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Das Beste kommt zum Schluss beim FCG

 

Von Fabian Renger

(01.12.19) Das Beste, so heißt es im Volksmund, kommt zum Schluss. An dieses Sprichwort erinnerten nun auch die Männer des 1. FC Gievenbeck. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2019 - es war bekanntlich keines, an das man sich beim FCG noch in 40 Jahren nostalgiegeschwängert erinnern wird... - hauten sie richtig einen raus. Gleich 5:0 (1:0) schlugen die 49ers GW Nottuln in die Flucht. Und auch auf diese 90 Minuten bezogen, passte das Sprichwort wie die Faust aufs Auge.

Denn auch die bessere Münsteraner Hälfte war die zweite. Im ersten Abschnitte deutete eigentlich kaum etwas auf diesen üppigen Kantersieg hin. Wobei: Na gut, doch, der Spielstart. "Wir sind super angefangen", fand FCG-Trainer Benjamin Heeke. Sehr früh attackierten seine Spieler die Gäste, übten ordentlichen Druck aus, machten den Grün-Weißen mächtig Angst. Fast mit dem perfekten Ertrag, als GWN-Schnapper Jan Wewers einen Fehlpass produzierte. Milli Brüwer kam jedoch nicht richtig zum Abschluss (4.).

Auf diesen Raketenstart folgte eine harte Landung. Denn nach und nach brachen die Hausherren etwas ein, überließen den Baumberge-Vertretern die Spielwiese. Gievenbecks Abstände wirkten zu groß, gefährlich wurde es auch ab und an. "Ich bin zweimal richtig zusammen gezuckt", erzählte Heeke. Das Leid eines Fußballtrainers. Doch es blieb bei Zuckungen, Nottuln traf nämlich nicht - und dann zuckte wahrscheinlich bloß Heekes Jubelfaust. Denn seine Elf ging noch vor dem Halbzeitpfiff in Führung! Und das sah auch noch schön aus...

Feine Hütte

Niklas Leser eroberte den Ball, gab ihn mit einem Kontakt zu Christian Keil auf links weiter, der bediente Daniel Geisler, der lief durch, legte quer an den zweiten Pfosten, wo Brüwer blank stand und seinen Job erfolgreich erledigte - 1:0 (44.).

Zufrieden war Heeke dennoch nicht. Er ermahnte seine Leute, sich in der zweiten Halbzeit etwas am Riemen zu reißen und wieder mehr Konzentration an den Tag zu legen. Führung hin, Führung her. Nottuln musste nun logischerweise mehr Risiko gehen, was Gievenbeck in den Kram passte. Und nun passte und klappte es einfach: Keil machte das 2:0 (57.), Brüwer schob das 3:0 hinterher (59.) und Fabian Gerick das 4:0 (65.). Dass das Buch nun zu war, ist zu erahnen.

Kurioser Abschluss

Zum Abschluss wurde es nochmal kurios. Christian Keil will schießen, steht schon fast an der Außenlinie, ein unmöglicher Winkel und eine noch unwirklichere Ballbehandlung, irgendwie auch mal mit dem Oberschenkel, dann ein Abschluss - und das Ding ist drin. Unterm Lattenkreuz. Hallelujah! Das Beste kam tatsächlich zum Schluss. In jeglicher Hinsicht. Fand auch Heeke. "Das war auch in der Höhe verdient", resümierte dieser beglückt. Nachvollziehbar. Blöd nur, dass sich Tom Gerbig bereits nach zwölf Minuten eine Zerrung im Unterschenkel zuzog...

1. FC Gievenbeck - GW Nottuln 5:0 (1:0)
1:0 Brüwer (44.), 2:0 Keil (57.)
3:0 Brüwer (59.), 4:0 Gerick (65.)
5:0 Keil (85.)



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