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U19-Bezirksliga

Dennis Brunsmann freute sich mit seinem TuS Altenberge über einen Punktgewinn beim VfL Senden.

Wessels-Tor schockt VfL Senden spät


von Julian Schimmöller

(15.05.19) Einen bitteren wie späten Rückschlag erlitt der VfL Senden im Titelkampf in der Bezirksliga beim 2:2 (1:0) im Heimspiel gegen den TuS Altenberge. Während Senden den möglichen Aufstieg nun nicht mehr in der eigenen Hand hat, sammelten die Gäste einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gastgeber ärgerten sich im Anschluss über zahlreiche ausgelassene Entscheidung, welche dem TuS erst den Ausgleich in der Schlussminute ermöglichten.

Während nach Ansicht von VfL-Trainer Christian Arends Senden aufgrund des Spielverlauf „auf jeden Fall hätte gewinnen müssen“, empfand TuS-Coach Dennis Brunsmann den Punktgewinn seines Teams als „aufgrund der kämpferischen Leistung verdient“. Bester Beleg für den tollen Kampf, den Altenberge bot, war Ausgleichstorschütze Thilo Wessels: Der Abwehrhüne war im ersten Durchgang für den verletzten Gabriel Andrade gekommen, tat sich zu Beginn der zweiten Hälfte dann ebenfalls weh und biss bis zum Schlusspfiff auf die Zähne. Und war dann kurz vor Schluss zur Stelle, als er einen Freistoß von Volkan Haziri zum 2:2 über die Linie drückte (90.).

Ineffizienter Traumfußball

Zuvor hatte Altenberge zwar kämpferisch dagegen gehalten, spielerisch war die Überlegenheit der Hausherren aber unverkennbar. In Durchgang eins hatte Arends „überragenden Fußball“ seines Teams gesehen, der Fülle an Chancen entsprang allerdings nur eine 1:0-Halbzeitführung durch Max Leisgang (11.), der nach doppeltem Doppelpass mit Niklas Castelle überlegt ins rechte Eck einschob. Ansonsten hielt der glänzend aufgelegte TuS-Schnapper Malte Mönkediek sein Team mit starken Paraden im Spiel und vereitelte einige Abschlüsse des Sendener Offensivtrios aus Moritz Mallmann, Bruno Geister und Toptorjäger Niklas Castelle. Senden erspielte sich Chance um Chance, während Altenberge nur vereinzelt gefährlich wurde.

Nach Wiederanpfiff kam Altenberge dann auch offensiv besser ins Spiel und hatte die erste dicke Gelegenheit: Simon Gerdes war nach einem Abstimmungsfehler in der VfL-Defensive frei durch, legte frei vor dem Tor aber noch einmal quer für Joshua Olden und spielte den Ball zu steil. Kurz danach zappelte der Ball dann im Netz: Haziri jagte die Murmel mit einem 20-Meter-Strahl zum 1:1 in den linken Winkel (53.). Anschließend machte Senden trotz des verletzungsbedingten Ausscheidens von Kapitän Tim Castelle (72.) weiter Dampf und kam zehn Minuten vor dem Ende durch Bruno Geister nach Steilpass von Lukas Auth auch zum erneuten Führungstreffer (80.) – es sollte am Ende zu wenig sein für einen Heimsieg.

Für Senden wartet am kommenden Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer Vreden ein echtes Highlight. Angesichts von vier Punkten Rückstand kann Senden wohl nur bei einem Sieg nochmal ganz oben angreifen, Arends erwartet allerdings einen richtig starken Gegner: „Im Hinspiel waren sie schon das beste Team bisher, das ist eine sehr geschlossene Truppe.“ Auch für Brunsmanns Altenberge wartet ein entscheidendes Spiel, mit Vorwärts Epe kommt ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf zum TuS. „Epe besticht vor allem durch gute Individualisten“, erinnert sich Brunsmann an das Hinspiel, welches Altenberge mit 2:4 verlor. Das soll nicht wieder passieren, Brunsmann will die Serie von zuletzt zwei ungeschlagenen Spielen ausbauen.

VfL Senden – TuS Altenberge 2:2 (1:0)
1:0 Leisgang (11.), 1:1 Haziri (53.),
2:1 Geister (80.), 2:2 Wessels (90.)



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