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U19-Bezirksliga

WSU schießt sich Frust von der Seele


von Julian Schimmöller

(14.05.19) Die U19 der Warendorfer SU hat sich nach zuletzt oftmals unerfreulichen Spielen beim 13:0 (5:0)-Erfolg beim Schlusslicht Eintracht Ahaus den ganzen Frust von der Seele geballert. Gegen überforderte Gastgeber war Warendorf in allen Belangen klar überlegen, obwohl die Gäste mit dem allerletzten Aufgebot angereist waren.

So nahm nicht ein Auswechselspieler auf der Warendorfer Bank Platz, zudem spielte mit Frederic Leve ein etatmäßiger Keeper auf dem offensiven Flügel. Und wie: Zur 5:0-Pausenführung trug Leve mit gleich vier Scorerpunkten bei! Dreimal brach Leve über den Flügel durch und fand mit seinen Hereingaben dankbare Abnehmer, außerdem traf Leve selbst zum zwischenzeitlichen 3:0 (19.). Die weiteren Torschützen im ersten Durchgang: Leander Schöler (12.), Luca Mattews (13.), Dominik Blagojevic (28.) und Noel Gryczka (42.). WSU-Coach Domink Frasch durfte sich über einen ansehnlichen Vortrag seines Teams freuen: „Grade im ersten Durchgang sind wir immer wieder sehr schön über die Flügel durchgekommen, das sah schon gut aus.“

Millers Highlight zum Abschluss

Im zweiten Durchgang wurde es sogar noch einseitiger, da Ahaus gerne den Ehrentreffer wollte, dabei aber quasi überhaupt nicht gefährlich wurde und hinten noch mehr Räume anbot. Durch Bälle über die Eintracht-Kette kam Warendorfer immer wieder frei vor das Tor, Leve (52.), Blagojevic (59.) sowie Gryczka (62.) schnürten bereits früh einen Doppelpack und stellten auf 8:0 für die Gäste. Das Scheibenschießen fand seine Fortsetzung mit einem verwandelten Foulelfmeter von Finn Tünte (69.), ehe es Schöler mit seinem zweiten Treffer zweistellig machte (76.).

Überbewerten wollte Frasch das ganze nicht: „Man kann Ahaus nicht vorwerfen, dass sie nicht alles versuchen, aber in der momentanen Verfassung gehören sie nicht in die Bezirksliga.“ Das Ergebnis unterstreicht diese Aussage deutlich, zumal Max Schuler (78.), Gryczka mit seinem dritten Treffer (88.) und zuletzt Kevin Miller (90.) sogar noch einmal nachlegten. Vor allem der Schlusspunkt von Miller ist noch einmal erwähnenswerten: Mit einem schnörkellosen Distanzknaller in den Knick besorgte Miller mit dem Endstand auch gleichzeitig für das Highlight der Partie.

Durch den Sieg dürfte Warendorf endlich wieder Selbstvertrauen tanken, auch wenn Ahaus sicherlich kein Maßstab für die kommenden Aufgaben ist. Die nächste heißt Beckum, das am kommenden Sonntag in Warendorf zu Gast ist. Frasch will angesichts der schwierigen personellen Situation nochmals „alle Kräfte bündeln, um noch möglichst viele Punkte zu holen“, auch wenn tabellarisch keine großen Sprünge mehr möglich sind.

SV Eintracht Ahaus – Warendorfer SU 0:13 (0:5)
0:1 Schöler (12.), 0:2 Mattews (13.),
0:3 Leve (19.), 0:4 Blagojevic (28.),
0:5 Gryczka (42.), 0:6 Leve (52.),
0:7 Blagojevic (59.), 0:8 Gryczka (62.),
0:9 Tünte (FE, 69.), 0:10 Schöler (76.),
0:11 Schöler (78.), 0:12 Gryczka (88.),
0:13 Miller (90.)



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