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Foto: Nathan S.

Wie wird man Schiedsrichter?


Schiedsrichter sein ist eine Berufung. Denn nicht alle fußballbegeisterten Jugendlichen, die von einer Super-Karriere wie Ronaldo, Messi & Co träumen, wünschen sich Referee zu werden. Ein Schiri ist nun mal die regelmäßig zweifelhafte umstrittene Person auf dem Fußballfeld. Trotz alledem möchten immer mehr mutige Fußballbegeisterte gerne Schiedsrichter werden, um das Spiel auf dem Platz zu steuern und um Herr über Gelbe und Rote Karten zu sein.

Auch wenn sie oft kritisiert und ausgepfiffen werden – ohne Schiri gibt es kein Spiel. Ein Schiedsrichter ist in vielen wichtigen Fußballbegegnungen sogar entscheidend für das Endergebnis. Das wissen auch die vielen Wettfreunde, die gerne auf Fußballergebnisse, auf eine Mannschaft oder einzelne Spieler wetten. Besonders lukrativ sind die Wetten bei richtig guten Wettquoten. Hilfreich für erfolgreiche Tipps und bestes Startkapital ist ein Bonus, den alle Buchmacher neuen Kunden anbieten. Ein Wettanbieter Bonus wird direkt nach einer Registrierung aktiviert und kann sofort für einen Tipp verwendet werden.

Regeln müssen eingehalten werden

Ein Fußballschiedsrichter ist zwar eine wichtige Person auf dem Rasen, aber er hat mitunter auch den undankbarsten Job. Manchmal wird er beleidigt und manchmal wird

  • Ein Fußballschiedsrichter kontrolliert bei einem Fußballspiel, dass die Fußballregeln eingehalten werden. (Quelle: Wikipedia)

Der Unparteiische fällt eigentlich nur auf, wenn er einen Fehler macht. Deshalb ist es für einen Unparteiischen die größte Anerkennung seiner Leistung, wenn nach dem Fußballspiel niemand über ihn spricht. Das bedeutet meistens: Er hat alles richtig gemacht und niemand wird ihm die Schwächen des Fußballteams zur Last legen.

Schiedsrichter werden

Wer sich für Fußball interessiert und die Partien aus einer anderen Perspektive erleben bzw. eingreifen möchte, dem bietet der Beruf (oder das Hobby) des Schiedsrichters eine spannende Alternative.

Ein Schiri ist aber auch ein Leistungssportler, daher sollte er geistig und körperlich völlig fit sein. Dazu kommen regelmäßiges Training und eine stetige Weiterbildung. Bevor es aber überhaupt zu einem ersten Pfiff kommt, müssen die Schiedsrichter-Anwärter an einem Lehrgang teilnehmen. Hier werden Grundzüge der Fußballregeln gelernt und dabei spielt es keine Rolle, ob der spätere Schiri in der Kreis-, Regional- oder in der Bundesliga pfeift. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie verfolgen ihr Ziel, ein Fußballspiel fair zu halten.

Eine Ausbildung kann in den einzelnen Landesverbänden absolviert werden. Laut der Schiedsrichterordnung des DFB (Deutscher Fußball Bund), können in der Regel bereits Fußballbegeisterte zwischen 12 bis 14 Jahren Referee auf dem Platz werden. Darüber hinaus gibt es noch weitere Qualifikationen für eine Schiri-Laufbahn.

Der Anwärter sollte natürlich Mitglied in einem Fußballverein sein sowie

  • großes Interesse am Fußball haben

  • motiviert und einsatzbereit für jährlich mindestens 20 Einsätze sein

  • Zeit haben, um eine Partie pro Wochenende zu leiten

  • bereit sein, an sieben bis zwölf Tagen im Jahr an Lehrgängen teilzunehmen

  • sich einmal im Jahr einer Leistungsüberprüfung zu unterziehen

Je nachdem, um welchen Landesverband es sich handelt, gibt es zwischen 20 und 50 Lehrstunden innerhalb von drei bis elf Ausbildungstagen, die die Basis der Fußballregeln beinhalten. Danach muss sich der Anwärter einer schriftlichen Prüfung unterziehen und Regelfragen beantworten sowie sich auch körperlich prüfen lassen – beispielsweise bei einem 1.300-Meter-Lauf in der Zeit von sechs Minuten.

Nach bestandener Prüfung werden die Unparteiischen in spe altersgerecht im Junioren- und/oder Senioren-Bereich eingesetzt und von einem „Paten“, einem erfahrenen Refereekollegen, betreut.

Bild – Robert B.

Je nach Eignung ist es möglich, in einem Jahr gegebenenfalls zwei Klassen der Kreis- und Bezirksligen zu überspringen. Für Einsätze ab den Spielklassen der Landesverbände wird pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr benötigt. Für die Bundesliga sind es mindestens sechs bis sieben Jahre. Ob ein Anwärter für höhere Spielklassen qualifiziert ist, wird durch einen Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

Schiri-Aufgaben vor dem Fußballspiel:

  • Spielfeldbegrenzungen und Abmessungen überprüfen

  • Trikots überprüfen

  • Ausweise und Berechtigungen der Spieler überprüfen

  • Anwesenheitskontrolle durchführen

Schiri-Aufgaben während des Fußballspiels:

  • Überprüfung der Einhaltung und Umsetzung von Spielregeln

  • Entscheidung, wann ein Spiel unterbrochen werden muss

Alle Entscheidungen, die ein Schiedsrichter während des Spiels trifft, nennen sich sogenannte Tatsachenentscheidungen. Ist das Spiel noch nicht wieder angepfiffen, dann hat der Schiri die Möglichkeit, die Entscheidung wieder zurücknehmen. Wenn er das Spiel wieder anpfeift, dann ist die Entscheidung anzunehmen, die auch nicht diskutiert werden darf.

Die Schiri-Aufgabe nach dem Abpfiff: Anfertigung eines Berichtes über den Spielverlauf.

Übrigens: Als Unparteiischer bekommt man seine Fahrtkosten erstattet plus Spesen (bzw. ein Gehalt) und er hat zusätzlich freien Zutritt zu den Fußballspielen im gesamten DFB-Gebiet - einschließlich der Begegnungen in der Bundesliga.



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