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U17-Mädchen Regionalliga

Das derzeit beste U17-Team im Heimspiel-Land kommt aus Ibbenbüren. Foto: Arminia Ibbenbüren.

Duo ist im Soll, die WSU muss kämpfen


Von Emma Heeke

(24.01.17) Bei Arminia Ibbenbürens U17-Mädels ist die sportliche Situation in der Regionalliga West so gut, dass Team und Trainer sich für die Rückrunde "Ausbildungsfußball" ganz oben auf die Agenda geschrieben haben. Ähnlich wie Wacker Mecklenbeck muss die Arminia aber ein waches Auge nach unten haben, denn im Fußball kann es manchmal ganz schnell gehen. Andere Sorgen hingegen hat die Warendorfer SU.

In der Regionalliga West der B-Juniorinnen geht es Ende Februar wieder los. Die WSU trainiert bereits seit einer Woche wieder - nach nur drei Punkten aus der Hinrunde ist das aber auch bitter nötig. Vieles lief zuletzt nicht rund für die Kickerinnen aus der Pferdestadt: Ein Trainerwechsel und viele Verletzte sorgten für die nicht zufriedenstellende Hinserie. Interims-Trainer Andre Kuhlmann, der auch das Frauen-Regionalligateam coacht, fährt seit November eine Doppelbelastung, seitdem Ex-Trainer Marcus Blotenberg aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Amt ist. Unterstützt wird er von Uwe Schnaubelt. In Kürze soll ein neuer Trainer für die kommende Saison präsentiert werden.

"Unser Kader ist jetzt besser aufgestellt", erklärt Kuhlmann. Zwei Spielerinnen hat er aus der U15 hochgezogen, von Wacker Mecklenbeck kam Marlene Berlinghoff. "Mit ihnen und unseren wieder genesenen Spielerinnen wollen wir auf jeden Fall den Klassenerhalt schaffen - auch wenn das eine schwierige Aufgabe wird." Gut fürs Selbstvertrauen ist sicherlich auch die erfreuliche Hallenbilanz: Wenn die WSU antrat, gewann sie auch. 

Wacker: Draußen top, in der Halle flop

Im Gegensatz dazu läuft es bei Wacker Mecklenbeck in der Halle nicht so rund. "Die Erwartungen an die Hallensaison waren größer", sagt dementsprechend auch Trainer Markus Winkels. Am Samstag musste Wacker sich im Finale der WSU geschlagen geben, am Sonntag flog das Team sogar schon in der Vorrunde aus dem RAPA Haus Cup in Soest.

Dafür liegen die Mädels von der Egelshove draußen voll im Soll: Der 7. Tabellenplatz zeugt vor allem von der stabilen Defensive – hinter Spitzenreiter SGS Essen kassierten die Mecklenbeckerinnen die zweitwenigsten Gegentore der gesamten Liga. Dass sein Team hingegen besonders wenig Tore selbst erzielt hat, begründet Winkels mit der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor: "Wir haben unsere Chancen und müssen diese einfach effektiver nutzen. Daran wollen wir zur Rückrunde auf jeden Fall noch arbeiten", lautet die klare Ansage. Sollte dieses Ziel umgesetzt werden können, kann Wacker bald auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen – trotz Acht-Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge liegt das Hauptaugenmerk noch immer auf dem Klassenerhalt. Das Wichtigste aber sei, so Winkels, "dass die Mädels auf jeden Fall gesund bleiben und den Spaß nicht verlieren." Denn nur wer Spaß hat, könne auch Leistung bringen.

Kristin Wissing kehrt zurück

Externe Neuzugänge müssen nicht in den Kader eingearbeitet werden. Kristin Wissing, die während der gesamten Hinrunde mit einem Fußbruch ausgefallen war, kehrt zurück. Dafür steht Führungsspielerin Luca Selle aufgrund einer Bänderverletzung in der Vorbereitung nicht zur Verfügung. Zum Transfer von Marlene Berlinghoff zum direkten Konkurrenten WSU sagt Winkels: "Sie hatte zwei, drei gute Spielerinnen vor sich und war auch ein bisschen hinten dran. Generell finde ich aber, die Spielerinnen sollten sich ein bisschen mehr Zeit lassen." Insgesamt habe der Kader, der in der nächsten Woche in die Vorbereitung einsteigt, eine gute Mischung.

Ibbenbüren hat erst am Dienstag wieder mit dem Training begonnen. Mit dabei sein wird Judith Höfting, die Arminias wacklige Defensive verstärken soll. Von den ersten fünf Teams in der Tabelle hat Ibbenbüren mit Abstand die meisten Gegentore kassiert - da kommt Westfalenauswahlspielerin Höfting gerade recht. Da die Hinrunde in Ibbenbüren die Erwartungen übertroffen hat, kann man sich nun sogar den Luxus erlauben, "keinen Ergebnis-, sondern Ausbildungsfußball zu spielen", sagt Ibbenbürens Trainer Birger Röber. In der zweiten Saisonhälfte wollen die Mädels aus der Bergmannstadt also versuchen, sich individuell weiterzuentwickeln, statt einzig und allein auf Punkte aus zu sein.

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