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Wie wird die Saison für den VfL Bochum verlaufen?


(22.08.199 Der VfL aus Bochum gehört zu den traditionsreichsten Fußballclubs im gesamten Bundesgebiet. Der Verein aus dem Ruhrgebiet tritt in der Saison 19/20 in Liga zwei an. Nachfolgend gehen wir der Frage nach, welche Aussichten der Verein für die kommende Saison hat.

Was hat die Kaderplanung in der Sommerpause für den VfL Bochum ergeben?

Die Transferphase im Sommer zwischen den beiden Spielzeiten war zunächst von einer Entbehrung geprägt: Top-Stürmer Lukas Hinterseer brach seine Zelte in Bochum ab und schloss sich dem Hamburger SV an. Dort will er unter Trainer Dieter Hecking den Aufstieg in Liga eins perfekt machen. Der Hamburger SV ist für den bereits 28 Jahre alten Lukas Hinterseer womöglich die letzte Chance in seiner Karriere, kurz- oder mittelfristig in Deutschlands höchster Spielklasse aufzulaufen. Der Österreicher wechselt ablösefrei in die Hansestadt und ist dort vertraglich für zwei Jahre gebunden. Somit entstand zunächst ein Vakuum im Sturm. Füllen sollen das drei Spieler, die bereits in der vergangenen Saison das Trikot des Bochumer Traditionsvereins trugen. Der Angreifer Silvere Ganvoula war in der vergangenen Saison vom Belgischen Erstligisten RSC Anderlecht ausgeliehen. Nun entschied der VfL Bochum, den Kongolesen fest zu verpflichten. Am vergangenen Spieltag zwei zahlte Ganvoula das Vertrauen zurück, indem er in der Partie gegen Arminia Bielefeld ein Tor erzielte. Der kicker bewertete das Spiel des Neuzugugangs aus Belgien mit der Note 1,5. Ganvoula, Nationalspieler Kongos, wurde bis 2023 verpflichtet. Ein weiterer Sturmkandidat ist Tom Weilandt, der im Sommer 2018 aus Kiel ins Ruhrgebiet wechselte. Der Angreifer wurde im Spiel gegen Arminia Bielefeld eingewechselt, ein Treffer blieb dem 27 Jahre alten Bochumer jedoch verwehrt. Und nicht zuletzt wäre da noch Simon Zoller, der seit Jahresbeginn beim VfL Bochum unter Vertrag steht. Das Potenzial Zollers ist unbestritten. So war der flexible Offensivspieler, der sowohl im Sturm als auch auf den Außenbahnen spielen kann, maßgeblich an der Qualifikation für die Euro League verantwortlich, die der 1.FC Köln zum Ende der Saison 16/17 erreichen konnte. Zoller war zwar nie Stammspieler während Kölns Erstligazeit, doch er gehörte zum Kreis der 13, 14 wichtigsten Spielern und kam sowohl als Startelfspieler als auch Joker regelmäßig zum Einsatz. Ein Mann, der über nachgewiesene Erstligaklasse verfügt. Nachdem der 1. FC Köln 2018 den Gang in die zweite Liga antreten musste, begann für Zoller eine schwierige Zeit. Kölns Trainer Markus Anfang setzte gar nicht auf Zoller - der Offensivspieler musste die meisten Spiele von der Tribüne verfolgen. Folgerichtig war dann der Abschied aus der Domstadt und der Neuanfang im Ruhrgebiet. An seine alte Stärke konnte Zoller in der vergangenen Saison noch nicht anknüpfen, was anhand der lange fehlenden Spielpraxis jedoch nicht verwunderte. Jedoch deutete Zoller oft klar sein hohes Potenzial an. Die neue Saison ist auch für Zoller eine neue Chance. In den ersten beiden Ligapartien kam er jeweils als Joker ins Spiel. Im zweiten Jokereinsatz, im Spiel gegen Arminia Bielefeld, gelang Zoller ein Tor und generell ein starker Auftritt. Wenn es Bochums Trainer Robin Dutt schafft, Zoller wieder in Top-Form zu bringen, hat der VfL Bochum einen absoluten Top-Offensivmann im Kader.

