Oberliga Westfalen
Bräuer komplettiert FCE-Torwarttrio
von Christian Lehmann
(19.03.25) Nach der Bekanntgabe von Cornelius Wattas Rückkehr zum SC Altenrheine musste der FC Eintracht Rheine auf der Torhüter-Position noch ein bisschen was tun mit Blick auf die kommende Saison. Bis zuletzt fahndete der Oberligist nach einem weiteren Schnapper, der gemeinsam mit Ramon Büsken und Marcel Pieper das künftige Torhüter-Trio bilden soll. Am Mittwoch meldete Chefcoach Christian Hebbeler nun Vollzug in dieser Frage: Matthias Bräuer wechselt vom SC Preußen Münster zum Delsen.
Der Schlussmann kam in der laufenden Saison fünfmal in der Oberliga für die SCP-Reserve zum Einsatz, auch beim Zweitligateam der Adlerträger saß er schon auf der Bank. In der vergangenen Saison waren es allerdings noch 19 Einsätze gewesen. In der Rückrunde erhielten zuletzt in der Regel eher Melvin Poms oder Luis Ackermann den Vorzug.
Gemeinsamer Nenner Lengerich
Hebbeler kennt den gebürtigen Lengericher, der seit 2015 sämtliche Jugendteams an der Hammer Straße durchlaufen hat, schon lange. Während seiner Zeit als Chefcoach beim SC Preußen Lengerich war Bräuers Vater Christian als Torwarttrainer Teil des Staff. "Ich habe den Werdegang von Matthias immer im Blick gehabt. "Wir hatten die Vermutung, dass er vielleicht nicht mehr ganz glücklich sein könnte in Münster. Anders hätten wir wohl keine Chance gehabt, ihn zu bekommen. Da wir uns in der Oberliga aktuell nicht ganz so schlecht darstellen, haben wir ihn gefragt, ob es nicht eine Option wäre, in Rheine zu spielen. Wir sind sehr froh, dass wir einen Jungen aus dem Kreis Steinfurt verpflichten konnten, der keine ewig weiten Fahrten zum Training hat."
Mit Ramon Büsken (23) und Marcel Pieper (20) bildet der 20-jährige Keeper künftig also das "wahrscheinlich jüngste Torwarttrio der Oberliga", sagt Hebbeler. Ebenso wie in dieser Saison könnte es auch in der kommenden Spielzeit keine klare Nummer eins geben: "Ich bin mir sicher, dass Matthias um seinen Platz im Tor kämpfen kann. Mal gucken, wer die Nasenspitze vorn hat. Es ist ein offenes Rennen", so Hebbeler. Neben seiner exzellenten fußballerischen Ausbildung kann der 1,90 Meter große Schlacks Bräuer sicherlich seine Stärken in der Luft als Argument für sich verbuchen.






































