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Eintracht-Pokal in Ahaus

Das Experiment Dreierkette im Spiel gegen SuS Neuenkirchen lief für Marcel Langenstroer und den SV Mesum ziemlich ins Rad.

Erste Erkenntnisse für Mesum, 08 und Co.


Von Christian Lehmann

(16.07.18) Bis zum Saisonstart am 12. August ist es für die Westfalen- und Landesligisten aus dem Heimspiel-Land noch ein Weilchen hin. Trotzdem dienen die Spiele beim Eintracht Pokal, einem der frühesten Vorbereitungsturniere, als guter Gradmesser, um erste Erkenntnisse zu gewinnen. 

Bei Titelverteidiger SC Münster 08 etwa fällt die Zwischenbilanz nach zwei erfolgreichen Turnierspielen gegen Landesliga-Konkurrent GW Nottuln (2:1) und den Westfalenligisten SpVgg Vreden (3:2) ziemlich gut aus. Das Team ist bereits sicher fürs Halbfinale qualifiziert, ganz egal, wie die letzte Vorrundenpartie gegen Vorwärts Nordhorn auch endet. Zwar betont Trainer Mirsad Celebic, dass "Ergebnisse nicht so wichtig" seien. Nichtsdestotrotz kann er sich über das Gesehene nach einer harten ersten Trainingswoche nicht beklagen. Mit einem prallevollen Kader reisten die Nullachter an, auch Spieler wie Aljoscha Kottenstedde, Gunnar Weber, Erick Neufeld und Diogo Duarte machten ihre ersten Wettkampf-Meter nach langer Pause. Besonders das Spiel nach vorn mit den pfeilschnellen Henning Dirks und Nils Johannknecht gefiel Celebic, auch Linus Möllers, der just aus dem U19-Kader zur ersten aufgerückt ist, zeigte keinen Respekt und traf gegen Vreden gleich doppelt. In der Defensive passten allerdings ein ums andere Mal die Abstände nicht. "Das sind Kleinigkeiten, wir haben noch jede Menge Zeit", ist der Coach optimistisch. Ganz interessant ist so ein Turnier ja auch, um zu checken, was die Konkurrenz so macht. Mit den anderen Teams hat sich Celebic jedoch bewusst nicht beschäftigt. "Wir haben keine Zeit, nach links und rechts zu schauen und gucken nur auf uns." Um über Saisonziele zu sprechen, sei es noch zu früh. "Es ist aber klar, dass wir viel besser abschneiden wollen als in der vergangenen Saison." Wenn man so früh schon so gut in Form ist, könnte das hinhauen.

Direkt ein Derby zum Auftakt bescherte der Spielplan dem SV Mesum. Allerdings war die Truppe von Marcel Langenstroer beim 3:5 gegen SuS Neuenkirchen noch ziemlich von der Rolle. Dem Westfalenliga-Aufsteiger stand urlaubsbedingt nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Sich dessen bewusst, experimentierte der Coach mit einer Dreierkette. Keine gute Idee. "Das ging gar nicht", kritisierte Cello. Er hielt seinen Jungs zu Gute, dass diese im Laufe der vergangenen Woche von Fitness-Trainer Sascha Guettat nach allen Regeln der Kunst gescheucht worden waren. Trotzdem hofft er auf einen Lerneffekt: "Bei einigen Spielern fehlt mir die Kommunikation und Lautstärke auf dem Platz. Gerade beim Spiel mit Dreierkette ist das sehr wichtig. Einige Spieler werden zulegen müssen. Wir haben 26 Mann im Kader, 17 nehmen wir zu den Spielen mit. Da kann man sich ja ausrechnen, dass es noch den einen oder anderen erwischen wird." Gute Karten, nicht zu diesen Kandidaten zu gehören, könnte Mathis Vater haben. Der Youngster aus der U19 überzeugte und traf nicht nur gegen Neuenkirchen, sondern auch beim 1:0-Sieg über SuS Stadtlohn. "Er macht das prima, es macht Spaß, ihm zuzugucken", lobte Cello. Ebenfalls stark: Milan Hartke, der als Sechser und Innenverteidiger mit Präsenz und Gedankenschnelligkeit punktete. Die übrigen Neuzugänge Philipp Parlow, Manuel Leusmann, Robin Kamp und Leon Löcke offenbarten Licht und Schatten. Langenstroer: "Ich gebe den Jungs noch ein wenig Zeit."

Beim SuS Neuenkirchen scheint sich im Laufe der Sommerpause nicht viel verändert zu haben. Das Team von Tobias Wehmschulte und Hassan Ürkmez spielt leidenschaftlichen, attraktiven Offensivfußball und schießt viele Tore. Allerdings kassiert der Westfalenligist hinten auch einfach zu viele Gegentreffer. Jeweils drei waren es beim 5:3 gegen Mesum und beim 0:3 gegen den starken Gastgeber Eintracht Ahaus. Wie der SuS, der in Gruppe B mit Mesum um das Halbfinale balgt, hat in Gruppe A auch Grün-Weiß Nottuln noch die Chance, die Gruppenphase zu überstehen. Nach der Auftaktpleite gegen Nullacht drehte Oliver Glasers Elf das Spiel gegen Vorwärts Nordhorn nach Rückstand und spielte die Partie bis zum 2:1-Erfolg cool runter. Die solide Abwehrleistung seines Teams und vor allem der couragierte Auftritt des ehemaligen U19-Spielers Jens Böckmann imponierten Nottulns Trainer.


Eintracht Pokal (Ausrichter: Eintracht Ahaus)

Termin: 12. - 21. Juli 2018

Gruppe A:

GW Nottuln
Vorwärts Nordhorn
SC Münster 08
SpVgg Vreden

Gruppe B:
Eintracht Ahaus
SuS Neuenkirchen
SV Mesum 
SuS Stadtlohn

Paarungen:
SpVgg Vreden - Vorwärts Nordhorn 3:1
SuS Neuenkirchen - SV Mesum 5:3
GW Nottuln - SC Münster 08 1:2
SuS Stadtlohn - Eintracht Ahaus 1:2
GW Nottuln - Vorwärts Nordhorn 2:1
Eintracht Ahaus - SuS Neuenkirchen 3:0
SC Münster 08 - SpVgg Vreden 3:2
SV Mesum - SuS Stadtlohn 1:0

17. Juli 2018, 19 Uhr: SC Münster 08 - Vorwärts Nordhorn
17. Juli 2018, 19 Uhr: Eintracht Ahaus - SV Mesum
17. Juli 2018, 20.30 Uhr: GW Nottuln - SpVgg Vreden
17. Juli 2018, 20.30 Uhr: SuS Stadtlohn - SuS Neuenkirchen

20. Juli 2018, 19 Uhr: 1. Halbfinale (1. Gruppe A - 2. Gruppe B)
20. Juli 2018, 19 Uhr: 2. Halbfinale (1. Gruppe B - 2. Gruppe A)

21. Juli 2018, 15.30 Uhr: Spiel um Platz drei
21. Juli 2018, 17.30 Uhr: Endspiel

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3    SC Halen 20    70:30 51  
4    Conc. Albachten 19    51:21 50  
5    SV Bösensell 21    58:24 47  

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