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Kondring: "Solche Worte sind nicht zu entschuldigen"
Der Betroffene Antwi-Adjei zeigte sich gegenüber den Kollegen schockiert: "Dass so etwas noch immer passiert, ist der absolute Wahnsinn. Fußball ist emotional und soll auch emotional bleiben, aber nicht so." Seiner Mannschaft erzählte er in der Halbzeit nichts von dem Vorfall: "Ich wollte, dass die Spieler sich auf das Spiel konzentrieren können. Ich hatte selbst genug damit zu kämpfen."
Vredens Vereinsvorsitzender Christoph Kondring äußerte sich ebenfalls bei den Kollegen und verurteilte die Situation: "Egal, was auf dem Platz passiert, solche Worte gehören da nicht hin und sind nicht zu entschuldigen."
TSG äußert sich auf Social Media
Die TSG bezog derweil auf
den sozialen Medien Stellung: "Mit großem Entsetzen haben wir zur Kenntnis genommen, dass unser Co-Trainer Christian Antwi-Adjei im Rahmen des heutigen Spiels bei der SpVgg Vreden rassistisch beleidigt wurde. Die Äußerung „Du black Beauty, verpiss dich“ ist absolut inakzeptabel und stellt eine klare Grenzüberschreitung dar, die wir aufs Schärfste verurteilen. Besonders kritisch sehen wir den Umgang der SpVgg Vreden mit diesem Vorfall. Der Versuch, die Situation herunterzuspielen, sendet ein falsches Signal und wird der Schwere der Beleidigung in keiner Weise gerecht. Erst durch das Eingreifen eines engagierten Fans, der die Polizei verständigte, wurde der Vorfall überhaupt offiziell aufgenommen. Rassismus hat im Sport – und in unserer Gesellschaft insgesamt – keinen Platz. Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung sowie klare Konsequenzen für den Verantwortlichen. Gleichzeitig gilt unsere volle Unterstützung Christian Antwi-Adjei, der in dieser Situation Rückhalt und Solidarität verdient. Wir stehen für Respekt, Vielfalt und ein faires Miteinander – auf und neben dem Platz. SAY NO TO RACISM."
Auf den Vorwurf reagierte Kondring ebenfalls bei der MLZ: "Ein Zuschauer von Sprockhövel hat uns mitgeteilt, dass er die Polizei ruft. Deswegen haben wir ihn [den Täter] nicht vom Gelände verwiesen, um auf die Polizei zu warten." Der betreffende Zuschauer habe sich von der Tribüne entfernt und sich abseits der weiteren Zuschauer auf dem Gelände aufgehalten.








































