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Christoph Blesz trat am Sonntag nach seinem Urlaub erstmal nur als Joker in Erscheinung soll aber auch in dieser Saison eine wichtige Rolle spielen.

Hiltrups Ziele: Variabler, effizienter, stabiler


von Christian Lehmann

(18.07.18) Von den Strapazen eines langen Schuljahres erholt sich derzeit Carsten Winkler. Der Trainer des TuS Hiltrup hat sich bis zum kommenden Wochenende eine kurze Urlaubs-Auszeit genommen, ehe er mit seinem Team in die heiße Vorbereitungsphase geht. Er kann das ganz beruhigt tun, weiß er doch um sein kompetentes Funktionsteam mit Co-Trainer Norbert Bothen an der Spitze. Gemeinsam haben sie klare Vorstellungen davon, was besser werden soll am Osttor. Der Fünftplatzierte der Vorsaison will variabler, effizienter und stabiler werden.

Für ihren ersten Test hatten sich die Hiltruper gleich mal ein richtig fettes Kaliber eingeladen. Der RSV Meinerzhagen ist zwar "nur" Aufsteiger in die Westfalenliga-Parallelstaffel 2, hat aber mit beeindruckenden Testspiel-Siegen gegen Regionalligist SV Lippstadt (3:0) und den ambitionierten Oberligisten FC Brünninghausen (5:1) angedeutet, wo die Reise hingehen soll. Der Klub um Öffnet externen Link in neuem FensterBVB-Bundesligastar Nuri Sahin und dessen Bruder Ufuk will mit aller Macht nach oben und hat sich prominent verstärkt. 

Akinboye punktet

Vor diesem Hintergrund war die Leistung der Hiltruper beim 0:1 (0:0) gar nicht so verkehrt. Erst in der Schlussphase des ausgeglichenen Spiels besorgte Andreas Spais per Lupfer den Siegtreffer der Gäste (86.), auf der Gegenseite scheiterte der agile Janik Bohnen im Eins-gegen-Eins am RSV-Keeper. "Nuri Sahin hat uns das auch nochmal bestätigt. Sie waren sehr erstaunt, dass wir so gut dagegen gehalten haben", berichtet Bothen. Im 4-4-2-System mit Raute variierten die Gastgeber immer wieder zwischen Mittelfeld- und Angriffspressing. Vor Schlussmann Romain Böcker verteidigten Joschka Brüggemann und Philip Grabowski zentral, rechts zeigte Neuzugang Wojtek Walica (FC Inde Hahn) viel Offensivdrang, links agierte Martin Lambert, der nach langer Verletzung erstmal wieder Praxis benötigt. Viel Ruhe ins Spiel brachten Erik Rottstegge als Sechser und Michael Fromme auf der Zehn, die Halbpositionen in der Mittelfeldraute besetzten zunächst Neuzugang Patrick Gockel (BSV Roxel) und Akingbolabo Akinkoye. "Er hat einen super Eindruck hinterlassen", lobt Bothen den 24-jährigen Rechtsfuß, der in der Winterpause der Vorsaison vom TuS Heven gekommen war und bereits ein paar Westfalenliga-Minütchen vorzuweisen hat. In der Spitze begannen Sebastian Hübener und Bohnen.

Neben dem am Sonntag praktizierten System wird Hiltrup in den kommenden Tests gegen Westfalia Kinderhaus (19. Juli), den TuS Altenberge (21. Juli), den TuS Haltern (2. August) sowie beim Liba-Pokal (ab 25. Juli) sicherlich auch das 4-3-3 testen. Neben taktischer Variabilität ist dem Trainerteam aber vor allem die Balance zwischen Abwehr und Angriff wichtig. Dabei wird Last-Minute-Neuzugang David Lauretta, der gegen Meinerzhagen noch nicht spielberechtigt war, sicherlich helfen. "Er wird uns gut tun", ist sich Bothen sicher.

Vorne drückt der Schuh

Während die Hiltruper im Defensivbereich und im Mittelfeld tendenziell stärker geworden sind, könnte sich die Offensive - vor allem ohne den derzeit noch fehlenden Robin Wellermann - als Sorgenkind entpuppen. "Man hat es in den vergangenen Jahren gesehen: Den Unterschied, ob man ganz oben steht oder nicht, kann ein Stürmer ausmachen", meint Bothen. Man darf gespannt sein, wer die Zauber-Zuspiele von Superdribbler Guglielmo Maddente oder Schlitzohr Michael Fromme künftig verwertet.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda beim TuS: das Thema Effizienz. "Wir haben in der vergangenen Saison vor allem gegen die Mannschaften von unten massive Probleme gehabt. Hätte zum Beispiel Roxel nur gegen uns gespielt, hätten sie sicherlich die Klasse gehalten", erinnert Bothen mit einem Augenzwinkern. Starke Leistungen gegen die Topteams zerschossen sich die Hiltruper mit Patzern gegen die Kellerkinder - 11 bis 15 Punkte gab das Team so leichtfertig her, hat das Trainerteam errechnet. 

Gievenbeck und Schermbeck sind weg, insofern sollte der TuS doch zu den Topfavoriten im Kampf um den Aufstieg gelten. Bothen relativiert: "Das glaube ich nicht, die Liga ist sehr ausgeglichen. Außerdem sind Mannschaften dabei, die uns von der Spielweise nicht so liegen. Da gilt es, Lösungen zu finden", so Bothen. Wo das Team steht, wird sich spätestens am 1. Spieltag beim Gastspiel gegen Aufsteiger RW Maaslingen weisen. Ein Auswärtsspiel - das lag Hiltrup in der Vorsaison. Um vielleicht doch ganz vorne zu landen, muss das Team vor allem die eklatante Schwäche vor eigenem Publikum (Vorletzter der Heimtabelle in der Vorsaison) in den Griff bekommen. 

Westfalenliga 1



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3    SG Sendenhorst 31    91:28 77  
4    Germ. Hauenhorst 30    87:30 76  
5    VfL Billerbeck 30    88:28 71  

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