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Auf dem Platz wird Manuel Beyer (r.) dem TuS Hiltrup am Sonntag in Herford nicht helfen können.

Die Position mag er gar nicht


Von Christian Lehmann

(08.11.18) In den vergangenen Jahren wanderte Manuel Beyer von vorn nach hinten und wieder zurück. In der zentralen Achse des TuS Hiltrup hat der Führungsspieler schon fast alle Positionen bekleidet - und sich nie beklagt. "Letztendlich ist mir daran gelegen, dass ich der Mannschaft weiterhelfe und wir Erfolg haben", sagt er. Auf der Neun hat sich Beyer inzwischen ganz gut eingegroovt und immerhin schon sechs Saisontore erzielt, auf der Acht fühlt er sich aber am wohlsten.

Die Position, die er am kommenden Sonntag bekleidet, gefällt ihm allerdings überhaupt nicht. Aufgrund einer Innenbandverletzung verpasst Beyer das nächste Hiltruper Spitzenspiel beim Tabellenvierten SC Herford. Nach dem MRT am Mittwoch wartet er nun erstmal auf den Befund. "Wenn es schlecht läuft, muss ich bis zur Winterpause pausieren und verpasse die Stadtis", befürchtet der Münsteraner. 

Die ungeliebte Position am Seitenrand will er so gut es geht ausfüllen, dem Trainerteam um Chefcoach Carsten Winkler aber nicht ins Handwerk pfuschen. "Ich habe der Mannschaft in dieser Woche gesagt, dass ich auch außerhalb des Platzes mein Bestes dafür tun werde, damit wir erfolgreich sind."

Auch wenn der Klub finanziell Abstriche machen musste, zählen die Osttor-Kicker auch nach 13 Spieltagen der neuen Saison wieder zu den Aufstiegs-Anwärtern der Westfalenliga. Beyer will mit seinen Kollegen um den Aufstieg kämpfen und schließt nicht aus, dass der TuS seinem in der Vorsaison aufgestiegenen Ex-Klub 1. FC Gievenbeck das Kunststück nachmachen kann. "Das Finanzielle mal ausgeklammert: Wir sind der Meinung, dass wir das Zeug haben, auch am Ende der Saison oben mit dabei zu sein. Es gibt nichts Schlimmeres, als schon im Winter nur noch um die Goldene Ananas zu spielen."


Oberliga Westfalen

TSG Sprockhövel - 1. FC Gievenbeck     (Sonntag, 14.30 Uhr)

Schon wieder ein Gegentreffer in der Nachspielzeit - so langsam wird das bei den 49ers zu einem kleinen Trauma. Nach der unnötigen Niederlage gegen den ASC Dortmund bräuchte die Truppe von Trainer Benni Heeke mal wieder einen Dreier, denn die Tabellensituation ist trügerisch. Der FCG ist Achter, doch der Vorsprung auf den Liga-14. aus Sprockhövel beträgt nur mickrige drei Zähler. Mit einem Sieg würden die Hausherren an Gievenbeck vorbeiziehen. Vor sechs Jahren gelang den 49ers in zwei Oberliga-Partien gegen die TSG kein einziges Tor, nach einem 0:0 im Hinspiel zerlegte Sprockhövel das Team des damaligen Trainers Maik Weßels im Heimspiel mit 6:0. Zuletzt spielte der launische FCG-Gegner vor allem vor eigenem Publikum stark auf und besiegte den TuS Haltern (5:0) sowie die Hammer SpVgg (1:0). Auswärts gab's hingegen Pleiten auf Schalke (0:3) sowie in Ennepetal (0:2) und Brünninghausen (0:2).
Heimspiel-Tipp: 1:3
Beyer: Da drücke ich meinem Freund und Trauzeugen Nico Eschhaus die Daumen. Er hält seinen Kasten sauber und Gievenbeck gewinnt mit 2:0.

