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Luca Ehler (r.) ist beim SuS Neuenkirchen bislang voll eingeschlagen.

25 Minuten, die sich lohnen


Von Fabian Renger

(12.10.18) 25 Minuten braucht Luca Ehler, um von seinem Wohnort Ahaus zum Trainingsplatz des SuS Neuenkirchen zu kommen. Eine Gurkerei, die sich für den Neuzugang des SuS aber bislang ausgezahlt hat. Trainer Tobias Wehmschulte hob ihn vor wenigen Wochen Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergegen Theesen explizit raus bei seiner Spielbewertung und lobte ihn über den grünen Klee. Mannschaftskollege Malte Nieweler findet, Ehler sei "mit dem Ball eine Maschine und eine absolute Bereicherung für unsere Offensive."

Ganz schön viel Lob auf einmal. Der gebürtige Ahauser Ehler, der am liebsten über die Außenposition kommt, wechselte im Sommer vom SuS Stadtlohn nach Neuenkirchen und ist aus sportlichen Gesichtspunkten jedenfalls schon recht zufrieden mit seiner neuen sportlichen Heimat. "Wir wissen, was wir können. Nach vorne sind wir immer für ein Tor gut, wir müssen nur manchmal konsequenter nach hinten verteidigen", hat er schon kleinere Defizite erkannt. Und es fehle manchmal an der Kaltschnäutzigkeit vorm gegnerischen Gehäuse - auch bei ihm selbst. "Manchmal läuft's, manchmal eben nicht", beschreibt es Ehler knackig. Gibt Schlimmeres. 

Absolut keine Gruppenbildung

Auch außerhalb des Platzes macht's Spaß am Haarweg, berichtet Ehler: "Beim ersten Training wurde ich schon super aufgenommen, es gibt auch keine Gruppenbildung oder sowas. Wir haben intern einfach ein richtig gutes Gefühl." Als Coach Wehmschulte ihm beim ersten Gespräch seine Pläne und Philosophie aufgezeigt hatte, war Ehler ebenfalls direkt Feuer und Flamme. Das passt mit ihm und dem neuen SuS.

Er hat aber auch schon einiges über sich ergehen lassen müssen - zum Einstand musste er beispielsweise unter anderem das Vereinslied vortragen. "Die ersten vier, fünf Zeilen waren ja noch okay, aber danach...", erinnert sich der 22-Jährige lachend. Nieweler findet dennoch, dass Ehler "auch neben dem Platz ein überragender Typ" sei.

Es ist ein Typ mit erstaunlich viel Erfahrung trotz des Alters. Bei Eintracht Ahaus erlernte er das Kicken, dann ging's zu den Preußen in die C-Jugend, ehe er seine Zelte in Stadtlohn aufschlug. Im zweiten Jahr der A-Jugend schaffte er einst gar den Sprung in die Oberliga-Truppe. Weil's dort beim SuS, inzwischen ja nur noch Landesligist, aber immer mehr bergab ging, ist er nun Neuenkirchener geworden. Da können wir im Anschwitzen jetzt eigentlich nur verlieren...


Westfalenliga 1
Borussia Emsdetten - Delbrücker SC (Samstag, 15 Uhr)
In Detten feiern sie Oktoberfest an diesem Wochenende, daher wird vorgezogen. Mit dabei in diesem Jahr sind übrigens "Die Stürzlhamer". Wir empfehlen, passend zum Spätsommer dort draußen, besonders deren Schunkel-Song Öffnet externen Link in neuem Fenster"Am Strand". Hach. Wohltuende Klänge. Trainiert wird der Kontrahent übrigens von Detlev Dammeier, Öffnet externen Link in neuem Fensterehemaliger Profi in Bielefeld und Wolfsburg, und er kommt Öffnet externen Link in neuem Fensternicht auf einen Kaffee vorbei. Sein Credo: Hinten dicht mit wenig Verkehr nach vorne. Die Tordifferenz 9:11 spricht Bände. So sammelte der DSC (13) nur einen Zähler mehr als die Borussen. Wird knapp.
Heimspiel-Tipp: Delbrück ist seit fünf Pflichtspielen ohne Niederlage, die Borussen immerhin seit drei. Ich bin zwar Wolfsburg-Fan, tippe aber dennoch gegen Dammeier. 2:1 Borussia. Was dann beim Oktoberfest passiert, bleibt besser intern.
Ehler: 1:1

 

