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Oberliga Westfalen

Vreden geht wieder leer aus


Von Malte Greshake

(28.10.24) Die Ergebniskrise der SpVgg Vreden geht weiter. Auch beim Auswärtsspiel gegen den TuS Ennepetal ging die Mannschaft von Andree Dörr und Romario Wiesweg leer aus. Immerhin einen Lichtblick gab es aber: Nach vier Ligaspielen ohne ein eigenes Tor waren die Vredener bei der 1:3 (1:2)-Niederlage vorne mal wieder erfolgreich.

Früh in der Begegnung musste SpVgg-Keeper Ricardo Ottink aber zunächst den Ball aus seinem Netz holen. Bei einem Standard des Gegners hatten sich die Gäste überrumpeln lassen. Cedrick Hupka brachte den TuS in Führung (3.). "Wir wollten eigentlich ein frühes Gegentor und ein Standardgegentor vermeiden", kommentierte es Dörr. Das hatte also überhaupt nicht hingehauen. Dennoch fanden die Vredener schnell eine Antwort. Nach einem Angriff über Kevin Meise musste Felix Wobbe am zweiten Pfosten nur seinen Schlappen hinhalten (13.).

Sicherheit verschaffte den Gästen der Ausgleich jedoch nicht. Weiterhin blieben die Ennepetaler vor allem bei Standardsituationen gefährlich. "Auch haben wir uns ein wenig den Schneid abkaufen lassen und zu einfache Fehler gemacht", haderte Dörr. Wie bei der Szene in der 20. Spielminute. Nach einem individuellen Fauxpas landete die Murmel bei TuS-Kapitän Marius Mülller, der die Hausherren wieder in Front ballerte. 

Auch das Glück fehlt

Nach dem Seitenwechsel waren die Vredener dann wesentlich besser drin. In den Zweikämpfen hielten die Gäste nun ordentlich dagegen. Nur vorne fehlt einfach das Glück. Nach einem Foulspiel an Nicolas Ostenkötter hätte Dörr gerne einen Elfmeterpfiff gehört. Schiedsrichter Dr. Philip Roeding war aber anderer Meinung. "Wir haben das Spiel sicher nicht wegen der Schiri-Leistung verloren", sagte Dörr. "Aber die Kleinigkeiten laufen gerade gegen uns. Grundsätzlich haben wir wegen unserer eigenen Fehler die Gegentore kassiert. Und deswegen müssen wir eine Niederlage akzeptieren, die nicht hätten sein müssen."

Duje Goles schlug schließlich nach einem erneuten Aussetzer der Vredener zu (58.). Es sollte der entscheidende Treffer an diesem Tag sein. Zurück ins Spiel fanden die Gäste trotz guter Chancen nicht mehr. Dass Ennepetals Goles kurz vor Schluss nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah (87.), fiel nicht mehr ins Gewicht.

TuS Ennepetal - SpVgg Vreden 3:1 (2:1)
1:0 Hupka (3.), 1:1 Wobbe (13.),
2:1 Müller (20.), 3:1 Goles (58.)
Gelb-Rote Karte für Ennepetals Goles (87./wiederholtes Foulspiel)



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2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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