Oberliga Westfalen
Meyer sei Dank: Der FCE erledigt die Pflicht
Von Fabian Renger
(13.04.25) Gewonnen, Pflichtaufgabe erfüllt, aber auch nicht viel mehr. Der FC Eintracht Rheine bezwang den Vorletzten Concordia Wiemelhausen mit 1:0 (0:0). War schon so verdient. Aber nach zwei Gala-Auftritten folgte nun eher einer aus der Kategorie Arbeitssieg. Man könnte auch das Bild des guten Pferds heranziehen, das nur so hoch springt, wie es eben muss.
"Wir waren schon die bessere Mannschaft", hatte sich FCE-Coach Christian Hebbeler sechs eigene Großchancen aufgeschrieben. Die Gäste kratzten und bissen, sie waren in jedem Zweikampf maximal präsent, attackierten früh und gut. "Wir haben so 25 Minuten gebraucht, um das Spiel mental anzunehmen", räumte Hebbeler ein. "Hut ab vor Wiemelhausen! Dafür, dass die Tabellenkonstellation so ist, wie sie ist, haben sie wirklich alles versucht."
Gute Chancen trotz ausbaufähiger Leistung
Dennoch war der FCE schon im ersten Abschnitt ein paarmal nah dran am Torerfolg. Tugay Gündogan (2.), Luca Meyer per Kopf (21.) und später erneut Gündogan nach Steckpass von Adrian Knüver (41.). Bei Meyer war das Tor zu niedrig, bei Gündogan der Gäste-Keeper Luca Wiecek im Weg.
Mitte der ersten Halbzeit fand Rheine allmählich in den Spielfluss. Zumindest bis zum Pausenpfiff. Danach wurde es erst wieder ein schweres Unterfangen. Netterweise halfen die Gäste mit. Tim Wasserloos sah für ein wiederholtes Foulspiel die Gelb-Rote Karte (52.). Rheine also fortan in Überzahl. Meyer (49.) und Gündogan (66.) verpassten wieder eine frühere Hütte. Die machte schließlich Meyer klar. Montasar Hammami flankte, er köpfte aus sieben Metern zum 1:0 rein (68.).
Das war der Endstand. Hebbeler nahm die Punkte dankend mit. Die Leistung als solche würde aber wohl gegen viele andere Gegner eher nicht reichen. "Wir hatten extrem viele technische Fehler dabei und zu viele Ballverluste. Das zog sich durchs ganze Spiel."
FC Eintracht Rheine - Concordia Wiemelhausen 1:0 (0:0)
1:0 Meyer (68.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Wiemelhausens Tim Wasserloos (wdh. Foulspiel/52.)







































