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Julian Offermann (v.) hatte nur in der ersten Halbzeit Probleme mit Tilo Hirosawa.
Jörg Roscher (l.) war das schönste Tor des Tages vorbehalten.
Fünferpack: Thomas Lehmann jubelt mit Henrique Mota (l.) und Roscher (r.).

Lehmann und der UFC überrollen Köln


von Mario Witthake

(18.05.15) Wie eng Glück und Unglück im Futsal beieinander liegen, bekam Thomas Lehmann im Pokal-Viertelfinale gegen die Futsal Panthers Köln in großzügigem Ausmaß zu spüren. Der Mann vom UFC Münster verzweifelte in der ersten Halbzeit an der vielbeinigen Abwehr des Gegners. Nach 40 Minuten Spielzeit standen fünf Lehmann-Tore und ein 11:2 (2:1)-Kantersieg für die Münsteraner zu Buche.

"Wir waren nach dem 0:1 zu hektisch und hatten zu viele Ballverluste", sagte UFC-Spielertrainer Christoph Rüschenpöhler, der nur in den letzten drei Minuten zum Einsatz kam. "Von der Seite sieht man einfach mehr Details", so Rüschenpöhler. Was er im ersten Durchgang sah, konnte ihm nicht gefallen. Wie eine Handballmannschaft belagerte der UFC die gefährliche Zone der Kölner, die nur mit sechs Feldspielern nach Münster gekommen waren. Prickelnde Spielzüge bot der UFC jedoch nicht an.

Keine Bodenberührung

Es waren schon 14 Minuten gespielt, ehe Lehmann den Ausgleich schaffte. Eine Minute vor dem Wechsel drehte Lehmann die Partie zum 2:1. Ein kurioses Tor, denn zwischen Einkick, Seitfall-Vorlage von Henrique Mota und dem Einschuss des Torschützen berührte der Ball nicht einmal den Boden.

Dass es für Thomas Lehmann doch ein guter Nachmittag werden würde war klar, als er zum 3:1 einschoss (26.). Danach agierten die Kölner offensivfreudiger. Sie waren dank des Flying Goalkeepers öfter in Ballbesitz. Moritz Auth, der nun statt Matthias Hettich das UFC-Tor hütete, bekam einiges zu tun.

Köln bricht ein

Im Angriff lief die UFC-Maschine nun deutlich besser, weil die Räume da waren. Denis Peschke markierte nach einem schnellen Gegenangriff das 4:1 (31.) und brach die Moral des Gegners wenig später endgültig mit dem 5:1 (33.). Der UFC hatte nun leichtes Spiel, die Kölner zollten der Laufleistung des ersten Durchgangs Tribut. Wie schnell es im Futsal gehen kann, zeigte die 38. Minute: Insgesamt vier Treffer fielen in weniger als 60 Sekunden. Das schönste blieb Jörg Roscher zum 10:2 vorbehalten, als er aus der eigenen Hälfte maßgenau traf (40.). "Wir haben das in der zweiten Halbzeit sehr gut ausgespielt", befand Rüschenpöhler.

Die Halbfinal-Auslosung hat noch nicht stattgefunden, etwa mit den Holzpfosten Schwerte sind aber noch namhafte Gegner im Wettbewerb.

UFC und Tore: Hettich, Auth (Tor); Lehmann (5), Mazurkiewicz (2), Peschke (2), Roscher (1), Uhle (1), Kaib, Mota, Offermann, Rüschenpöhler, Solisch, Wessels

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