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Oberliga Westfalen

Suat Fajic (v.) behauptet den Ball gegen Wattenscheids Steve Tunga. Fotos: Greshake

Flutlicht-Sieg hat Charme und Stil


Von Fabian Renger

(18.04.25) Unter Flutlicht im Preußen-Stadion die SG Wattenscheid zu besiegen? Das hat Charme. Und Stil hatte es auch, was die Zwote von Preußen Münster da am Gründonnerstag aufs Parkett zauberte. Mit 1:0 (1:0) schlugen die Adlerträger die SGW. "Das war schon ein geiles Spiel. Wir haben 70 richtig gute Minuten gespielt", schaute ein richtig gut gelaunter Preußen-Coach Kieran Schulze-Marmeling zurück. Der einzige Kritikpunkt: Es blieb zu spannend.

"Wir müssen das Spiel früher gekillt haben", stellte Preußens Übungsleiter fest. "Mit Ball war es vielleicht das beste Spiel, was Auslösen und Kontrolle angeht." Nur die Chancenverwertung war halt nicht so pralle. Die Preußen wussten, dass die Gäste gerade auf den Flügeln extreme Qualitäten im Eins-gegen-Eins haben. "Die sind überhaupt nicht in ihre Dribblings gekommen", hielten die Gastgeber diszipliniert dagegen. Vor der Pause ließen sie kaum bis nichts Nennenswertes zu. Vorne trafen sie hingegen zu selten.

Till Hausotter scheiterte im ersten Abschnitt am Pfosten. Immerhin einmal klappte es. Melih Sayin spielte einen feinen Chipball, Marvin Schulz verlängerte, Mika Keute machte die Kugel cool weg (35.). Im zweiten Durchgang kreierten die Hausherren eine (Konter)Chance nach der nächsten. "Was wir uns da rausgespielt haben, wie wir es da kontrolliert haben, das war schon sehr groß", lobte der Coach. Einzig sein Puls kam nicht zur Ruhe. Denn Hausotter, Schulz, Keute und Co verpassten das 2:0. Es wäre wohl der Todesstoß für die Gäste gewesen.

Preußen übersteht die Schlussphase

Die blieben so drin und dran. Und wie das immer so ist bei solchen Spielständen: Irgendwann kam bei den Wattenscheidern Größe und Wucht auf den Platz. "Da mussten wir nochmal leiden und wir brauchten auch einen guten Torwart", lobte Schulze-Marmeling seinen Schnapper Marian Kirsch, der in der Schlussphase auch mal eine Glanztat auspackte. Luca Bolay klärte für die Preußen außerdem noch auf der Linie. Wattenscheids Druck überstanden die Münsteraner. "Wäre auch total unverdient gewesen, wenn da noch ein Tor fällt", befand Schulze-Marmeling. Zum ersten Mal seit Mitte Oktober stand somit auch hinten mal wieder die Null. Wie gesagt: Dieser Abend hatte Charme und Stil.

Preußen Münster II - SG Wattenscheid 1:0 (1:0)
1:0 Keute (35.)

Melih Sayin (r.) bereitete das 1:0 vor.


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