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Lars Ivanusic (l.) guckt doof aus der Wäsche, Maximilian Brüwer vom 1. FC Gievenbeck hat zu gut gezielt - nämlich an allen vorbei. Kollege Alexander Stummer blockt den Weg gut frei.

Kein Spiel für die Annalen


Von Fabian Renger

(11.08.19) Ein bisschen konnten sie einem ja schon Leid tun. Da hatten zwei Spieler von GW Nottuln die ehrenvolle Aufgabe, eine GoPro zwecks Spielsichtung am Spielfeldrand zu postieren. Es war eine harte Arbeit. Steht die meterlange Stange nun am Flutlichtmasten? Hält sie? Spannend war's. "Notfalls lasst das", hatte auch Jens Niehues, GWN-Coach, irgendwann Mitleid mit den beiden. Doch sie schafften es. Ein minutenlanger Prozess mit Happy-End. Doch der Aufwand war eher einer für die Katz. Denn das Heimspiel des Aufsteigers gegen den Absteiger aus der Oberliga, den 1. FC Gievenbeck, geht nicht in die Annalen ein als torreicher Kick. Es fielen nämlich keine.

"Ich habe Jens gerade zu einem besseren Spiel gratuliert", wusste FCG-Coach Benjamin Heeke im Nachgang auch, dass seine Mannschaft nicht gerade zu einem legendären Match beigetragen hatte. "Es haben so einige Sachen nicht so funktioniert, wie wir das gerne gehabt hätten." Seine Elf wirkte abwartend, stand hinten dicht, besann sich auf Umschaltmomente und suchte eher seltener den Weg nach vorne. Das war geplant. Doch dass es so wenig Offensiv-Momente gab, wohl eher weniger. 

Dabei begann es noch vielversprechend. Nach 13 Minuten machten die 49ers mit drei, vier direkten Bällen plötzlich Alarm. Alexander Stummer zündete den Turbo auf rechts, am ersten Pfosten lauerte Tristan Niemann. Der Abschluss ging drüber. Hernach war Ruhe im Karton. Nottuln wollte und hatte die Kugel. "Gievenbeck hatte schon damit zu kämpfen", war Niehues froh, dass sein Plan aufgegangen ist. Gievenbecks Defensivtaktik war aber für ihn schon überraschend. "Ich glaube, die haben gemerkt, dass es bitterböse ausgehen könnte, wenn sie die Räume freigeben." Und so gab es kaum Halbräume. Aber eben auch kaum Chancen.

Nottulns Fabian Schöne hat die Sportart gerade verwechselt und will den Ball mit der Hand aufnehmen. So scheint es jedenfalls..

Wie sagt der Sprücheklopfer an dieser Stelle gerne: Das Spiel lebte von der Spannung. Es war ein taktikgeprägtes Spiel. Stimmte. Nur eben nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aufregende Momente waren insgesamt weiter rar gesät. Nottulns Felix Hesker peitschte die Kugel drüber (16.), zuvor war Christian Messings Abschluss zu harmlos.

In Halbzeit zwei warteten Adreanlinjunkies weiter vergeblich auf eine etwas mutiger auftretende Gäste-Truppe. Die spielte ihren Stiefel weiter. Hinten den Laden dicht halten, ab und an kam dann mal ein zaghafter Befreiungsversuch. Aber eben selten wurde es gefährlich. Nottuln war da definitiv williger, investierte mehr - fand nur selten so richtige Lösungen. "Vielleicht müssen wir manchmal etwas mutiger sein", befand Niehues. Die Folge: Oliver Leifken (48.) und Fabian Schöne (55.) wie auch Adenis Krasniqi (68.)  jagten die Kugel übers Gehäuse. Immerhin in der Schlussphase wurde es wilder.

Niklas Leser war jedoch zweiter Sieger gegen Nottuln-Tormann Malte Wilmsen (82.). Dann kam Christian Keil ins Spiel und brachte Belebung ins Gäste-Spiel. Doch er war irgendwie nicht vom Glück verfolgt. Nach 87 Minuten war er aussichtsreich freigespielt - todsichere Nummer für ihn, doch er traf die Kugel nicht richtig. In der Schlussminute verunglückte eine Hereingabe maximal, Maximilian Brüwer am zweiten Pfosten hätte zur erfolgreichen Abnahme drei Meter groß sein müssen. Und Nottuln? Da war Krasniqi gegen FCG-Goalie Nico Eschhaus zweiter Sieger (88.). Sonst durfte die GoPro am Flutlichtmasten immerhin ein paar Wolken filmen. Davon gab es einige.

GW Nottuln -  1. FC Gievenbeck 0:0
Tore: Fehlanzeige

Gievenbecks Nils Heubrock alleine im Nottulner Feindesland. Christian Messing (r.) sowie Daniel Feldkamp (l.) sind gerade seiner schärfsten Kontrahenten.


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