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Westfalenliga 1

Endlich wieder konstant am Ball: Hiltrups Jan Kniesel.

Rakete Kniesel soll bald richtig zünden 


von Mario Lacroix

(19.01.18) Er verkörpert mit seiner Spielweise das gewisse Etwas. Allerdings blieben seine Fähigkeiten in der Vergangenheit wegen Verletzungen an Innenband und Kreuzband viel zu oft im Verborgenen. Nun kommt Jan Kniesel langsam wieder auf Touren und soll endlich eine tragende Rolle beim TuS Hiltrup einnehmen.

Wenn im Stadion am Osttor nach einer enttäuschenden Niederlage die Kiebitze mal wieder darüber meckern, dass die Truppe ihr Potenzial nicht ausschöpft, dann steht nicht selten Jan Kniesel in der Kritik. Die Leichtfüßigkeit, mit der er sich über den Platz bewegt, wird ihm dann als Schlendrian ausgelegt. "Wir versuchen immer, das Maximum rauszuholen", sagt Kniesel selbst. "Trotzdem wird uns oft Lustlosigkeit oder Müdigkeit vorgeworfen." Warum die Mannschaft die letzten drei Partien vor der Winterpause in Stadtlohhn, Roxel und gegen Clarholz verloren hat, darüber zerbrechen sie sich beim TuS teilweise immer noch den Kopf. Kniesel: "Das waren echt bittere Niederlagen. Wir haben neun Punkte verschenkt."

Mit Gievenbeck spielte Kniesel bereits in der Oberliga. Mit dem TuS will er da gerne wieder hin.

Winklers Hoffnung

Trotzdem hatten diese Spiele etwas Gutes. Kniesel stand mit Ausnahme der Clarholz-Pleite immer in der Startelf. Der 25-Jährige kommt wieder auf das Level, das man von ihm kennt. Dazu haben auch mehrere Einsätze in der Zweiten beigetragen, für die sich der Mittelfeldspieler freiwillig gemeldet hatte, ehe er ab Oktober wieder im Westfalenliga-Kader Fuß fasste. "Ich halte sehr viel von seinen Fähigkeiten und mag ihn als Sportler und Mensch", sagt Trainer Carsten Winkler, der sehnsüchtig auf einen fitten Kniesel wartet. "Ich hoffe", so Winkler, "dass Jan bei uns nochmal so richtig durchstartet."

Dem gebürtigen Münsteraner wäre das zu wünschen. Er ist der Typ Straßenfußballer, ein feiner Techniker. Einer, dem man gerne zuschaut. Kniesel lernte das Fußball-ABC in Gievenbeck und Telgte, ehe er als Spross nach Norddeutschland umzog und in der Jugendabteilung des Hamburger SV landete. "Ich bin durch und durch HSV-Fan", hat ihn diese Zeit durchaus geprägt.

Buddy Fromme

Nach Münster ging's im Teenager-Alter zurück. In der U17 und U19 zockte er für die Preußen, ehe er als Jungsenior zum TuS wechselte und schnell zum 1. FC Gievenbeck weiterzog, wo er fußballerisch unter Maik Weßels wohl seine beste Zeit erlebte. Oberliga-Luft schnupperte er gemeinsam mit Michael Fromme, der bei Kniesels zweitem Wechsel nach Hiltrup im Jahr 2014 bereits ein gutes Wort für den TuS einlegen konnte.

"Michael ist ein richtig guter Typ. Wenn ich irgendwann was hatte, konnte ich mich immer an ihn wenden. Und er ist ein super Fußballer", sagt Kniesel über Fromme. Wenn beide in der Rückrunde verletzungsfrei bleiben und die Offensive beleben, könnte es noch was werden mit dem Ziel, das sie in Hiltrup verfolgen. Kniesel: "Wir wollen unter die ersten Fünf und langfristig aufsteigen."

Westfalenliga 1



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