Aber auch in der Defensive hat der VfL aus Bochum seinen Kader verstärkt. Und das mit einem echten Top-Spieler. Man ist auf der Insel fündig geworden und hat vom FC Arsenal London den Verteidiger Öffnet externen Link in neuem FensterJordi Osei-Tutu ausgeliehen. Der Rechtsverteidiger avancierte auf Anhieb zum Stammspieler und zeigte in seinen bisherigen Einsätzen gute Spiele. Dass der 20 Jahre alte England-Ghanae über extrem viel Talent verfügt, war in seinen bisherigen Einsätzen klar erkennbar. Er muss sich jedoch taktisch noch verbessern - eine Aufgabe, die Robin Dutt im Ruhrgebiet jedoch klar zugetraut wird. Ob die Bochumer Jordi Osei-Tutu am Ende der Saison verpflichten können, steht in den Sternen. Doch die Chancen stehen gut, schließlich sind die englischen Erstligisten europaweit mit Abstand die finanzstärksten Clubs. Und so wird man in den eventuellen Verhandlungen mit dem VfL Bochum wohl nicht um jeden Penny feilschen und dem jungen Rechtsverteidiger keine Steine in den Weg legen, sollte er in den sogenannten "Pott" fest wechseln wollen.
Ansonsten wurde der Bochumer Kader kaum modifiziert. Es sind keine Stammspieler verkauft worden, und außer den zwei zuvor genannten Neuzugängen (Jordi Osei-Tutu, Silvere Ganvoula) keine für die Stammelf relevanten Spieler verpflichtet worden.

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Welche Erfolgsaussichten hat der VfL aus Bochum in Liga zwei 2019/2020?

Es gab ohne Zweifel schon einfachere Spielzeiten in der zweithöchsten Spielklasse der Bundesrepublik. Mit Hannover 96, VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg und dem Hamburger SV sind gleich vier echte Top-Teams in der Liga vertreten. Auch der Hamburger Kultclub FC St. Pauli geht mit hohen Ambitionen in die Spielzeit, auch wenn der Saisonstart misslungen ist. Zusätzlich werden sich, wie nahezu jedes Jahr der Fall, zwei bis drei Überraschungsteams ins oberste Drittel der Tabelle spielen. Aufgrund der zuvor erwähnten Situation sind die Aufstiegschancen des VfL Bochum eher nicht besonders groß - auch wenn durchaus vorhanden, denn eine überragende Saison spielt jeder Verein mal. Realistisch ist aber eine solide Saison mit einer Endplatzierung in der oberen Tabellenhälfte. In der Ruhrgebietsstadt möchte man einen Fortschritt erkennen, so dass es bereits ein großer Erfolg wäre, wenn man den elften Platz aus der Vorsaison um einige Plätze überbieten könnte. Das Potenzial dafür ist ohne Zweifel da, nur muss Trainer Robin Dutt es schaffen, Spieler zu verbessern, seine Mannschaft taktisch auf hohem Niveau agieren zu lassen und einen gesunden Kampfgeist zu etablieren. Gelingen diese Unternehmen, steht es außer Frage, dass die Bochumer am Ende der Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen werden. In der vergangenen Saison zeigte man durchaus starke Phasen, verlor dann jedoch die wichtigen Duelle gegen die Tabellennachbarn. Auf diese Schlüsselspiele wird es ankommen. Niemand in Bochum wird enttäuscht sein, wenn man den Hamburger SV oder den VfB Stuttgart nicht besiegen kann. Auch wird es den Bochumern niemand verübeln, wenn Hannover 96 oder Nürnberg unterliegt. Letzten Endes muss man insbesondere Spiele gegen Mittelfeldclubs wie Jahn Regensburg, Arminia Bielefeld, Darmstadt 98 und Dynamo Dresden für sich entscheiden. Darüber hinaus wird es darauf ankommen, gegen kämpferisch starke, jedoch fußballerisch weit unterlegene Teams, wie zum Beispiel SV Sandhausen, SV Wehen Wiesbaden, 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg dominant aufzutreten und die Hin- und Rückspiele für hohen Punkteertrag zu nutzen. Das Potenzial ist zweifelsfrei da - doch am Ende gilt die alte Fußballweisheit: Was zählt, ist auf dem Platz.

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5    SV Mesum II 15    49:31 34  

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