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Nach der Punkteteilung vor neuen Aufgaben: Neuenkirchens Marvin Egbers (l.) und Jonas Wiethölter vom TuS Hiltrup.

Das könnte ein echter Krimi werden


Von Mario Lacroix und Andreas Teipel

(09.03.18) In der Oberliga ist der Abstiegskampf ja so spannend wie ein Staffel-Marathon GZSZ: Erst wird man mit komischen Dreiecksbeziehungen heiß gemacht, dann steht der eine urplötzlich aufgrund von Fehlern aus der Vergangenheit mit dem Rücken zur Wand und irgendwann, wenn der ungeliebte Bösebub den langsamen Serientod stirbt, dann ist die Luft völlig raus, weil man das Gefühl hat, das alles schon einmal gesehen zu haben. Das Drehbuch in der Westfalenliga dagegen fängt an, so richtig Spaß zu machen.  


Victoria Clarholz - BSV Roxel (So., 15 Uhr)
Der Tabellenkeller ist im Aufruhr. Roxel als Tabellenletzter zeigt sich stark verbessert und beginnt wieder zu punkten; Der Vorletzte aus Beckum holt vier Punkte aus den beiden vergangenen Spielen; Fichte Bielefeld verliert zumindest die direkten Duelle gegen Herford und Beckum nicht. Ja, und Roxels nächster Gegner, der rockt sich aktuell ans rettende Ufer, holt vier Punkte aus den beiden letzten Spielen. Ganz schwierig, sich da aufzustellen für Münster. Doch in Gievenbeck zeigte die Roxeler Mannschaft von Trainer Sebastian Hänsel, dass sie an Qualität und Flexibilität dazugewonnen hat. Und wer es schafft, sich selbst einen noch nicht in Topform spielenden Tabellenführer Gievenbeck so zurecht zu legen, der findet auch ein geeignetes Mittel gegen Clarholz.
Hinspiel: 1:3 aus Roxeler Sicht
Heimspiel-Tipp: Roxel knüpft an die Vorwoche an, hat aber noch Probleme vorm Tor. Daher nur 1:1

 

SC Herford - 1. FC Gievenbeck (So., 15.30 Uhr)
Wie ein störrischer Motor in einem Film der 60er Jahre schnarrt auch der spielerische Antrieb des Tabellenführers. Im ersten Versuch nach der Winterpause würgte die Mannschaft von Trainer Benjamin Heeke den Motor zwar noch ab, verlor gegen Stadtlohn mit 1:2. Doch schon im zweiten und dritten Anlauf war das Stottern zwar noch hörbar, aber die Kolben liefen weiter. Zwei knappe Siege gegen Fichte Bielefeld (2:1) und Roxel (1:0) sollten allmählich für einen runderen Klang sorgen. Zudem könnte man sich mit einem Sieg in Herford nochmal rückwirkend für jenen "Lulli-Sieg" (Das 1:0 letzten Sonntag fiel kurz vor Ende nach einer Ecke) bei Roxel revanchieren. Es wird Zeit, bald wieder durchzustarten und die Abläufe zu verfeinern. Noch stimmen Positions- und Laufspiel nicht zur Zufriedenheit der Trainer, die am vergangenen Sonntag immer wieder nachjustieren mussten. Vielleicht wird sich die Formkurve mit ansteigenden Temperaturen steigern lassen, mit einem spielerisch überzeugenden Sieg in jedem Fall.
Hinspiel: 2:1 für Gievenbeck
Heimspiel-Tipp: Es wird langsam - 2:0


SV Schermbeck - TuS Hiltrup     (Sonntag, 15 Uhr)
Gegen den Tabellennachbarn sahen die Hiltruper in der jüngeren Vergangenheit eigentlich recht gut aus und holten in den letzten vier Duellen zehn von zwölf möglichen Punkten. Wenn sich das Ensemble Carsten Winklers jedoch ähnlich unstet zeigt wie in den bisherigen Spielen im Jahr 2018, dann wird es sicher richtig kompliziert. Zumal sich Guglielmo Maddente, mit Manu Beyer noch der Agilste beim 2:2 gegen Neuenkirchen, unter der Woche mit Rückenproblemen vom Training abmeldete. Für einen Einsatz des Wirbelwinds könnte es trotzdem reichen. Vielleicht muss es sogar reichen, weil dem TuS ansonsten gegen die statistisch beste Offensive der Liga jegliche Kreativität fehlen würde.
Hinspiel: 1:1
Heimspiel-Tipp: Hiltrup ist weiter von seiner Bestform entfernt und verliert mit 1:3.

 

SuS Neuenkirchen - SC Roland Beckum     (Sonntag, 15 Uhr)
So blöd das klingt: Selbst der spielfreudige Oberliga-Absteiger aus Neuenkirchen muss durch das Aufbegehren im Tabellenkeller zumindest mit einem halben Auge nach unten gucken. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wie im gesamten Saisonverlauf leistete sich der SuS auch in Hiltrup etliche Wackler in der Defensive. Kein Wunder, wenn Stürmer als Innenverteidiger aushelfen müssen wie im Fall Mirko Jannings. Beckum ist mit zwei 1:1-Remis in die Restserie gestartet.
Hinspiel: 3:3
Heimspiel-Tipp: So blöd geil das klingt: Wenn Neuenkirchen ein Tor mehr schießt als der Gegner, braucht beim SuS niemand nach unten gucken. Und ein 4:3 wie gegen Beckum ist uns allemal lieber als ein 1:0.

 

Oberliga

Westfalia Herne - FC Eintracht Rheine     (Samstag, 15 Uhr)
Herne gegen Rheine, da war doch was? Genau, der FCE führte im Hinspiel bereits mit 3:1 und ging doch als Verlierer vom Platz. So bizarr wie der Spielverlauf beim 4:3 für Herne insgesamt war der Auftritt der Ruhrpottkicker in Summe. Allen voran Trainer Christian Knappmann sorgte für Aufregung. Die vielleicht schillerndste Figur im Amateurfußball, genannt "Knappi", polarisiert eben. Für Uwe Laurenz, Trainer des FCE, ist die Sache ausgeräumt: "Wir stellen uns auf ein hoch emotionales Fußballspiel ein. Das war damals nicht in Ordnung von Herne, aber Knappi hat sich bei mir entschuldigt." Aus sportlicher Sicht ist das Duell eins aus dem Niemandsland der Tabelle. Der Zehnte empfängt den Achten.
Hinspiel: 4:3 für Herne
Heimspiel-Tipp: Rheine revanchiert sich für das Hinspiel - 2:0-Auswärtssieg.



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