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Westfalenpokal

Große Vorfreude, kleiner Wermutstropfen


Von Lars Johann-Krone

(21.08.17) Der Sieg im Kreispokal der vergangenen Saison war schon ein Hammer für den TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Doch jetzt gibt es Nachschlag. Im Westfalenpokal trifft das Team aus der Kreisliga A auf den SV Rödinghausen. Das Match gegen den Regionalligisten aus dem Ostwestfälischen ist eines der Spiele der Vereinsgeschichte. Das Duell der ungleichen Teams beginnt am Mittwoch um 18.15 Uhr.

TuS Graf Kobbo Tecklenburg - SV Rödinghausen (Mi., 18.15 Uhr)
Bei aller Vorfreude auf das Spiel, einen kleinen Wermutstropfen gibt es. Die Kobbos können ihr Spiel des Jahres nicht im eigenen Stadion austragen. Weil der eigene Kunstrasenplatz noch nicht fertig ist, müssen sie rüber auf die andere Seite der Autobahn A1 in den Stadtteil Leeden. "Das ist natürlich sehr schade. Aber der Kunstrasen ist eben noch nicht fertig. Ich bin mir aber sicher, dass die Tecklenburger sicher auch bereit sind, zahlreich nach Leeden zu kommen", so Kobbo-Coach Klaus Bienemann. "Und auch so ist es ein ganz außergewöhnliches Spiel. Tecklenburg hatte so einen Gegner noch nicht. Das Spiel muss man feiern wie ein Fest."

Treffen mit Marius Bülter

Bienemann machte sich vor gut zwei Wochen ein Bild vom Gegner. Viele Schwächen sind ihm dabei allerdings nicht aufgefallen. "Das war schon beeindruckend, wie Rödinghausen gegen Viktoria Köln gespielt hat, vor allem wie physisch das Spiel ist", berichtet er. "In Daniel Flottmann haben die Rödinghausener sich zudem in der Abwehr noch richtig verstärkt." Ein Spieler, den der Kobbo-Trainer noch aus seiner Zeit als Trainer beim FC Eintracht Rheine kennt, ist Marius Bülter. Der Angreifer war 2011 noch A-Junior. "Damals war schon zu erkennen, dass Marius höher spielen kann. Er war ein riesiges Talent", erinnert sich Bienemann. Am vergangenen Sonntag bestätigte Bülter das noch mal. Im Spiel des SVR gegen RW Oberhausen (3:3) traf er doppelt.

Auch die Tecklenburger haben derzeit aber einen Stürmer in ihren Reihen, der in blendender Form ist. Isuf Asllani kam vor der Saison als spielender Co-Trainer und führte sich auf als auch abseits des Platzes gut ein. Vier Tore zum Saisonstart gegen Ladbergen und drei weitere gegen den A-Liga-Vizemeister des Vorjahres, SC Dörenthe, zeugen von Gefahr und Spielfreude. "Er geht mit sehr viel Spaß an die Sache heran. Und er engagiert sich auch als Co-Trainer sehr", so Bienemann.

Ein Spiel, aus dem man lernen kann

Obwohl Asllani eher klein gewachsen ist, hatte er zuletzt eine enorme Präsenz auf dem Platz. Ob er die gegen den gestandene Regionalliga-Spieler auch zeigen, kann, bleibt abzuwarten. "Darüber mache ich mir aber die wenigsten Sorgen. Ich hoffe, die Jungs hängen sich voll rein, vor allem auch im Spiel nach hinten. Wenn die Jungs Gas geben, wird es ein tolles Spiel. Eines, aus dem sie auch etwas mitnehmen und lernen können", erklärt der Trainer. Die Gastgeber müssen in ihrem Spiel des Jahres jedoch auf Roland Kulig, Yalcin Emekci und David Markaj verzichten. Patriot Hojdinaj-Caballero ist jedoch aus dem Urlaub zurück.

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