Oberliga Westfalen
Das Ergebnis war zu erwarten
Von Fabian Renger
(09.11.25) Das musste ja so kommen. Vor dem Spiel hatten die SG Finnentrop/Bamenohl und der TuS Hiltrup bereits die identische Anzahl an Toren. Nach dem Spiel im Siegerland ist das auch noch der Fall. Nach 90 Minuten lautete das Endresultat 1:1 (0:1). Auch das war erwartbar: Finnentrop ist mit jetzt sieben Unentschieden dort Ligaspitze, Hiltrup folgt in diesem Ranking mit sechs Remis.
„Dem Spielverlauf nach zu urteilen, war es ein 50:50-Spiel, das in beide Richtungen kippen kann“, hielt TuS-Coach Marcel Stöppel fest. Die erste Hälfte ging eher an die Gastgeber, aber Hiltrup machte den Treffer. Nils Johannknecht traf – und das war super rausgespielt. Auf der rechten Seite schickte Jonas Weißen Felix Hesker fein in die Tiefe, der wiederum legte perfekt für Johannknecht quer (38.).
Bekanntes Muster
Nach der Pause stand’s zackig 1:1. Nach einem gegnerischen Abstoß ließen sich die Gäste zu leicht ausspielen. Anas Akhabach traf (49.). Allerdings war das irgendwie doof. Schließlich hatte Stöppel vorm Spiel noch gewarnt: Die SG spielt Abstöße ständig so aus wie diesmal. Der Ball ging auf den Sechser, wurde von dort klatschen gelassen und schnell wurde die Tiefe anvisiert. Ein bekanntes Muster. Trotzdem drauf reingefallen.
In der Folge schlug das Pendel zugunsten des TuS aus. Der machte nur nichts draus. Johannknecht hatte gleich zwei dicke Dinger, um auf 2:1 zu stellen. „In der Schlussphase war’s dann ein offener Schlagabtausch“, so Stöppel. Hüben wie drüben hätte es klingeln können. Das dickste Ding aufseiten der Gäste gehörte Janus Scheele, der kurz vorm Schlusspfiff aus zwölf Metern knapp am linken Pfosten vorbeischoss. „Ihm hätten wir das Tor sehr gegönnt“, sagte Stöppel, der mit der Leistung an sich zufrieden war. „Um sich mal etwas nach oben abzusetzen, hätte es mal einen Dreier gebraucht. Es fehlen aber auswärts manchmal ein paar kleine Prozentpunkte. Durchpusten ist für dieses Jahr nicht.“
"Wir haben einen sehr guten Busfahrer!"
Hiltrup bleibt damit auswärts sieglos, Finnentrop zuhause unbesiegt. Gab’s sonst noch was? Ja. Eine lange Rückreise. Aber da entwarnte Stöppel gleich mal: „Wir haben einen sehr guten Busfahrer, der macht das immer richtig zügig und hat inzwischen eine TuS-Hiltrup-Vollausstattung.“ Zwei Auswärtsspiele haben die Hiltruper in 2025 noch: in Ahlen und Sprockhövel. Vielleicht gibt’s da dann ja doch noch eine Siegesfahrt nach Hause…
SG Finnentrop/Bamenohl - TuS Hiltrup 1:1 (0:1)
0:1 Johannknecht (38.), 1:1 Akhabach (49.)








































