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Die Sieger des letzten Fuchs-Cups überhaupt: Der TuS Hiltrup!

Fuchs Cup 2019: Finale

Christoph Blesz (v.) blockt den Ball vorm Kinderhaus-Zocker Phillip Wassmann
TuS-Kapitän Manuel Beyer (l.) wurde die Ehre zuteil, den Pokal aus den Händen vom SVH-Vereinsvorsitzenden Jürgen Steffen überreicht zu bekommen.
"Haste gut gemacht, mein Junge!" Hach, einmal Edgar Krieger sein! Der scheint beliebt zu sein. Na ja, gut: Er hat auch gerade mit seinem Treffer den Turniersieg eingetütet.

Per Sonntagsschuss zum Turniersieg


Von Pascal Bonnekoh

(28.07.19) Am späten Sonntagnachmittag erzielte Edgar Krieger mit einem wahren Sonntagsschuss das entscheidende Tor. Nach einem kräftezehrenden Vorbereitungsturnier in Herbern setzte sich schlussendlich der TuS Hiltrup dank Krieger im Finale des Fuchs-Cups gegen den SC Westfalia Kinderhaus mit 2:1 durch.

Im ersten Durchgang fand Hiltrup noch nicht so richtig in die Zweikämpfe, sodass Kinderhaus das Ruder früh an sich riss. Mit viel Ballbesitz und einer hohen Laufbereitschaft gegen den Ball machte es der Landesligist dem Westfalenligisten schwer. Dies sahen die beiden Trainer ähnlich.

Kinderhaus` Marcel Pielage sprach von einer überragenden ersten Halbzeit, während Hiltrups Christian Hebbeler die gute Defensivarbeit des Gegners lobte. Nach 21 Minuten nutzte der Ex-Hiltruper Janik Bohnen eine Schlafmützigkeit des TuS aus. Beim gegnerischen Spielaufbau stibitzte er sich die Kugel, wackelte einen weiteren Hiltruper Verteidiger aus und vollendete gekonnt zum 1:0 (8.). Dies sollte zumindest ein kleiner Weckruf für die Hiltruper sein.

Harte Woche


Zur zweiten Halbzeit verschoben sich die Kräfteverhältnisse ein wenig. Der TuS kam deutlich stärker aus der Kabine. Folgerichtig erzielte Daniel Mladenovic kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleichstreffer (53.). Nach einem schönen Ball in die Tiefe von Steffen Menke tauchte Montasar Hammami vor dem gegnerischen Kasten auf. Selbstlos legte er auf den alleingelassenen Mladenovic quer, welcher die Kugel über die Linie drückte.

Bereits am vergangenen Sonntag ging der Fuchs-Cup los und teilweise wurde bei 40°C Außentemperatur Fußball gespielt. Je länger die Partie ging, desto mehr merkte man dies den beiden Mannschaften an. Als sich schon sämtliche Zuschauer auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, schlug die Minute des Edgar Krieger. Aus 25 Metern drosch der Hiltruper das Leder in den rechten Winkel und ließ Westfalia-Schlussmann René Steinke mal so gar keine Chance.

In Folge sollte auf beiden Seiten nicht mehr viel anbrennen, sodass sich bei der letzten Ausgabe des Fuchs-Cups der TuS Hiltrup zum dritten Mal den Pokal holte. Nach dem Turnier zogen die beide Finalcoaches ein positives Fazit. Pielage: "Wir haben gegen starke Gegner eine gute Leistung gezeigt. Die Jungs konnten viele Minuten machen und das, ohne große Verletzungen davonzutragen." Hebeler: "Wir haben eine gute Woche mit hoher Belastung und vielen Spielen hinter uns. Gleichzeitig konnten wir viele Laufwege optimieren."

TuS Hiltrup - SC Westfalia Kinderhaus 2:1 (0:1)
0:1 Bohnen (8.), 1:1 Mladenovic (53.)
2:1 Krieger (82.)

