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Westfalenliga 1

"Gewissenhafter Arbeiter." Das sagt Hiltrups Coach Christian Hebbeler über seinen Zocker Nils Kisker. Foto: Eckrodt

Einer, dem man nicht hinterhergucken muss


von Jakob Schulze Pals

(06.03.21) Würde der Fußballlehrer Lucien Favre Nils Kisker vom Westfalenligisten TuS Hiltrup kennen, er würde ihn vermutlich sehr mögen. Denn der Schweizer steht auf sogenannte polyvalente Spieler. Er mag es also, wenn ein Spieler auf mehreren Positionen einsetzbar ist. Nils Kisker, vor der Saison von der Hammer SpVg zum TuS gekommen, ist so ein Spieler. „Mir ist ziemlich egal, auf welcher Position ich spiele. Ich habe einfach Bock auf Fußball spielen.“ Hach, wäre das Leben doch immer so unkompliziert.

Nun heißt Kiskers Trainer nicht Favre, sondern Christian Hebbeler, der hat gegen die Flexibilität seines Schützlings trotzdem nichts einzuwenden: „Aufgrund unserer Verletztensituation hatten wir zwischenzeitlich einen Engpass in der Innenverteidigung. Dann habe ich einfach Kisker da hinten reingestellt und er hat sich sofort zurechtgefunden. Definitiv ein Garant für unseren Erfolg.“ In der Jugend hat Kisker noch auf der Zehnerposition gespielt.

Erfahren, geradlinig, unkompliziert

Dass er mit der Murmel etwas anzufangen weiß, ist ohnehin kein Geheimnis mehr. Über 100 Oberligaspiele hat der 26-jährige auf dem Buckel, lief in Hamm zudem jahrelang mit der Binde am Arm auf. Ist der Schritt runter in die Westfalenliga dann nicht eher als ein Rückschritt zu betrachten? „Finde ich überhaupt nicht. Spaß am Fußball ist die Hauptsache und den habe ich in Hiltrup endlich wiedergefunden“, so Kisker. Riesengroße Unterschiede zwischen Ober- und Westfalenliga konnte er sowieso nicht ausmachen.

Hebbeler imponiert derweil die Geradlinigkeit Kiskers. „Das ist kein Lautsprecher, sondern ein ruhiger Vertreter seines Fachs. Dem muss man nicht hinterhergucken und sich irgendwie sorgen, dass er seine Trainingspläne nicht einhält. Nils ist ein gewissenhafter Arbeiter und eine wichtige Konstante.“

Kisker sieht den Westfalenligisten aus Münsters Süden auch in der Zukunft als fußballerische Heimat. Er wohnt und studiert in Münster. Zwar flatterten ihm kürzlich zwei Anfragen aus der Oberliga ins Haus, die hat er aber beide ausgeschlagen. Ohnehin plant auch der TuS langfristig mit ihm. „Wir planen die Mannschaft in der Zukunft um zwei, drei Führungsspieler herum aufzubauen, zu denen Kisker definitiv dazugehört“, verrät Hebbeler. In Hiltrup stehen sie nicht nur auf Kiskers Polyvalenz, sondern auch auf dessen Unkompliziertheit.

Westfalenliga 1



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