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Niklas Hilgemann (r.) holte den Elfmeter raus, der Vreden die Führung bescherte.

Vreden vorm Tor etwas dünn

Von Fabian Renger

(19.08.19) Rob Reekers war einverstanden. Seine SpVgg Vreden kam mit einem 1:1 (0:1) vom spielstarken Unterbau des SV Rödinghausen zurück in die Heimat. Es wäre sogar definitiv mehr drin gewesen. "Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung im Vergleich zum Hiltrup-Spiel", analysierte Reekers. Gegen Hiltrup gab's Prügel, gegen Rödinghausen grassierte stattdessen die Chancen-Seuche.

"Die Verwertung war ein bisschen dünn und wir haben uns ein Tor gefangen, was nicht sein musste", sagte Reekers. Also dann: Haken wir diese beiden Buden schnell ab. Nach 25 Minuten ging Vreden in Front. Cihan Bolat traf vom Elfmeter-Punkt, Niklas Hilgemann wurde zuvor weggeschubbt. Keine Diskussionen.

Genau 25 Minuten später jubelte der SVR. Ein dummes Tor. Kann man so sagen. Aber auch eines der menschlichen Art und Weise. Stephan Hartmann war bereits gelbvorbelastet, hielt sich zurück in einem Clinch mit Dogan Yildiz. Der brachte die Murmel in die Box, Martin Aciz spitzelte sie mit der Pike zum Ausgleich ins Netz.

Viele Möglichkeiten

Musste nicht sein, fiel trotzdem. Was nicht fiel: Ein weiterer Treffer für Vreden. Obwohl halt eben die Chancen da waren. Nach 33 Minuten tankte sich Bolat auf der linken Bahn durch, am langen Pfosten zielte Mario Worms links vorbei. Im zweiten Durchgang machte sich Bolat nach einem Ball von Hilgemann auf und davon in Rödinghausens 16er, SVR-Schnapper Luca Beermann stoppte ihn jedoch. Einen Versuch von Leon Kondring klärte Rödinghausen schließlich erst auf der Linie (82.), ein weiterer Versuch von Worms war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt (87.).

Das war wohl das, was Reekers mit dünner Chancenverwertung meinte. Insgesamt war ein intensives Duell. "Wichtig ist es, dass wir keinen kassiert haben. So machst du dich auch vom Kopf nicht kaputt", meinte Reekers. "Wir müssen das jetzt durchziehen. Dann holten wir auch die ersten drei Punkte. Wir haben spielerisch vieles richtig gemacht."

Stimmt. Vreden stand stabiler, hatte die Räume enger, war in den Zweikämpfen präsenter und mit dem Ball ebenfalls sicherer. Aber ob der nächste Gegner Hoffnung macht? Gegner ist der noch punktverlustfreie SC Roland Beckum. Andererseits: Ein Sieg gegen den - und dann könnte man nicht nur von einem Schritt, sondern von einem Riesen-Satz in die richtige Richtung sprechen.

SV Rödinghausen II - SpVgg Vreden 1:1 (0:1)
0:1 Bolat (25./FE), 1:1 Aciz (50.)





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4    1. FC Gievenbeck II 30    90:26 74  
5    B. Darup 30    96:47 67  

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