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Oberliga Westfalen/Westfalenliga 1 - Anschwitzen

Ob die drei auch in der Saison 2026/27 noch so am Rand stehen in Hiltrup? Noch weiß man das nicht: Mike Scollie, Marcel Stöppel, Ahmed Ali. (v.l.n.r.). Aber keine Sorge: So böse, wie die drei hier dreinschauen, sind die eigentlich nicht! Foto: Renger

Noch wenig weißer Rauch


von Fabian Renger

(05.12.25) Der vorletzte Spieltag des Kalenderjahres steht bevor. Während die Westfalenligisten ausnahmsweise freie Wochenenden genießen dürfen, müssen unsere Oberligisten noch was tun. Couching ist noch längst nicht angesagt, mag das Wetter auch noch adventlich-usselig sein. Und trotzdem ist es langsam an der Zeit, die Trainerfrage zu stellen.

Wir berichten ja über fünf Oberligisten. Bei der SpVgg Vreden gab es bereits vor geraumer Zeit den Daumen hoch. Andree Dörr und Romario Wiesweg machen weiter.

Und beim Rest vom Schützenfest? Da gibt’s tatsächlich noch gar nichts zu verkünden. „Erstmal haben wir jetzt zwei Spiele und dann setzen wir uns zusammen“, entgegnet Christian Hebbeler, sportlicher Leiter des FC Eintracht Rheine, auf unsere Nachfrage. David Paulus war ja erst im Sommer in die erste Reihe getreten. Ebenfalls im Sommer begann Daniel Hölscher als sein Co-Trainer.

Blick rüber zum 1. FC Gievenbeck. Jens Truckenbrod hält dort ja inzwischen die sportlichen Fäden in der Hand. Was wird aus Steffen Büchter und Torsten Maas? „Wir haben noch zwei Spiele und dann werden wir schauen. Wir melden uns, wie gehabt“, sagt Truckenbrod. Hmm.

Okay. Noch ein Versuch: Gibt’s denn beim TuS Hiltrup schon Nachrichten zur Zukunft von Marcel Stöppel und seinem Trainerteam? „Bei uns laufen sicherlich Gespräche und es gibt sicherlich schon Ergebnisse. Wir schlafen ja nicht in Hiltrup und sind immer aktiv“, sagt Sportleiter Raul Prieto und kündigt eine zeitnahe Information an.

Von den Preußen, wo ja Kieran Schulze-Marmeling das Zepter in der Hand hält, ist ebenfalls noch nichts nach außen gedrungen. Dort müssen wir aber noch fix einen Glückwunsch nachtragen, bevor wir es vergessen: „KSM“ Öffnet externen Link in neuem Fensterist seit wenigen Wochen stolzer Besitzer der A-Lizenz.

Kommen wir nun zum sportlichen Teil – und zum vorletzten Anschwitzen des Jahres 2025.

Anschwitzen, 18. Spieltag

1. FC Gievenbeck – SC Verl II (Sonntag, 14.30 Uhr)
Wohl dem, wer solche Joker hat! Als Kerolos Makkar und Benedikt Fallbrock Öffnet externen Link in neuem Fensterin Hiltrup ins Spiel kamen, ging ein bemerkenswerter Schwung durchs Gievenbecker Spiel. Der FCG kletterte dank des Derbysiegs auf Platz sechs mit 24 Zählern. Verl ist Elfter und hat nur vier Punkte weniger. FCG-Coach Torsten Maas erwartet im Öffnet externen Link in neuem FensterVorbericht auf der Vereins-Website einen Gegner, der gewisse Parallelen mit seinem Team aufweise. „Verl hat eine sehr junge Mannschaft – ist sogar nochmal jünger als wir – und spielt einen sehr intensiven Fußball. Sie suchen spielerische Lösungen, sind gut in den offensiven Umschaltphasen und haben dafür auch das Personal. Wir stellen uns auf ein durchaus wildes Spiel zweier Teams ein, die voll auf Sieg spielen werden.“
Heimspiel-Tipp: 3:2! Wird wirklich wild mit mehrfachen Führungswechseln. Die Gievenbecker könnten damit die Vorjahresmarke der Hinrunde (29 Punkte) noch reißen bis Weihnachten.

