Oberliga Westfalen
Preußens Qualität setzt sich durch
Von Fabian Renger
(02.11.25) Daran gab es nichts zu rütteln! Der 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg von Preußen Münster II beim FC Eintracht Rheine war völlig verdient. „Man muss ehrlich sein: Preußen hatte heute einfach mehr Qualität“, gab das auch FCE-Coach David Paulus unumwunden zu. Obendrein ging der Start für seine Elf auch völlig in die Buchse.
Die Adlerträger trafen direkt mal durch Mikail Demirhan die Latte. Kurz danach war Marvin Schulz erfolgreich. Pascal Koopmann chippte die Kugel in die Box, Luca Steinfeldt legte per Kopf ab und Schulz nahm die Kugel volley – 1:0 für den Gast (4.). Die späte Niederlage gegen Clarholz hatte bei den Rheinensern wohl Spuren hinterlassen. „Gerade in der Anfangsphase waren wir sehr verunsichert“, so Paulus. „Wir haben uns dann aber gut reingekämpft.“
In Rheines beste Phase hinein fällt Münsters 2:0
Da ging Kieran Schulze-Marmeling mit. „Nach dem 1:0 hatte Rheine eine Phase, in der es gut Druck gemacht hat“, befand Münsters Coach. Allerdings brannte nicht so viel an. Auch wenn Rheine – vor allem über Fabian Kerellaj und Pierre Pinto – immer mal wieder durchbrach, war spätestens in Preußens Box Feierabend. „Preußen war in der Strafraumverteidigung mit Bennet Eickhoff und Michel Scharlau überragend“, lobte Paulus. Mitten rein in die wohl stärkste Phase seiner Truppe erhöhten die Gäste auf 2:0. Eine Ecke spielten sie kurz aus und aus 16 Metern netzte Tidiane Ba Gueye ein (26.).
Rheine war das Bemühen in der Folge nicht abzusprechen. Gerade in der zweiten Hälfte. „Wir haben uns nicht aufgegeben“, hielt Paulus seiner Elf zugute. Aber irgendwie war da nicht viel zu machen. „Da haben wir es aber sehr reif gespielt und gut verteidigt“, berichtete Schulze-Marmeling. Zweimal wurde es halbwegs kritisch, jeweils war Bennet van den Berg beteiligt. Einmal nach einem Freistoß von Kerellaj, einmal nach einer Flanke von Montasar Hammami. Auf der anderen Seite rettete sein Torwart Matthias Bräuer insbesondere gegen einen Abschluss von Marvin Schulz stark. Ein drittes Mal musste Bräuer trotzdem noch den Ball aus dem Netz holen. Nach einem Einwurf flankte Moritz Krause und im Zentrum war Eickhoff da (74.).
Das Ende aller Rheiner Hoffnungen. Als Nächstes geht’s für die auf Platz 16 abgerutschten Rheinenser übrigens am Donnerstagabend bereits zum Ligaprimus nach Wattenscheid. „Das wird wieder ein Brett, trotzdem ein Erlebnis. Es gilt jetzt, sich zu straffen“, so Paulus.
FCE Rheine - Preußen Münster II 0:3 (0:2)
0:1 Schulz (4.), 0:2 Ba Gueye (26.)
0:3 Eickhoff (74.)







































