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Aktivposten auf allen Ebenen: Roxels Stürmer Gufäb Hatam (l.), der hier erfolglos abzieht.

Schwierige Saison erreicht neues Niveau


Von Mario Lacroix

(08.04.18) Die schreckliche Bluttat am Großen Kiepenkerl beschäftigt natürlich auch die Fußballszene. Als unmittelbare Zeugen und Anwohner, die die Samstagnacht im Hotel verbrachten, müssen die Spieler Ante Cilic und David Bozko wie ihr Co-Trainer Ivo Kolobaric fürchterliche Bilder verarbeiten. Der BSV Roxel hätte das Spiel gegen den SV Schermbeck gerne abgesagt, trat aber mit dem Trio an. Sportlich setzte es für den Westfalenliga-Letzten den nächsten Nackenschlag. Das 1:1 (0:0) ist bei nun neun Punkten Rückstand aufs rettende Ufer zu wenig.

Das ist auch Fußball: Assistent Franz-Josef Schrameyer (l.) fordert einen Platzwart und bekommt Auswechselspieler Thomas Kroker mit der Schubkarre.

Schermbeck schießt sich auf die Schiris ein

Für alltägliche Fußball-Emotionen sorgten fast ausschließlich die Gäste. Durch Reklamieren der Spieler und Sprüche der mitgereisten Fans brachte der SV Schermbeck das Schiedsrichter-Gespann um Maik Echelmeyer bereits in der ersten Halbzeit gegen sich auf. Roxel hielt sich dahingehend clever zurück und hatte in Gufäb Hatam einen Angreifer in seinen Reihen, der mit körperlicher Präsenz und versteckten Nickeligkeiten den Gästen gehörig auf die Nerven ging. Auffällig war, wie er beide Torhüter - Tim Krückemeier wich zur Pause verletzt für Benjamin Carpentier - bei Abschlägen behinderte. Echelmeyer ließ Hatam gewähren wie die Schermbecker Abwehr, als Lukas Kintrup flankte und "Goofy" inklusive starker Haltungsnoten den Ball aus der Luft versenkte (1:1/75.). 

Wer austeilt, de kann auch einstecken. Hatam war es, der den Ellenbogen von Nikolaj Zugcic beim Kopfballduell im Gesicht spürte und so auch an der Gelb-Roten Karte gegen den Gäste-Kapitän beteiligt war (85.). Die erste Verwarnung hatte sich Zigcic abgeholt, als er nach Henrik Wesbergs Rettungstat in höchster Not einen Eckball forderte (35.). Mit dem torlosen Remis zur Halbzeit konnte Roxel sehr gut leben, weil die einzige Torchance aus einem Einsteigen von Hatam gegen Krückemeier resultierte. Echelmeyer ließ weiterlaufen und Bozko lupfte den Ball über das leere Tor (45.).

Zwingender agierten die Hausherren im zweiten Durchgang. Bozkos geblockter Versuch mutierte zur perfekten Vorlage für den eingewechselten Benjamin Leifeld, der aber an Carpentiers Fußabwehr scheiterte (62.). Im direkten Gegenzug kassierte der BSV das 0:1 durch Marc Schröter (63.). 

Schiri Echelmeyer schickte Nikolaj Zugcic mit Gelb-Rot vom Platz.
Mann gegen Mann ist sein Spiel: Gufäb Hatam.

Toka in den Sturm

"Wir kriegen den Ball bei einer Hundertprozentigen nicht rein und werden direkt bestraft. Das ist für den Kopf nicht einfach", bemerkte Roxels Trainer Sebastian Hänsel. Insofern war er froh, dass seine Mannen nicht den Kopf hängen ließen. Die erste Torannäherung nach dem Rückstand ging wieder auf das Konto von Hatam (69.), ehe Leifeld verletzt passen musste, mit Thomas Kroker ein belebendes Element kam und Innenverteidiger Dickens Toka in den Sturm wechselte (70.).

Toka blieb auch nach dem Ausgleich vorne, weil Roxel bekanntlich nur noch Siege helfen. Nachdem die BSV-Abwehr bei einer Dreifach-Chance der Gäste Riesenglück hatte (83.), war später wieder das Pech im eigenen Abschluss angesagt: Zunächst war Tokas Kopfball-Ablage für Lukas Kintrup zu lang (90.), ehe Henrik Wesberg in der Nachspielzeit noch so gerade gestört wurde und auch Manuel Andricks Nachschuss von zwei Schermbeckern geblockt wurde (90.+2).

BSV Roxel - SV Schermbeck     1:1 (0:0)
Tore: 1:0 Schröter (63.), 1:1 Hatam (75.)
Gelb-Rote Karte: Schermbecks Zugcic (85.)
BSV: Neuhaus - Groß, Wesberg, Toka, Taniguchi - Kintrup, Andrick - Bozko, Cilic (70. Gockel), Güllü (46. Leifeld/70. Kroker) - Hatam


Zum Video-Interview:

Roxels Co-Trainer Ivo Kolobaric hat die Amokfahrt in der Münsteraner Innenstadt - einen Tag vor dem Spiel - hautnah miterlebt, wie seine Spieler Ante Cilic und David Bozko. Der BSV hätte das Spiel deshalb gerne verlegt, der Verband sieht kurzfristige Absagen jedoch lediglich in Todesfällen innerhalb einer Mannschaft vor.



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