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Westfalenliga 1

Nils Wiedenhöft hält in 2021/22 die Bälle für den SVM. Foto: Renger

W und W für den SV Mesum


von Fabian Renger

(20.12.20) Michael  Gordallas bisheriger Transfer-Winter ist ist ein relativ entspannter. "Die Gespräche sind kürzer ausgefallen als sonst", erzählt der Sportliche Leiter des SV Mesum und klingt dabei hörbar relaxt. Die Feiertage können kommen. Vorher hat er aber noch zwei wichtige Personalien zu verkünden: Der SVM freut sich nämlich über zwei durchaus namhafte Neuzugänge.

Nils Wiedenhöft ist der eine. Korrekt: Der aktuelle Torwart des Lokalrivalen Borussia Emsdetten wechselt zur neuen Spielzeit in den Hassenbrock. "Wenn die Möglichkeit besteht, einen Nils Wiedenhöft nach Mesum zu kriegen, ist das eine super Geschichte", freut sich Gordalla. "Nils  wird uns qualitativ nach vorne bringen." Was keinesfalls heißen soll, dass die aktuellen Schnapper Marius Kattenbeck und Philipp Parlow miserable Arbeit leisten. Es war einfach eine Entscheidung pro Wiedenhöft. "Wenn die Option da ist und sich realisieren lässt...", konnte Gordalla nicht 'Nein' sagen.

"Sprachrohr hinten in der Kiste"

Zweifelsfrei spielten wohl auch die Kontakte vom alten und baldigen Coach Marcel "Cello" Langenstroer zum Teekotten eine Rolle. Wiedenhöft, 29 Jahre jung, gilt als reaktionsschnell, spielte in der Jugend bei Emsdetten 05. Später wechselte er zu Preußen Münster, zwischen 2015 und 2017 hielt er seine Pranken außerdem für den FC Eintracht Rheine in die gegnerischen Geschosse. "Ein Sprachrohr hinten in der Kiste", lobt Gordalla.

Der Club setzt, soviel ist sicher, in der kommenden Saison zwischen den Pfosten auf ein Duo. "Ob jetzt einer von unseren beiden aktuellen oder ein Dritter von Außen mit Nils das Torwartgespann bildet, muss man sehen", sagt Gordalla, der die Baustelle des Torwarts am liebsten bis Weihnachten geklärt haben möchte. Parlow und Kattenbeck seien aber jederzeit eingeweiht gewesen.

Yannik Willers gibt bald Gas für den SV Mesum. Foto: Lehmann

Der Nachname des zweite Neulings des SVM beginnt derweil auch W. Yannik Willers kommt vom SV Burgsteinfurt. Dominic Schmidt verlässt den SVM, Merlin Schüttes Verbleib ist indes ebenfalls höchst fraglich: Eine Lücke tat sich damit auf in Mesums Offensivbereich. Diese soll der pfeilschnelle Flügelflitzer Willers in der neuen Saison schließen. "Er war früh auf unserer Wunschliste", berichtet Gordalla. Im Vorjahr war er einen Tag zu spät dran, Willers hatte sich damals gerade für den Wechsel von Hauenhorst nach Burgsteinfurt entschieden. Bei den Stemmerten hatte er verletzungsbedingt allerdings bisher nur zusehen können.

Dass der 23-Jährige aus der Bezirksliga kommt und sich womöglich nicht durchsetzen könnte? Gordalla macht sich nicht ins Hemd. Er verweist auf Leute wie Jan Walbaum, Valentin Ricken oder Elias Strotmann, die sich fest eingespielt haben beim SVM und die allesamt aus unteren Spielklassen hochkamen. Dies sei genau der richtige Weg. "Wir gucken nicht nach etablierten Regionalliga- oder Oberliga-Spielern. Yannik hat Bock und will die Chance nutzen."

Noch gesucht: Co-Trainer und Innenverteidiger

Gefahndet wird beim SVM nun nach dem Abgang von Guido Göcke (Spielertrainer in Hauenhorst) noch nach einem neuen Innenverteidiger. In puncto Co-Trainer seien die Gespräche indes auch schon fortgeschritten, hier will Gordalla aber noch keinen Namen verraten. Dies soll aber auch zeitnah erledigt werden. Ansonsten sei es das im personellen Bereich. "Mesum ist eine top Adresse im Moment", findet der Sportliche Leiter. Erst in der Vorwoche war die Verpflichtung von Marvin Egbers (SuS Neuenkirchen) bekannt geworden.

Abschließend noch ein Wort über Jan Lampen, den sie in Mesum nur Jimmy rufen. Der hat eigentlich wenig Zeit für Fußball, bleibt der Truppe aber auch in der neuen Spielzeit als Stand-By-Kadermitglied erhalten. Was Gordalla ungemein freut. "Wenn Jimmy Bock hat, dann kommt er halt. Er ist ein top Typ und immer fit", lobt der Funktionär. Zu Saisonbeginn war Lampen kurzfristig eingesprungen, als Milan Hartke wegen einer Rippenprellung ausgefallen war. 

Dass Jan "Jimmy" Lampen (l.) dem SV Mesum als Hilfe in der Hinterhand erhalten verbleibt, freut sich SVM-Sportleiter Michael Gordalla (r.) sehr. Zu Weihnachten gab's dafür ein kleines Präsent. Foto: SVM

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