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Benjamin Heeke (l.) herzt Luca Wulfert. Gievenbecks Übungsleiter vertraut seinen Spielern und gönnte ihnen im Winter bewusst eine längere Trainingspause.

Heeke hat Vertrauen


von Christian Lehmann

(16.01.18) Der 1. FC Gievenbeck ist gerne Erster. Nicht nur in der Westfalenliga-Tabelle, die von den 49ers schon seit Monaten angeführt wird, sondern auch im Spielplan prescht die Mannschaft von Trainer Benjamin Heeke vorneweg. Bereits am 10. Februar, und damit als erstes Männerteam im Heimspiel-Land überhaupt, bestreiten die Gievenbecker ihr erstes Ligaspiel bei der Beckumer SpVgg. Bemerkenswert: Erst am Donnerstag, 18. Januar, steigt die Truppe in die Vorbereitung ein. Heeke erklärt, warum knapp drei Wochen ihm in diesem Jahr reichen.


Benni, sitzt der Stadti-Frust noch tief?
Heeke (33): Den großen Frust gab es gar nicht. Wenn man die Gesichter der Leute sieht, die bei den Stadtis mitarbeiten, dann tat es mir für sie sehr leid, dass wir am Finaltag nicht dabei waren. Aber ich habe ja schon im Vorfeld gesagt, dass wir in der Halle nicht so super motiviert rangehen, weil wir die Auszeit brauchten und uns nicht speziell vorbereitet haben. Man muss aber auch sagen: Wären wir in die Endrunde gekommen, wäre Borussia ja vielleicht nicht weiter gekommen. Und die fand' ich deutlich stärker als Gievenbeck. Von daher war das schon alles okay so.

Sind die Preußen ein verdienter Titelträger?
Klar. Sie haben es sehr ernst genommen in diesem Jahr. Für Sören hat es mich sehr gefreut. Sollen sie sich diesen Titel einstecken, wir nehmen den anderen (lacht). 

Das ist das Stichwort. Wie sehr habt ihr es genossen, während der Pause auf Platz eins zu stehen?
Das hört sich ja so an, als sei es bald vorbei. Wir genießen immer noch. In den vergangenen Wochen hat es keine Rolle gespielt. Wenn Preußen im Dezember in Herford gewonnen hätte, wären wir Zweiter gewesen. So haben wir zwei Wochen gar nicht gespielt und sind immer noch auf Platz eins. Geiler geht's natürlich nicht. Aber wir wissen auch, dass wir zwei Wochen früher anfangen als die meisten anderen und die Gegner nun ganz anders in die Spiele reingehen werden, als es bisher der Fall war. Drei Punkte zu holen, wird für uns in der Rückrunde gegen jeden Gegner schwerer als in der Hinrunde, da bin ich mir sicher. 

Wie cool ist es, dass ihr so früh mit dem Spiel in Beckum startet?
Das wird sich zeigen. Ich gehe davon aus, dass es etwas Positives ist, weil man so in der Vorbereitung mental ganz anders unterwegs ist. Gerade zu dieser Jahreszeit ist es aber auch nicht dankbar, gegen einen Gegner von unten zu spielen, der für uns auch in der Hinrunde schon sehr schwer zu knacken war. 

Wie läuft die Vorbereitung?
Wir sind doch noch gar nicht angefangen (lacht). Das kann auch nicht jeder nachvollziehen. Wenn das alles schief geht, muss ich mir den Stiefel ganz ohne Zweifel anziehen. Damit habe ich aber auch kein Problem. Wenn ich meine Jungs nicht so gut kennen würde, dann würde ich das auch nicht machen. Wir haben da extrem gezockt, weil wir alle eine extrem schwierige Rückrunde vor uns haben. Ich würde sogar sagen, es ist für die meisten von uns die entscheidenste Rückrunde ever in unserer Laufbahn. Und die wollen wir auf jeden Fall als Tabellenerster beenden. Dafür brauchen wir unheimlich viel Kraft und vor allem eine mentale Stärke. Je länger wir die Pause nutzen, um uns mal nicht zu sehen, desto besser ist das. Der eine oder andere hat mich schief angeguckt, aber ich bin überzeugt, dass die Jungs seit dem 2. Januar ihr Programm individuell oder in kleinen Gruppen durchziehen. Wer das Programm vernünftig durchzieht, kommt am Donnerstag topfit an. Wir waren am Ende der Hinrunde weit von einem Lagerkoller entfernt, aber wir wollen gar nicht erst dahin kommen. Wenn ein Trainingslager oder sonst etwas notwendig gewesen wäre, hätten wir's eingebaut. Aber es ist ja nicht so, dass wir uns auf ein neues Spielkonzept oder sonst etwas einstellen mussten.

Hat es im Winter Veränderungen im Kader gegeben?
Für Aziz Redzep gehört ab sofort Louis Hülsmann zum Kader (wir berichteten, Anm.). Das war für uns die wichtigste Personalie, weil klar war, dass wir eine Lösung brauchen, die Nico Eschhaus nicht nur in Watte packt. Das kann man sich im Kampf um den Aufstieg nicht erlauben. Außer, dass Thomas Teupen spielberechtigt ist und wir nun 22 Mann im Kader haben, hat sich nichts verändert. Alle Positionen sind extrem gut besetzt. Wir sind mit diesem Kader auf Platz eins gerannt und wissen, dass die Jungs die Qualität haben, um diesen zu halten. 

Sitzt Benjamin Heeke auch in der nächsten Saison auf der Gievenbecker Trainerbank?
Darüber haben wir ehrlich gesagt noch gar nicht gesprochen, obwohl wir es in diesem Jahr eigentlich eher klären wollten. Da wir ein paar andere Baustellen im Verein hatten, ist das ein wenig nach hinten gerückt. Die sind jetzt erstmal wichtiger. 

Hast Du dich mit einer Opens internal link in current windowmöglichen Aufstiegsrelegation der Tabellenzweiten befasst?
Wieso sollte ich das tun? Sollten wir schlecht reinkommen und sollte es irgendwann nötig sein, werde ich das vielleicht machen. Aber Platz eins reicht meines Wissens doch zum Aufstieg, oder? Solange wir da stehen, ist mir alles andere egal. Soweit ich weiß, müssten wir als Zweiter mindestens eine Relegation spielen. Das mag emotional vielleicht schöner sein, aber ich habe da trotzdem keinen Bock drauf.

Westfalenliga 1



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