Oberliga Westfalen
Bitterer Knockout für den TuS
Von Fabian Renger
(10.08.25) "Der Zeitpunkt ist bitter, das Ergebnis an sich ist bitter. Selbst bei einem Unentschieden hätte ich gesagt, dass es zu wenig ist." Marcel Stöppel, Trainer des TuS Hiltrup, konnte einem schon fast Leid tun. Der Aufsteiger vergeigte den Saisonstart ergebnistechnisch und verlor zuhause mit 0:1 (0:0) gegen den SC Verl II. Die Hiltruper hatten schlicht und ergreifend vergessen, selbst zu treffen - und wurden schließlich in der Nachspielzeit ausgeknockt.
"Wenn es eine Expected-Goals-Statistik geben würde, hätten wir sicherlich ein 2 zu 0,5 oder Ähnliches gehabt", umschrieb es Stöppel vielsagend. Seine Elf war gefährlich unterwegs. Janus Scheele vergab direkt in der ersten Minute eine ganz gute Gelegenheit auf die Führung. Felix Bußmann hatte zwei charmante Kopfbälle auf Lager, bei denen aber SCV-Schnapper Fabian Pekruhl mindestens einmal zur Katze mutierte. Später hatte Scheele erneut das 1:0 auf dem Fuß, es soll sogar eine "1000%ige" (Stöppel) gewesen sein. Nun denn. Von Verl kam - nichts. Abgesehen von einem 18-Meter-Schuss, aber der war eher nicht der Rede wert.
In der zweiten Halbzeit wurde die Partie eher zu einem 50:50-Spiel. Es wurde etwas ausgeglichener, Verl hatte nun ein bisschen mehr die Kugel, Hiltrup jedoch weiterhin die Torchancen. Den Lucky Punch hatte sogar zunächst Hiltrups Jonas Weißen auf dem Schlappen. Nach einem Einwurf schloss er jedoch in die Arme von Pekruhl ab. Da waren 90 Minuten um. Und das Spiel noch nicht aus. Es lief bereits die 93. Minute, als die Gastgeber wiederum einen Einwurf nicht zu packen bekamen und Moritz Lamkemeyer die Pille aus etwa 20 Metern ins Eck schlenzte. 0:1. Die drei Punkte gehen nach Verl. Warum auch immer. Wilkommen in der Oberliga, lieber TuS Hiltrup!
TuS Hiltrup - SC Verl II 0:1 (0:0)
0:1 Lamkemeyer (90+3.)







