Westfalia Rhynern - FC Eintracht Rheine     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Der erhoffte Hallo-Wach-Effekt nach der Aussprache und dem öffentlichen Bekenntnis zu Trainer Uwe Laurenz blieb beim 1:5 gegen RW Ahlen aus. Nun stehen die FCE-Spieler vor der Partie bei Regionalliga-Absteiger Rhynern umso mehr in der Pflicht. Das Problem dabei: Der Tabellendritte ist bockstark und hat daheim erst eine einzige Niederlage einstecken müssen. Rheines Auftritt gegen Spitzenreiter Schalke zu Saisonbeginn macht aber Hoffnung darauf, dass die Laurenz-Elf auch in der Helmut-Voss-Arena dazu imstande ist, einen rauszuhauen. In den letzten zehn Duellen beider Teams hatte Rhynern sechsmal die Nase vorn, der FCE gewann viermal. Eine besondere Partie wird es für Rheines Abwehrspieler Nils Hönicke, der auf seine ehemaligen Teamkollegen trifft.
Heimspiel-Tipp: Der FCE liefert offensiv, ist aber hinten zu löchrig - 3:3.
Beyer: Rheine muss so langsam mal wieder liefern - 1:2.


Westfalenliga

Borussia Emsdetten - SV Spexard     (Sonntag, 14.30 Uhr)

Nach der indiskutablen Leistung bei Victoria Clarholz nimmt Borussen-Trainer Roland Westers seine Jungs in die Pflicht. Der Aufsteiger überzeugte in der laufenden Spielzeit mit Überraschungssiegen gegen die spielstarken Reserveteams der Preußen und des SV Rödinghausen, zeigte aber wie zuletzt immer wieder Leistungsschwankungen. Auf die Dienste von Torjäger Jan Kortevoß wird das Team wohl erst wieder im Jahr 2019 wieder bauen können. Der Stürmer ist zwar bereits wieder ins Individual-Training eingestiegen, an Körperkontakt und Westfalenliga-Zweikämpfe ist aber vorerst noch nicht zu denken. Für die Teams aus dem Fußballkreis Steinfurt ist der SV Spexard ein dankbarer Gegner. Den SV Mesum bauten die "Spechte" Anfang Oktober bei ihrer 1:5-Klatsche auf, gegen SuS Neuenkirchen ging die Mannschaft von Trainer Martin Simov vor einer Woche mit 0:5 unter.
Heimspiel-Tipp: 2:0
Beyer: 2:1

SuS Neuenkirchen - SpVgg Beckum     (Sonntag, 14.30 Uhr)
In Neuenkirchen beginnen die ersten schon wieder von der Oberliga zu träumen. Anlass dazu liefern die teils begeisternden Auftritte der SuS-Offensive. Vor allem Malte Nieweler und Joshua Roß sind seit Wochen in Galaform. Die Statistik spricht klar für die Haarweg-Kicker, die daheim von bisher sechs Spielen fünf gewonnen haben. Die Begegnung am Sonntag wird von Sportkameradin Vanessa Arlt (Greven) geleitet, ihr zur Seite stehen Moritz Ludorf und Maurice Wessels. In der Vorsaison entschied der SuS sein Heimspiel dank dreier Treffer binnen acht Minuten mit 3:0 für sich, das Rückspiel in Beckum gewann die SpVgg mit 1:0.
Heimspiel-Tipp: 3:0
Beyer: 3:1

SC Herford - TuS Hiltrup     (Sonntag, 14.30 Uhr)
Die Leistungen der Hiltruper in den vergangenen Wochen waren spitze, die Ergebnisse nicht ganz. Sowohl beim SC Roland Beckum (1:1) als auch bei der Preußen-Reserve (1:1) hätten Manuel Beyer und seine Kollegen auch gewinnen können. "Schade, dass wir uns da nicht für unseren Aufwand belohnt haben", findet Beyer. Die Herforder blieben in den vergangenen vier Spielen ohne Niederlage, gewannen dabei allerdings auch nur einmal (4:0-Heimsieg gegen den VfL Theesen). Mit der Verpflichtung von Ex-Profi Christian Müller (Arminia Bielefeld, Hertha BSC) sorgten die Herforder zuletzt für Aufsehen. Der 34-jährige Mittelfeld-Routinier wurde in den vergangenen beiden Partien in der zweiten Hälfte eingewechselt. Spielt er gegen Hiltrup erstmals von Beginn an?
Heimspiel-Tipp: 1:2
Beyer: Wir wollen ähnlich auftreten wie in der vergangenen Saison, als wir in Herford ein richtig gutes Auswärtsspiel gezeigt haben - 1:3.



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