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Links oder rechts vorne einsetzbar, ein Youngster mit Zukunft - vorerst allerdings verletzungsbedingt neben dem Platz: Nicolas Ostenkötter (l.).
Rob Reekers geht ins zweite Jahr als Trainer der SpVgg Vreden.

Gezaubert wird nicht


Von Fabian Renger

(31.07.19) Eines ist Rob Reekers, Coach der SpVgg Vreden, ganz besonders wichtig: In Vreden wird mit keinen Zauberwürfeln jongliert. "Die Leute denken immer: In Vreden, da zaubern sie sich die Leute von überall her. Das stimmt nicht", stellt der Trainer klar - und hat gleich mal ein paar Zahlen im Petto.

Rund 25 Männer hat er im Kader, exklusive ein paar Langzeitverletzter. Rund 17, 18, schätzt Reekers, von ihnen sind Spieler aus dem eigenen Stall. "Das ist unsere neue Philosophie und soll mehr und mehr unsere Philosophie werden: So viele Talente wie möglich hochzuziehen", erklärt Reekers. Er geht ins zweite Jahr beim Westfalenligisten - und er ist ein Freund klarer Worte. Aber kein Freund von Spielsystemen.

Egal, ob 4-4-2, 4-3-3 -  das sind alles bloß Zahlen für Reekers. Das ist nichts für ihn. Überhaupt nichts. Eine klare Vorstellung von Fußball hat er natürlich trotzdem. "Immer aktiv sein, jeden Raum nutzen, um unterm Strich das Chancenplus auf unserer Seite zu haben", beschreibt Reekers seine Art Fußball.

Hinten reinstellen? Nein, Danke!

Das klingt ziemlich aufwändig und klingt nicht so wie eine Truppe, die sich hinten rein stellt, auf drei, vier oder fünf Konter im Spiel lauert. "Nein", wehrt der Übungsleiter ab. "Das ist nicht mein Ding!"

Druck machen. Jederzeit, überall. Das mag er, das will er. Auf rund 22 Jahren taxiert er das Durchschnittsalter seiner Elf. Im Vorjahr sprang für sie Platz 11 raus. Klingt nicht so wie der Weisheit letzter Schluss. Was auffällt: In der Rückrunde holte die Mannschaft 21 ihrer insgesamt 37 Zähler und manövrierte sich so aus dem Tabellenkeller. "Und das nur mit 14 Feldspielern in der Rückrunde", hebt Reekers hervor.

Er hält den Laden hinten zusammen: Abwehrmann Bas Reekers...
...und er ist dessen Gegenstück: Cihan Bolat. Im Vorjahr mit zwölf Hütten abermals bester Torschütze Vredens gewesen.

Einige Spieler fielen aus den unterschiedlichsten Gründen aus, kamen selten bis gar nicht mehr zum Zuge. Und 14 Feldspieler im Abstiegskampf - das ist nichts. Trotzdem rettete sich Vreden. "Da kann ich nur meinen Hut vor der Mannschaft ziehen", lobt der 53-jährige Cheftrainer die Seinen für ihren Charakter. Nahezu euphorisch blickt er derweil in die anstehende Spielzeit.

"Wir haben uns in der Breite verbessert", freut er sich auf einen prall gefüllten Spielerstamm. Dennis Wüpping kam beispielsweise vom SC Münster 08 - ein Rückkehrer. Im Tor ist Ricardo Ottink zurück, der in der Saison 2018/19 sein Glück als Feldspieler in der Bezirksliga-Reserve Vredens versucht hatte. Rechtsverteidiger Mario Worms (28 Jahre) kam von der DJK Coesfeld, Sechser Jan Beverborg von Vorwärts Epe. Hinzu kommen eine Menge talentierter Jungspunde aus der eigenen A-Jugend sowie ein Exot.

Ein Ex-Profi

Kirilii Volchkov ist Offensiv-Allrounder, 23 Jahre jung und wandelte auf Öffnet externen Link in neuem FensterProfi-Spuren in Armeniens erster Liga bei Lori Vanadzor. "Ein guter Typ", frohlockt Reekers. Also vielleicht doch ein herbei gezauberter. Volchkov  ergänzt den sowieso schon existierenden Spielerstamm um Torjäger Cihan Bolat, Abwehrmann und Trainersohn Bas Reekers oder Kapitän Nicolas Klein Günnewick. Ein erster Ausfall ist jedoch auch schon zu beklagen: Nicolas Ostenkötter, im Vorjahr Stammspieler der Offensive, fällt erst einmal mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aus. Für den Jungen, der ins zweite Seniorenjahr startet, eine bittere Pille. Auch für den Trainer.

Immerhin:  Den ersten Titel heimsten die Vredener auch schon ein. Sie gewannen den Eintracht-Pokal in Ahaus, in der ersten Runde des Kreispokals erledigten sie Union Lüdinghausen mit 6:0. Die Zeichen stehen auf eine gute Saison. "Aber ich versuche, es realistisch einzuschätzen", möchte Reekers noch keine übertriebenen Saisonziele ausgeben. Nur so viel. "Das obere Tabellendrittel wäre schon cool."

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