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Maik Solisch verkürzte auf 2:3, dennoch unterlag der UFC den Lions.

Am Schluss gescheitert


von Svenja Kleditzsch

(17.06.15) Es hätte die Krönung einer gelungenen Saison werden können.  Meister in der WFLV-Futsal-Liga waren die Spieler des UFC Münster bereits und jetzt hätte auch noch der WFLV-Pokal seinen Weg nach Münster antreten können. Doch die Münsteraner verloren das Finale mit 3:5 (1:2) bei den Düsseldorfer Futsal Lions und mussten ohne weiteren Titel im Gepäck wieder abreisen.

Beide Teams kannten sich bereits aus der Liga, in der sie allerdings völlig unterschiedlich abgeschnitten haben. Während der UFC am Saisonende die Meisterschaft feierte, rutschten die Futsal Lions auf den vorletzten Platz und mussten somit in die Verbandsliga absteigen. Der UFC ist also als klarer Favorit ins Rennen gegangen – setzte sich aber gegen den Außenseiter nicht durch.

„Nicht ins Spiel gefunden“

„Wir haben nicht gut in das Spiel reingefunden.“, erklärte UFC-Spielertrainer Christoph Rüschenpöhler. Trotzdem gelang seinem Team nach zwölf Minuten durch Jörg Roscher das 1:0. Die Führung konnte allerdings nicht lange gehalten werden, schon kurze Zeit später drehten die Futsal Lions mit einem Doppelschlag (16./18.) das Spiel. Nachdem die Düsseldorfer kurz nach der Pause noch das 3:1 markierten, konnte UFC den Schalter nicht mehr umlegen.

Genau wie in Durchgang eins ließ der UFC auch in der zweiten Halbzeit die Klasse, die zuletzt in der Meisterschaft an den Tag gelegt wurde, vermissen und musste trotz zweimaligem Anschlusstreffer die Niederlage hinnehmen. Rüschenpöhler sieht nach dem Spiel auch in dem Düsseldorfer Heimrecht einen klaren Vorteil für die Lions: „Die haben in der Halle trainiert, die kennen die natürlich“. Außerdem seien die rund hundert Fans eine große Unterstützung für Düsseldorf gewesen. „Vor allem als dann die Überraschung anstand, dass Düsseldorf gewinnt, sind die ordentlich mitgegangen“. Trotzdem sei das Spiel natürlich nicht daran verloren gegangen.

„Eine super Sache“

Das Saisonfazit von Rüschenpöhler fällt trotzdem sehr positiv aus: „Wir sind Meister, das ist eine super Sache“. Und auch die Final-Niederlage schmerzt nicht allzu sehr. „Das ist ein Spiel, das kann man mal verlieren.“ Insgesamt sei die Saison auf jeden Fall als sehr gut zu bewerten.

Ob der UFC in der nächsten Saison erneut ganz oben mitspielen wird, kann Rüschenpöhler noch nicht sicher einschätzen.  „Wir schauen mal, was geht.“ Auch wenn die Münsteraner sicherlich als Mitfavoriten für den Titel gelten, sei die Konkurrenz sehr stark, sodass es „schwer werden wird, die Meisterschaft wieder nach Münster zu holen.“ Ziel bleibe trotzdem, unter die ersten zwei zu kommen, „das wäre schon gut“.

TuRu Düsseldorf Futsal Lions – UFC Münster     5:3 (2:1)
0:1 Roscher (12.), 1:1 Sehlinger (16.),
2:1 Cappel (18.), 3:1 Heuser (24.),
3:2 Solisch (26.), 4:2 Jagenburg (30.),
4:3 Mota (33.), 5:3 Cappel (37.)

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