SV Mesum - SV Rödinghausen II (Sonntag, 15 Uhr)
Im Mesumer Hassenbrock bleiben sie allesamt gelassen, wie die Verantwortlichen uns Öffnet internen Link im aktuellen Fensterunter der Woche verrieten. Die Konkurrenzfähigkeit stellte der SVM ja leistungstechnisch tatsächlich oft unter Beweis, nur vergisst er oft die Sache mit den Punkten. Das sollte schleunigst geändert werden, bevor der Rest von dannen zieht. Ob's ausgerechnet gegen den Vierten was wird? Jedenfalls dürfte es bei möglichen Torjubeln der Gäste in Mesum höchst unwahrscheinlich zu Zwischenfällen wie Öffnet externen Link in neuem Fensterbei deren Regionalliga-Truppe kommen...
Heimspiel-Tipp: Der SVR hat keinen Grund für Jubelläufe, die in gegnerische Fan-Provokationen enden, denn er trifft nicht! Der SVM zieht die Schlinge lockerer, siegt 2:0.
Ehler: Mesum muss über den Kampf kommen - und diesen annehmen. Sonst wird das schwer. Rödinghausen ist richtig spielstark. 1:3.


SuS Neuenkirchen - TuS Hiltrup (Sonntag, 15 Uhr)
Carsten Winkler, Coach des TuS, musste unter der Woche den Verlust eines seiner Co-Trainer verkraften. Jakob Bensch Öffnet internen Link im aktuellen Fensterübernahm die Reserve. Der war stets für die Gegner-Beobachtung zuständig. Also mal sehen, ob er überhaupt Zeit genug hatte, noch etwas von Neuenkirchen zu berichten. Der SuS hat indes andere Sorgen: Er muss mal entspannter und sicherer mit Führungen umgehen. Zuletzt machte er trotz Vorsprung den Gegner immer wieder stark.
Heimspiel-Tipp: Hiltrup gewinnt 1:0. Sorry, Luca...
Ehler: Hiltrup muss uns auch erstmal schlagen können. 2:0.
  

Oberliga Westfalen 
Hammer SpVg - 1. FC Gievenbeck (Sonntag, 15 Uhr)
Irgendwie schade für den FCG, dass diese Auswärtsreise verhältnismäßig kurz ist. Maximal eine Stunde Fahrtzeit spuckt Google Maps aus. Dabei hatten die 49ers Öffnet internen Link im aktuellen Fensteram Mittwoch doch einen Heidenspaß bei ihrer Reise nach Brakel. Aber auch ohne festgesessenes Gesäß dürfte die Laune beim FCG um Coach Benjamin Heeke derzeit richtig gut sein. Fünf Pflichtspiele in Folge ohne Pleite weist die Statistik schließlich auf. Wenig verwunderlich, wenn Heeke den "super Zusammenhalt" seiner Truppe lohnt. "Und auch in Hamm haben wir wieder Nullkommanull Druck." 
Heimspiel-Tipp: Natürlich fahren die Gievenbecker auch nach Hamm, um zu gewinnen. Tun sie aber nicht. Das 2:2 beim Tabellen-14. ist aber nun auch nicht verkehrt.
Ehler: 2:0

Sportfreunde Siegen - FC Eintracht Rheine (Sonntag, 15 Uhr)
Das Abwehrverhalten gegen Westfalia Herne (2:2) erinnerte Siegens Trainer Dominik Dapprich teilweise an eine Jugendmannschaft. Überhaupt sei der Zähler für den Tabellenvierten bloß einer gegen den Abstieg gewesen, "das Umfeld muss auf dem Teppich bleiben", erzählte er Öffnet externen Link in neuem Fensterunseren Kollegen. Okay, okay, okay: Ist das jetzt mega Tiefstapeln? Siegen war selten ein guter Gegner für den FCE. 0:7, 1:4, 2:5 - bis zum Februar diesen Jahres schien es nahezu unmöglich, glimpflich aus der Sache herauszukommen. Bis die Eintracht ein 4:1 raushaute. Jetzt kann wenigstens niemand mehr was von Angstgegner schreiben...
Heimspiel-Tipp: Alles klar, kein Angstgegner mehr. Trotzdem wird's abermals eine deutliche Sache für die Hausherren. 3:0
Ehler: 1:2



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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Borussia Münster 29    111:32 79  
2    Germ. Hauenhorst 29    80:30 74  
3    Conc. Albachten 29    75:31 73  
4    SC Hörstel 29    100:37 67  
5    Warendorfer SU 29    81:27 63  

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