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Heimspiel-WM-Analyse

Stephan Weidlich (bei facebook)

Weidlich: "Tiki Taka noch nicht tot"


Von Lorenz Schulze-Marmeling

(27.06.14) Die WM-Vorrunde ist abgeschlossen. Jetzt stehen die K.O.-Spiele an. Stephan Weidlich von TuS Altenberge II reflektiert die Vorrunde und wagt einen Blick in die Zukunft dieser WM.

Heimspiel: Hallo Stephan. Die Vorrunde ist vorbei, die Achtelfinal-Spiele stehen an. Deine Prognose, wer schafft es ins Viertelfinale?
Stephan Weidlich: Auf jeden Fall Deutschland. Ansonsten sind Chile, Mexiko und Nigeria für eine Überraschung gut. Und ich denke, dass Uruguay es auch ohne seinen Beißer schaffen wird.

Heimspiel: Wer ist für dich der bisher beste Spieler des Turniers?
Stephan Weidlich: Als Deutscher muss ich natürlich Thomas Müller sagen (lacht). Messi ist zwar auch gut, aber ein Müller arbeitet und malocht für die Mannschaft und macht dann auch noch seine Buden.

Heimspiel: Was glaubst du wie abhängig Brasilien von Neymar ist?
Stephan Weidlich: Er hat auf jeden Fall sehr großen Anteil daran, dass Brasilien die Vorrunde überstanden hat. Und wenn ich mir die restlichen Spieler in der Offensive ansehe, dann denke ich auch, dass es für Brasilien sehr schwierig wird, sollte Neymar mal nicht funktionieren. Hulk zum Beispiel ist für mich eine absolute Lachnummer.

Heimspiel: Während Spanien früh rausgeflogen ist, überzeugt die Niederlande bisher mit Konterspiel. Ist der Ballbesitz-Fußball oder auch "Tiki-Taka" tot?
Stephan Weidlich: Nein, Tika Taka ist noch nicht tot. Ballbesitz ist wichtig, weil man damit den Gegner laufen lässt und das Spiel kontrolliert. Man sieht ja auch, dass Jogi Löw mit seinem Ballbesitz-Fußball recht erfolgreich ist. Spaniens Aus erkläre ich mir damit, dass dort seit Jahren immer die selben Spieler spielen, die nun auch zu alt sind.

Heimspiel: Vor der WM gab es viele Proteste vom brasilianischen Volk. Wie viel kriegst du davon momentan mit?
Stephan Weidlich: Man sieht ja in den Nachrichten, dass es immer noch Proteste gibt. Ich stehe auch absolut zum brasilianischem Volk, denn es kann ja nicht sein, dass mehrere Millarden für diese WM ausgegeben werden, obwohl das Geld für andere wichtige Sachen gebraucht wird, wie zum Beispiel Bildung. Bei der FIFA geht es halt sehr oft um viel Geld. Das sieht man ja auch bei der Katar-Geschichte.
 
Heimspiel: Kommen wir nochmal zu Deutschland. Was muss die Mannschaft in den nächsten Spielen besser machen?
Stephan Weidlich: In Sachen Aufstellung bin ich dafür, Lahm wieder auf die Position des Rechten Außenverteidigers zu setzen, weil er dort einfach der beste der Welt ist. Ansonsten hat man zuletzt gesehen, dass oft der finale Pass fehlt. Da muss vorne mehr Gas gegeben werden, und zwar von Anfang an.

Heimspiel: Sag mal, wo guckt man eigentlich am besten WM?
Stephan Weidlich: Ich persönlich gucke am liebsten zu Hause, weil ich mich dort aufregen und umschalten kann. Rudelgucken ist auch ganz nett, aber da hat man immer wenig Platz und es besteht immer die Gefahr einer Bierdusche. Da gucke ich doch lieber in einer kleinen Runde mit ein paar Freunden. 



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