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Westfalenpokal - 1. Runde

Philip Röhe (h.), hier in einer Defensivaktion im Spiel gegen Hamm, war am Dienstag Mittelpunkt der Jubeltraube, die in der 120. Minute am Delsen auf dem Platz stand. Röhe traf zum 1:0 gegen den Regionalligisten Wiedenbrück.

Röhe errubbelt nächstes Bonusspiel


Von Lars Johann-Krone

(09.08.17) Kennen Sie Rubbellose? Als kleinen Bonus zwischendurch gönnt man sich ja mal eines. Macht ja irgendwie auch Spaß. So einen kleinen Bonus hatte der FC Eintracht Rheine am Dienstagabend auch. Er durfte im Westfalenpokal gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück ran. So wie auf den Losen dann manchmal steht, dass man als Preis noch eines erhält, bekommt der FCE nach einem tollen Bonuspiel noch ein zweites. Kräftig mitgerubbelt hat am Dienstag übrigens Philipp Röhe.

Kurz vor dem möglichen Elfmeterschießen in der 120. Minute legte Röhe sich den Ball auf der linken Seite, nur etwa fünf Meter von der Seitenauslinie entfernt, parat. Keine der Mannschaften hatte bis zu diesem Zeitpunkt ein Tor erzielt, zumindest kein reguläres. Mit dem rechten Fuß zog Röhe das Leder einfach mal auf den kurzen Pfosten und hatte damit Erfolg. Der Ball flog durch einen Pulk von Spielern hindurch in die Maschen. Der Jubel der Spieler und der knapp 500 Zuschauer im Stadion am Delsen kannte natürlich keine Grenzen. "Danach mussten wir noch mal gehörig aufpassen, weil Wiedenbrück alles nach vorne geworfen hat, aber wir haben weiter kompakt gestanden", lobte FCE-Trainer Uwe Laurenz seine Mannschaft.

Hellwache Rheinenser

Die war von Beginn des Spiels an hellwach. Die Gastgeber spielten nicht euphorisch, aber sehr konzentriert. "Das war eine Energieleistung. Wir haben uns sofort ins Spiel gebissen, waren kaum nervös", so Laurenz. Im ersten Abschnitt war die Partie noch davon geprägt, dass beide Teams auf Sicherheit bedacht waren, den Ball am liebsten in ihren Reihen zirkulieren ließen.

Nach der Pause änderte sich das ein wenig. "Wir haben gemerkt, dass mehr gehen könnte", so Laurenz. Beide Teams hatten im zweiten Abschnitt einige Torgelegenheiten, vergaben diese jedoch. In der Verlängerung jubelten die Rheinenser in der 114. Minute bereits, nachdem Luca Meyer den Ball ins Tor stocherte. Die Unparteiischen sahen ihn jedoch im Abseits. Wenig später durften die Gastgeber dann erneut jubeln, und diesmal zählte der Treffer Röhes auch.

Der Treffer schlug nun die Tür zu einem weiteren Bonusspiel auf. In der zweiten Runde trifft Rheine auf den Sieger der Partie TuS Graf Kobbo Tecklenburg gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen. Die Wahrscheinlichkeit, erneut ein Spiel gegen einen Viertligisten zu spielen, ist also hoch. Gleichbedeutend wäre diese Partie auch mit einem Wiedersehen der Rheinenser mit Marius Bülter, der in der A-Jugend und bis 2013 auch in der ersten Mannschaft des FCE kickte. Sollte A-Ligist Tecklenburg die Überraschung gelingen. träfe der FCE auf seinen Ex-Trainer Klaus Bienemann. Bleibt eigentlich nur noch zu klären, wer in dieser Partie rubbeln darf.

FC Eintracht Rheine - SC Wiedenbrück     1:0 (0:0) n.V.
1:0 Röhe (120.)

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