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Oberliga Westfalen

Josha Häusler (r.) traf erstmals in der Oberliga.

Die Antwort: Der FCE ist schwer zu schlagen!


Von Fabian Renger

(10.10.25) In der vergangenen Woche grübelte David Paulus, Trainer des FC Eintracht Rheine, noch: Sind diesen seltsamen Häufungen von Remis eigentlich als Zweidrittel-Pleiten zu betrachten – oder sind die Eintrachtler einfach schwer zu schlagen? Nach dem Auswärtsspiel bei der Spvgg Erkenschwick am Freitagabend können wir festhalten: Der FCE ist tatsächlich schwer zu schlagen. Er gewann nämlich auf dem Kunstrasenplatz am Stimberg unter Flutlicht mit 5:2 (0:1). Tat bestimmt gut, dieser zweite Saisonsieg, oder? Ja. Aber nur nach der Pause. Die erste Halbzeit war nämlich „eine mittlere Katastrophe unsererseits. Wir haben all das gemacht, was wir nicht machen sollten“, berichtete Paulus. Und das ist nie eine gute Sache.

Was genau sollten seine Jungs denn nicht machen? Ungeduldig mit dem Ball agieren – das taten die Rheinenser allerdings. In sensiblen Zonen leisteten sie sich zahlreiche unnötige Ballverluste und luden Erkenschwick so immer wieder zu Kontern ein. So entstand auch der Rückstand, für den Barbaros Inan zuständig war (10.).

Nach der Paust spielt der FCE "beweglicher, zielstrebiger, temporeicher"

„In der Kabine musste ich das erste Mal ein bisschen lauter werden“, verriet Paulus. Das half. „Wir waren viel beweglicher, zielstrebiger, temporeicher und haben Erkenschwick teilweise ins Schwimmen gebracht.“ Das war dann auch rasch am Ergebnis zu erkennen: Nach einer schönen Kombination von Pierre Pinto und Tugay Gündogan glich Bennet van den Berg per Linksschuss ins lange Eck zum 1:1 aus (53.). Luca Meyer köpfte einen Halbfeld-Freistoß von Fabian Kerellaj zum 2:1 für die Gäste ein (56.), ehe Gündogan eine Flanke von Montasar Hammami zum 3:1 vollendete (68.).

Nun boten sich plötzlich riesige Räume für die Eintracht – und sie fing sich dennoch erst mal das 3:2-Anschlusstor durch Dylan Pires (75.). Doch das war dann eher ein Strohfeuer. Luca de Angelis traf kurz nach seiner Einwechslung zum 4:2 (87.), erneut nach Vorlage von Hammami. Und dann jubelte sogar noch Josha Häusler über sein erstes Tor in der Oberliga – es war der 5:2-Endstand (90.+2.).

„Wir haben eine super Reaktion in der zweiten Halbzeit gezeigt“, freute sich Paulus abschließend über den zweiten Saisonsieg.

Spvgg Erkenschwick - FCE Rheine      2:5 (1:0)
1:0 Inan (10.), 1:1 Van den Berg (53.)
1:2 Meyer (55.), 1:3 Gündogan (68.)
2:3 Pires (75.), 2:4 De Angelis (87.)
2:5 Häusler (90+2.)



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