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Kai Kleine-Wilke (l.) und der TuS Hiltrup trotzten dem Meister um Ugur Tezel einen Punkt ab.

Das wird teuer!


Von Fabian Renger

(12.05.19) Ai ai ai! Da bringt Janik Bohnen, dieses Schlitzohr, doch glatt den TuS Hiltrup im ehrwürdigen Preußen-Stadion mit 1:0 in Führung - und nimmt dafür seinen rechten Fuß. Gibt's ja gar nicht! Das kostet Coach Carsten Winkler nun einige Liter Freibier. Arme Sau. Der Trainer hatte seinen Akteur nämlich nahezu angebettelt, endlich auch mal mit dem anderen Fuß zu treffen, das kühle Blonde war der Wetteinsatz. Wohl bekomm's! Freibier ist ein gutes Stichwort: Tags zuvor feierte der KSC auf dem selben Untergrund noch den Aufstieg in die zweite Liga, mit dem 1:1 (0:1) waren nun die Jung-Preußen dran. Sie sind offiziell Oberligist. Muss wohl alles an diesem Rasen liegen...

Überhaut: Die Idee, 90 im richtigen Stadion zu absolvieren, war eine, die gut ankam beim TuS. "Das Spiel hat dazu gepasst, die Rahmenbedingungen waren super", erfreute sich Winkler an Stadionmukke, an schöner Atmosphäre und insgesamt respektablen 300 Zuschauern. "Ein Riesen-Lob an Sören! Das war eine ambitionierte, strategisch gute Leistung", zollte er dem Aufsteiger seinen gebührenden Respekt.

"Wir waren gefährlicher"

Den durfte er aber auch seine Mannschaft zollen. Denn sie machte ihn beim einzigen Tor nicht nur ärmer und "wütend", sondern ansonsten richtig happy. Wieder war eine Einheit auf dem Platz erkennbar - zur Aufklärung der vergangenen Woche: Richard Girulatis ist Urheber des Spruchs mit den elf Freunden, ein Deutscher und kein Asiate - und die Hiltruper hatten sogar die klareren Torchancen. Natürlich: Die Preußen hatten die Kugel, doch beim TuS kam mehr hinten dabei heraus.

"Da waren wir ein stückweit gefährlicher", kommentierte Winkler. Kämpferisch, läuferisch: Der Aufwand war nicht zu beanstanden, seiner Innenverteidigung mit Tim Bothen und Martin Lambert bescheinigte Winkler gar das Prädikat "überragend."

Borgmann mit der Meisterschaftsentscheidung

Nur fluppte das mit dem Nachlegen nicht so: Nach einem super Diagonalball von Guglielmo Maddente war Kai Kleine-Wilke auf Rechtsaußen durch, Manu Beyer vergab dann allerdings aus dem Rückraum. Riesen-Chance zum 2:0, auch Maddente selbst hatte so eine Möglichkeit. Stattdessen fingen sich die Gäste runde zehn Minuten vor Toreschluss doch noch eine Kugel. Jannik Borgmann traf aus dem Gewühl. Die Meisterschaftsentscheidung. Nicht nur beim TuS fließt Bier, auch bei den Preußen dürfte einiges zusammenkommen - an diesem Tag sowieso, aber auch wohl noch in den nächsten Wochen... (ausführliche Berichterstattung hierzu folgt...)

SC Preußen Münster II - TuS Hiltrup 1:1 (0:1)
0:1 Bohnen (20.), 1:1 Borgmann (79.)



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