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Gegen den Delbrücker SC und Marvin Frenz (r.) hat Christian Keil einen Sahnetag erwischt. Im Interview gibt sich Gievenbecks Führungsspieler bescheiden und realistisch.

"Noch gar nicht so super gespielt"


von Christian Lehmann

(27.08.17) Für den 1. FC Gievenbeck steht am Sonntag in Vreden ein echtes Spitzenspiel auf dem Plan. Die 49ers haben ihren leistungs- wie punktemäßig üsseligen Start mit zuletzt vier Siegen in Serie vergessen lassen und stehen vor dem direkten Duell punktgleich mit der SpVgg an der Ligaspitze. Nicht unerheblich dazu beigetragen hat Christian Keil, der zuletzt gegen den Delbrücker SC doppelt traf. Heimspiel-Mitarbeiter Christian Lehmann hat mit dem besten FCG-Torschützen der bisherigen Spielzeit (drei Treffer) gesprochen.


Christian, wie erklärst Du dir den guten Lauf deines Teams?

Keil (27): Eigentlich haben wir ja wieder mal eine ganz gute Vorbereitung gespielt. Der Saisonstart im Wettkampfmodus ist bei uns dann immer so eine Sache. Trotz des Sieges am ersten Spieltag sind wir nicht gut reingestartet. Wir hatten auch einige Neue aus der Jugend und einen großen Kader, da muss man sich erstmal finden. Das ist normal. Vom Gefühl her haben wir auch noch gar nicht so super gespielt. Das Spiel gegen Delbrück war das erste, wo ich sagen würde, das war schon ganz okay. Auch wenn wir da Phasen hatten, die verbesserungswürdig sind. In den Spielen davor stimmten die Ergebnisse, aber ich habe das Gefühl, dass noch mehr gehen würde.


Beim Vorbereitungsturnier um den Liba-Pokal hat dein Team den ambitionierten Oberligisten RW Ahlen geschlagen und auch die Hammer SpVgg hinter sich gelassen. Welche Saisonziele lassen sich daraus ableiten? Kann Gievenbeck in dieser Saison um den Aufstieg mitspielen?

Keil: Darüber haben wir bisher nicht gesprochen. Wir teilen die Saison in drei Abschnitte auf und gucken nach zehn Spieltagen, was so passiert ist. Wenn wir das vierte Spiel nicht gewonnen hätten, dann hätte es auch in die andere Richtung gehen können. Die Liga ist relativ ausgeglichen. Jetzt hat's ganz gut geklappt und wir stehen da oben. Und wenn man schon mal da steht, warum soll man da nicht mitspielen?


Die Defensive steht wie in den Vorjahren ziemlich gut. Allerdings habt ihr nur elfmal getroffen und damit 16 Punkte geholt...

Keil: Eigentlich haben wir in der Vorbereitung sehr viel Wert auf die Offensive gelegt. Das ist alles ein wenig paradox, manchmal kann man sich so etwas nicht erklären. Es ist auch immer vom Gegner und vom Spielverlauf abhängig.


Für dich persönlich läuft es sehr ordentlich. Du hast bisher die meisten Gievenbecker Tore geschossen. Wie siehst Du deine Rolle innerhalb des Teams?

Keil: Für mich ist es eine neue Situation, weil ich neu ins Berufsleben eingestiegen bin. Im Refrendariat ist immer viel zu tun. Während der Sommervorbereitung war noch nicht so viel, jetzt wird es langsam ein bisschen stressiger. Ich bin froh, dass ich es bisher noch ganz gut hinkriege. Mit der Vorbereitung war ich ganz zufrieden, die Saisonspiele waren nicht so der Brüller. Die Tore gegen Delbrück waren nicht mehr so schwer, aber es tut natürlich gut, zwei Tore zu schießen. Es könnte schlechter laufen, es könnte aber auch noch besser laufen. 


Gegen Delbrück hast Du gemeinsam mit Arne Stegt in der Spitze gespielt. Das harmoniert schon ganz gut, oder?

Keil: Ja. Wir haben generell in den ersten Spielen viel durchgewechselt vorne. Fabian Gerick hat sich in Roxel leider verletzt, Tristan Niemann hatte leichte Probleme mit dem Knie, glaube ich. Das harmoniert gut, egal, wer da vorne drin spielt.


Du hast die Breite im Kader angesprochen...

Keil: Ja, wir sind auf vielen Positionen doppelt gut besetzt. Wenn ein Spieler ausfällt, können wir das sehr gut kompensieren.


Mit David Lauretta habt ihr zudem einen sehr erfahrenen Routinier dazu bekommen. Seid ihr mit ihm spielerisch noch ein wenig reifer geworden?

Keil: (lacht) Ja. Irgendwer hat gesagt, jetzt haben wir endlich mal einen Opa geholt. Er fügt sich super ein. Die Truppe ist aber immer noch ziemlich jung. Ich glaube aber, viele haben einen Schritt nach vorne gemacht.


In der Saisonvorbereitung habt ihr Vreden mit 5:0 weg geputzt. Befürchtest Du, dass die Jungs am Sonntag richtig angestachelt sind?

Keil: Auf jeden Fall. Der Trainer (Marcus Feldkamp, Anm.) kriegt das immer ganz gut hin, die zu motivieren. Das war Vorbereitung. Die können auf jeden Fall besser Fußball spielen, als sie es da getan haben. In der Vorsaison haben sie mehr als verdient mit 3:0 gegen uns gewonnen.



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