SpVgg Vreden – ASC Dortmund (Sonntag, 14.30 Uhr)
Eigentlich ist Kilian Voss Innenverteidiger. Im Sommer zog es ihn nach knapp 20 Jahren beim FC Epe zur SpVgg Vreden. Beim Stand von 1:2 aus Vredener Sicht kam er auswärts in Schermbeck in der 90. Minute als Notfall-Stürmer ins Spiel – um kurz nach seiner Einwechslung den späten 2:2-Ausgleich zu markieren. Plan aufgegangen. Es war der neunte Kurzeinsatz von Voss, Öffnet externen Link in neuem Fensterlaut transfermarkt kommt er sogar erst auf eine Einsatzzeit von 25 Minuten. Also, platt formuliert, ist’s eine gute Quote, so wenig Zeit für einen Treffer zu benötigen. War irgendwie trotzdem zu wenig. Vreden gewann keines der vergangenen sechs Oberligaspiele und holte in dem Zeitraum nur drei Punkte.
Heimspiel-Tipp: 0:3. Vreden macht und tut und versucht so einiges – aber schafft trotzdem keinen Heimsieg.

TSG Sprockhövel – TuS Hiltrup (Sonntag, 15 Uhr)
Wenn wir schon mal bei Trainern und Vertragslaufzeiten sind: Öffnet externen Link in neuem FensterAndrius Balaika kennt in Sprockhövel wohl wirklich jeden Grashalm. Zwischen 2015 und 2022 war er bereits sieben Jahre Trainer. Im Februar 2024 übernahm er die Mannschaft im Abstiegskampf, verhinderte den Abstieg nicht und stieg mit 66 Punkten als Meister der Westfalenliga 2 problemlos auf. Es ist also ein Aufsteiger- und Meisterduell zugleich. Die TSG steht auf Rang acht mit 21 Punkten. Hiltrup ist 13., würde aber mit einem Sieg punktemäßig gleichziehen. Es wäre also allmählich an der Zeit.
Heimspiel-Tipp: 1:2. Der erste Auswärtssieg in der Oberliga-Geschichte des TuS Hiltrup! Auf der Rückfahrt wird traditionsgemäß die erstbeste Tankstelle überfallen.

Türkspor Dortmund – FCE Rheine (Sonntag, 15 Uhr)
Das war wichtig! Rheine feierte gegen Finnentrop den ersten Heimsieg der laufenden Saison und blieb zugleich zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Es geht also in die richtige Richtung am Delsen. Bei den Dortmundern ist Öffnet externen Link in neuem Fensterindes Feuer unterm Dach. Cheftrainer Maximilian Borchmann und Co-Trainer Dennis Niggemann flogen kürzlich einen Tag vorm Spiel bei Bielefelds Reserve raus. Mit Hayrullah Alici sowie Aldin Kljajic haben zwei Spieler übernommen. On top kamen ja Öffnet externen Link in neuem FensterBerichte über finanzielle Probleme. Ob man sich da vernünftig auf ein Spiel vorbereiten kann?
Heimspiel-Tipp: 1:1. Rheine ergaunert sich einen Punkt. Wer weiß, wozu der noch gut ist!

Preußen Münster II – SV Lippstadt (Sonntag, 15 Uhr)
Der Vierte trifft auf den Zweiten. Die zweitbeste Offensive (37 Tore) trifft auf die beste Abwehr (neun Gegentreffer). Das wird ein aufregendes Duell am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz am Berg Fidel. Ex-Regionalligist Lippstadt hat neunmal (!!!!!) bereits die Null gehalten. Das ist in 15 Spielen eine gigantische Anzahl.
Heimspiel-Tipp: 1:1. Für die Preußen auf jeden Fall ein Punktgewinn.



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Cher. Laggenbeck 16    58:20 44  
2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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