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Westfalenpokal

Jens Niehues und GW Nottuln flogen im Westfalenpokal raus.

Ein Ausflug zum Vergessen

Von Fritz Rungenhagen

(13.09.19) "Du hörst dich genauso müde an wie ich bin", eröffnete Jens Niehues das Gespräch. Er und seine Jungs von GW Nottuln haben allen Grund dazu, müde zu sein, nach der 1:2 (1:1)-Niederlage im Westfalenpokal beim Landesligisten RW Maaslingen. 

"Wir sind mit Bullis gefahren, da bist du schneller unterwegs. Und auch schneller wieder weg", fasste GWN-Trainer Niehues damit auch die Gemütslage nach dem Spiel unter schwierigen Bedingungen zusammen. Schwierige Bedingungen waren es nicht nur, weil die Reise nach Ostwestfalen an die zwei Stunden dauerte, - unter der Woche für Berufstätige schon ein ganz schönes Brett- sondern auch, weil sich, einmal auf der Platzanlage des Gegners angekommen, neuerliche Schwierigkeiten für die Grün-Weißen auftaten. Gespielt wurde auf einem Nebenplatz. Was allerdings genau, da kann man sich nach Niehues Äußerungen nicht ganz sicher sein: "Das hatte mit Fußball nichts zu tun, das war gar nicht möglich. Der Platz sah aus, als ob die Kühe da gerade runter getrieben worden sind", so der Trainer, der dennoch einigermaßen gelassen klang.

Ein klassischer Pokalfight

Wahrscheinlich, weil seine Mannschaft in einer kampfbetonten Partie gut dagegen hielt, ja sogar in Führung ging. Fabian Schöne erzielte das 1:0 im Nachschuss, nachdem er zuvor noch im ersten Schussversuch an Maaslingens Torhüter Jannik Späth gescheitert war. Es hätte sich nun eine Pokalpartie entwickeln können, in der der Klassenhöhere das Spiel souverän verwaltet und bei nachlassenden Kräften des Underdogs erneut zuschlägt und erhöht. Hätte. Können. Stattdessen glich Maaslingen postwendend aus. Bastian Rode war der Glückliche, der nach Kombination der Maaslinger über außen zum direkten Ausgleich vollendete (14.). Dass dieser in Halbzeit zwei auch noch mit einem Aufsetzer aus rund 16 Metern das 2:1 draufsetzte, passte dann irgendwie auch zum insgesamt nervtötenden Donnerstag der Nottulner. 

Allzu viele Tränen weint Niehues dem Pokalaus nicht nach. Die anstrengende Partie sieht der Trainer als gute Vorbereitung für das kommende Ligaspiel gegen den derzeitigen Ligaprimus aus Delbrück. "So intensiv hätten wir nicht trainieren können", kam Niehues zum abschließenden Fazit.

RW Maaslingen - GW Nottuln     2:1 (1:1)
0:1 F. Schöne (13.), 1:1 Rode (14.),
1:2 Rode (70.)



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