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Diskussion beendet - 30 und nicht mehr


Von Christian Lehmann

(31.07.20) Jetzt haben die Vereine wenigstens Klarheit. In einer neuerlichen Mitteilung des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW), die unserer Redaktion vorliegt und am Freitag allen Klubs im Verbandsgebiet zugestellt wird, weisen FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski und sein Stellvertreter Manfred Schnieders noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass bei Freundschaftsspielen in der Saisonvorbereitung nicht mehr als 30 aktive Spieler zugelassen sind. Insgesamt dürfen pro Team vier Ersatzspieler eingesetzt werden, nicht mehr. 

In den vergangenen Wochen hatte sich der Verband zunächst gegenteilig geäußert, anschließend widersprachen der Landessportbund und die Politik der Darstellung des FLVW. Nicht zuletzt im Hinblick auf jüngste Anstiege von Infektionszahlen in Westfalen hat der Verband nun reagiert.

 

Hier die Mitteilung im Wortlaut:

"Der Fußball-und Leichtathletik-Verband Westfalen bittet Sie noch einmal eindringlich darum, die bestehende Coronaschutzverordnung einzuhalten und sich an die Vorgaben der Kommunen zu halten. Gemeinsam haben wir viel erreicht, lassen Sie uns diese wiedergewonnen Freiheiten nicht auf’s Spiel setzen. Wenn wir jetzt - buchstäblich - weiter diszipliniert am Ball bleiben, können wir auf weitere Lockerungen hoffen.

Nach den Irritationen über die Zahl „30“ ist seit der vergangenen Woche klar, dass aktuell maximal 30 Personen Kontakt im nicht kontaktfreien Sport haben dürfen. Das bedeutet für den Fußball, dass bei 22 Spielern auf dem Platz insgesamt 8 weitere eingewechselt werden dürfen. Deshalb die dringende Bitte: Halten Sie sich auch in Test- und Freundschaftsspiele an diese Vorgabe und die Vorgaben Ihrer Kommune. Wir wissen, dass diese Beschränkung gerade im Hinblick auf die Saisonvorbereitung alles andere als optimal ist. Bei steigenden Infektionszahlen ist dies aber unerlässlich - auch für einen geplanten und angestrebten Saisonstart am 5. und 6. September. Darüber hinaus bitten wir Sie auch noch einmal darum, nicht mehr als 300 Zuschauer bei einem Spiel zuzulassen. Hierunter fallen alle anderen, die sich auf der Anlage befinden - also auch Trainer, Betreuer, Ordner oder noch nicht eingewechselte Spieler. Für diese insgesamt 330 Personen muss der Heimverein die einfache Rückverfolgung gewährleisten. Alle Kontaktdaten sind zu erfassen analog der Gastronomie.

In der Diskussion mit überkreislichen Vereinen kam die Frage auf, wie mit den Schiedsrichter- und Kreis- bzw. Verbandsausweisinhabern umzugehen ist. Es wurde vereinbart, dass sich die Kollegen bei Spielen mit 300 zu erwartenden Zuschauern bei den Vereinen anmelden. Auch wenn der FLVW nicht für die Kontrolle der Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung zuständig ist und dies in der Hand der jeweiligen Kommunen liegt, werden auch unsere Schiedsrichter vor Anpfiff noch einmal auf die Einhaltung der Vorgaben hinweisen. Zu viel steht auf dem Spiel! Da kann und will sich der Fußball nicht aus der Verantwortung ziehen. Auch hier bitten wir um ihr Mittun und Ihr Verständnis. Vielen Dank dafür!"

Gundolf Walaschewski (Präsident)

Manfred Schnieders (Vizepäsident Fußball)



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