Oberliga Westfalen
Vreden macht's viel zu spannend
Von Fabian Renger
(15.09.25) Zwischendurch sei er schon ein bisschen verzweifelt, räumte SpVgg Vredens Cheftrainer Andree Dörr ein. Doch nach 90 Minuten ballte er die Siegerfaust. Denn das Heimspiel gegen den TuS Ennepetal entschieden die Vredener trotz eines massiven Chancenwuchers mit 2:0 (1:0) für sich.
„Über den gesamten Spielverlauf hinweg gesehen, war’s hochverdient. Wir hatten viele Großchancen und haben das Spiel unnötigerweise lange offen gehalten. Das müssen wir uns ein bisschen vorwerfen“, so Dörr. Dabei machte es sein Team eigentlich genauso wie vorgestellt: sehr dominant, sehr viel mit dem Ball. Nur die Umsetzung vorm Tor war halt furchtbar inkonsequent.
Chancenwucher at it's best
Gerade in der ersten Viertelstunde gab es drei fette Gelegenheiten zur frühen SpVgg-Führung. Nicolas Ostenkötters freier Schuss wurde geblockt (4.), bei Maximilian Hinkelmann war der Pfosten im Weg (6.) und bei Julius Gerster TuS-Schnapper Marvin Weusthoff (16.). Es hätte irgendwie ins Bild gepasst, wenn Ennepetal durch einen Kopfball in Führung gegangen wäre – Heim-Goalie Tom Breuers war aber auf dem Posten (28.). Wenig später hatte Gerster vom Elfmeterpunkt mehr Glück. Hinkelmann hatte den Strafstoß herausgeholt, Gerster traf zum überfälligen 1:0 (35.).
Nach dem Seitenwechsel ging Vredens Powerplay in die nächste Runde, die Gastgeber kreierten Chance um Chance. Die gesamte Offensivreihe durfte einmal ran – allesamt ohne Erfolg. Erst spät war Ruhe angesagt: Dennis Wüpping brachte einen zweiten Ball nach einer Ecke in die Box, Gerster nickte ein (71.).
Dörr: "Wir müssen demütig bleiben"
„Wir haben verpasst, das 3:0 zu machen. Das müssen wir uns vorwerfen, wir sind oft durchgebrochen. Aber wir müssen demütig bleiben und zufrieden sein. Mit acht Punkten stehen wir bei unserem Auftaktprogramm ganz gut da“, so Dörr.
SpVgg Vreden - TuS Ennepetal 2:0 (1:0)
1:0 Gerster (35./FE), 2:0 Gerster (71.)








































