Zwischen Training, Spiel und Vorbereitung: So viel Zeit investieren Amateurfußballer wirklich
(30.04.26) Amateurfußball ist für viele mehr als nur ein Zeitvertreib – er ist Leidenschaft, Ausgleich und sozialer Mittelpunkt zugleich. Doch wie viel Zeit investieren Spieler tatsächlich pro Woche, wenn man von zwei festen Trainingseinheiten ausgeht und auch die Vorbereitungsphasen im Sommer und Winter berücksichtigt?
In der regulären Saison ist der Aufwand klar strukturiert. Zwei Trainingseinheiten pro Woche bilden die Basis. Diese dauern in der Regel jeweils etwa 90 Minuten. Rechnet man Umziehen, An- und Abfahrt sowie kurze
Besprechungen hinzu, kommt man pro Einheit auf rund zwei bis zweieinhalb Stunden. Insgesamt investieren Spieler allein für das Training also etwa vier bis fünf Stunden wöchentlich.
Hinzu kommt der Spieltag am Wochenende. Auch hier geht es nicht nur um die 90 Minuten auf dem Platz. Treffpunkt, Aufwärmen, Spiel, Nachbereitung und oft ein gemeinsamer Ausklang im Vereinsheim summieren sich schnell auf weitere drei bis vier Stunden. Bei Auswärtsspielen können längere Fahrten den Zeitaufwand zusätzlich erhöhen.
Damit liegt der wöchentliche Gesamtaufwand während der Saison im Schnitt bei etwa sieben bis zehn Stunden – ohne individuelle Extras wie Fitness- oder Regenerationseinheiten.
Deutlich intensiver wird es allerdings in den Vorbereitungsphasen der Sommer- und Winterpause. In diesen Wochen erhöhen viele Teams die Trainingsfrequenz oder -intensität, um die nötige Fitness für die Saison aufzubauen. Zwar bleibt es häufig bei zwei bis drei Einheiten pro Woche, doch diese sind oft länger und fordernder. Zusätzlich kommen Testspiele hinzu, die meist am Wochenende stattfinden und den zeitlichen Aufwand ähnlich wie Punktspiele gestalten.
Gerade in der Vorbereitung kann der wöchentliche Zeitaufwand daher auf acht bis zwölf Stunden oder mehr ansteigen. Hinzu kommen individuelle Läufe, Athletiktraining oder Programme, die Trainer ihren Spielern mitgeben.
Unterm Strich zeigt sich: Auch im Amateurbereich ist Fußball ein zeitintensives Hobby. Wer regelmäßig spielt, investiert über das Jahr hinweg konstant viel Zeit – mit Spitzen in den Vorbereitungsphasen. Für die meisten ist das jedoch kein Problem, sondern Ausdruck echter Begeisterung für den Sport und das Team.




