Fuchs Cup 2019: Spiel um Platz 3

Bevor Hiltrup und Kinderhaus zum Finale angestoßen hatten, boten der VfL Senden und der Gastgeber SV Herbern den Zuschauern im Spiel um Platz drei eine begeisternde Partie. Bereits in der ersten Minute war Nika Amoev für den SV Herbern erfolgreich. Nach nur sieben Minuten glich Muhammes Batuhan Frahman jedoch postwendend die Partie wieder aus. Keine fünf Minuten später lag Herbern erneut in Führung. Dieses Mal netzte Eric Sabe ein.

Doch Senden ließ sich nicht unterkriegen. Der beste Torschütze des Turniers, Rabah Abed, sorgte innerhalb von sieben Minuten mit einem Doppelpack für die Sendener Führung. Doch auch der SV Herbern ließ sich davon nicht schocken. Erneut traf Amoev zum wiederholten Ausgleich, ehe Julian Trapp abermals den Gastgeber in Führung schoss.

Doch auch dieser Partie sollte man die schweißtreibende Woche anmerken. Denn nach der rasanten Anfangsphase schien beiden Mannschaften so langsam die Luft auszugehen. Bis zur 90. Minute. Da tauchte Luca Veronelli nochmal vor dem gegnerischen Kasten auf und rettete seinen VfL Senden ins Elfmeterschießen.

Schlussendlich sollte es für den dritten Platz trotzdem nicht reichen. Während beim SV Herbern alle fünf Schützen erfolgreich waren, scheiterte Abed am Herberner Schlussmann Jens Haarseim. Und so zog Herberns Coach Holger Möllers einen positiven Schlussstrich unter dieses Turnier: "Die erste Halbzeit war vogelwild. Offensiv war es zwar zufriedenstellend, aber so darf man nicht verteidigen. Vielleicht schärft das ja die Sinne für das erste Pflichtspiel nächste Woche. Insgesamt war es ein gutes Turnier. Freitag gegen Kinderhaus wäre sogar noch mehr drin gewesen." 

Überraschende Teilnahme am Finaltag


Der VfL Senden hatte sich eigentlich am Donnerstag schon aus dem Turnier verabschiedet. Doch die SG Bockum-Hövel musste die Teilnahme am Spiel um Platz drei auf Grund ihrer zeitgleichen Pokalbegegnung absagen. Erst am Samstag erreichte Senden die Nachricht. Nichtsdestotrotz boten sie eine schlagkräftige Truppe auf, sodass auch Sendens Co-Trainer Andreas Bopp mit dem Spiel und der Woche einigermaßen zufrieden war: "Die erste Halbzeit war grottenschlecht. Wir legen Herbern die Tore quasi auf. Trotzdem bin ich stolz, wie wir vorne die Tore gemacht haben. Nach vier Spielen gegen sehr starke Gegner kann ich viele Infos an den Coach weitergegeben."

Nach den letzten beiden Spielen gab es noch eine kleine Siegerehrung. Während der TuS Hiltrup den Pokal mit nach Hause nimmt, durften sich drei Spieler über Einzelauszeichnungen freuen. Von Kinderhaus wurde René Steinke zum besten Torwart gekürt. Mit fünf Treffern war Sendens Rabah Abed der erfolgreichste Torschütze. Der beste Feldspieler kam vom Turniersieger aus Hiltrup: Manuel Beyer.

VfL Senden - SV Herbern 7:9 (4:4)
0:1 Amoev (1.), 1:1 Batuham Frahman (7.)
1:2 Sabe (12.), 2:2 Abed (20.)
2:3 Amoev (25.), 3:3 Abed (27.)
3:4 Trapp (34.), 4:4 Veronelli (90.)
4:5 Hoenhorst (Elf.), 5:5 Veronelli (Elf.)
5:6 Idczak (Elf.), 6:6 Scholz (Elf.)
6:7 Pereira de Brito Junior (Elf.), 7:7 Kaling (Elf.)
7:8 Schütte (Elf.), 7:9 Trapp (Elf.)



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4    Neuenkirchen II 14    52:16 33  
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