nächsten Tage gespannt sein", kündigt er an. "Wir sind zufrieden damit, wie gerade unsere Planungen laufen. Die Gespräche mit dem jetzigen Kader laufen auf Hochtouren. Und wir dann bald bestimmt noch den einen oder anderen neuen Namen präsentieren."








































