Oberliga Westfalen
Peter Effing geht, Cris Ojo kommt
von Malte Greshake
(11.07.25) Den werden sie vermissen: Beim TuS Hiltrup hat sich während des Vorbereitungsstarts noch kurzfristig etwas im Kader getan. Peter Effing wird dem Aufsteiger aus beruflichen Gründen ab sofort nicht mehr zu Verfügung stehen. Darauf haben die Hiltruper direkt reagiert und mit Cris Ojo einen vielversprechenden Nachwuchsspieler von der Hammer SpVg dazugeholt.
"Weil Peter uns verlässt, wird Linus Gröger von der Linksverteidiger-Position wieder nach vorne rücken", gibt Cheftrainer Marcel Stöppel einen Einblick in die Überlegungen. "Deswegen haben wir uns nach einem Linksverteidiger umgeschaut." Die Lösung: Der 19-jährige Ojo. Ein junger und dynamischer Linksfuß, der in der Vorsaison 30 Spiele in der Landesliga für die Hammer SpVg absolvierte. In seinem ersten Seniorenjahr wohlgemerkt. "Cris war schon eine Woche dabei, hat die Testspiele mitgemacht und das mit gutem Tempo gelöst", sagt Stöppel über den Neuzugang. "Für den Offensivbereich ein interessanter Mann. Aber er muss noch viel lernen und wir müssen schauen, wie schnell er sich einfügt. Er hilft uns dennoch quantitativ und als Spielertyp weiter."
"Als Mensch und als Sportler ein herber Verlust"
Schwer wiegt indes der Verlust von Peter Effing, in der Vorsaison natürlich unter anderem mit seinen Toren maßgeblich am Aufstieg beteiligt gewesen. Der Berufspolizist wird zum 1. August ins Ruhrgebiet versetzt. Stöppel bedauert das: "Dass Peter uns verlässt, ist sehr schade. Wir wollen trotzdem nicht klagen und gehen damit sauber um. Als Mensch und als Sportler ist er dennoch ein herber Verlust, den wir versuchen aufzufangen." Aber: Seinen Spielerpass lässt Effing trotzdem vorerst in Hiltrup liegen. Immerhin ...
Mit Blick auf die Vorbereitung zeigt sich der Coach indes optimistisch. An diesem Wochenenden befinden sich die Hiltruper in einem Trainingslager in Billerbeck. "Die Testspiele waren in Ordnung", so Stöppel abschließend. "Es geht darum, erst eine Basis zu schaffen und alle auf den gleichen Stand zu bringen, um dann neue Elemente reinzubringen. Wir sind gerade dabei, das zu tun."
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