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Westfalenpokal

Toreschießen gehört nicht zu seinen Paradedisziplinen, wie er auch in Brakel unter Beweis stellte: Daniel Geisler vom FCG.

Der lange Tag der 49ers


Von Fabian Renger

(11.10.18) Statt nach acht Minuten war erst nach knappen 80 Minuten erst so wirklich klar, dass der 1. FC Gievenbeck auch tatsächlich im Viertelfinale des Westfalenpokals steht. Zu verdanken hat er es insgesamt vier Männern, wie Coach Benjamin Heeke nach dem 1:0 (0:0) seines FCG beim der SpVg Brakel erklärte.

Dreiviertel dieser vier Hauptdarsteller standen dabei gar nicht auf dem Platz. Marco Lenz, Jonas Dirksen und Christian "Lüde" Wielers aus der Mannschaft hinter der Mannschaft des FCG hatten dafür gesorgt, dass der ganze Trupp auch wirklich pünktlich um 16 Uhr in der Heimat losfahren konnte. Sie schnürten eine regelrechtes Rundumsorglospaket mit Proviant und allem Zipp und Zapp für die lange Fahrt in den Kreis Höxter.

Was wäre bei einer Verlängerung gewesen?

War auch bitter nötig: Die Begegnung wurde erst um 19.30 Uhr angepfiffen, zurück in Münster war die Reisegesellschaft erst um halb eins. Gar nicht auszumalen, was der FCG getan hätte, wenn's Verlängerung gegeben hätte? Dort übernachtet? Nachtwanderung? Keine Ahnung. Hübsche Hotels gibt's dort drüben bestimmt auch.

Egal, kommen wir zum sportlichen Hauptdarsteller. Yasin Altun ist jetzt nicht gerade für seine Distanzkracher bekannt. Er spielte in den Augen seines Trainers nicht nur "unglaublich stark", sondern setzte diesem Auftritt auch noch ein Krönchen auf - mit dem Tor des Tages (77.), ein Kracher aus 20 Metern. Macht er nicht öfters. Das sollte er vielleicht künftig häufiger mal ausprobieren.

Wahnsinns-Start

Es war der eigentlich einzige Versuch aus der Ferne der 49ers, die gegen über 90 Minuten defensiv agierende Hausherren aus der Landesliga es sonst wirklich schön machten und spielerisch lösten. Das Manko war allerdings die Torausbeute, bereits nach acht Minuten hatten Daniel Geisler, Christian Keil sowie Nils Heubrock drei 100%ige einfach so liegen gelassen. "Das war schon Wahnsinn", konnte sich Heeke kaum an einen solch stürmischen Start seiner Jungs erinnern.

Das Aufeinandertreffen verlief letztlich aber deutlich klarer zugunsten der Gäste, als es das Resultat aussagt. Die Heeke-Bande blieb heiß, behielt den Kopf stets oben. Maximilian Franke traf die Latte, es ging nur nonstop auf die Brakeler Hütte. Die Hausherren wiederum scheiterten bei ihrer einzigen Torgelegenheit an Nico Eschhaus (78.). Der lange Arbeitstag musste sich ja schließlich auch lohnen.

Die nächste Reise im Wettbewerb führt den FCG schließlich auswärts zum SC Verl, ein Regionalligist. "Die haben ein schönes Stadion", weiß Heeke noch aus seiner Zeit als Spieler. Na wunderbar!

SpVg Brakel - 1. FC Gievenbeck   0:1 (0:0)
0:1 Altun (77.)



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