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Westfalenliga 1

Der scheidende Chef und sein Kronprinz: Christian Hebbeler (r.) zieht sich zur neuen Saison beim TuS Hiltrup zurück, Marcel Stöppel übernimmt. Foto: Lehmann

Hebbeler übergibt den Stab an Stöppel


Von Christian Lehmann

(02.11.21) Das ist eine Überraschung - allerdings nur für Außenstehende. Christian Hebbeler zieht sich nach der laufenden Saison nach dann drei Jahren als Trainer des TuS Hiltrup zurück. Dies gab der Sportliche Leiter des Westfalenligisten, Raul Prieto, am Dienstag bekannt. Sein Nachfolger steht bereits fest, und das schon seit Längerem: Der im vergangenen Sommer als Co-Trainer installierte Marcel Stöppel (28) rutscht in der Hierarchie nach oben und übernimmt den Cheftrainer-Posten.

"Christian hatte bereits nach der abgebrochenen Vorsaison den Gedanken gehegt, aufzuhören. Wir konnten ihn aber nochmal davon überzeugen, noch ein Jahr dranzuhängen - weil sich alles etwas unfertig anfühlte.", erläutert Prieto. Stöppel wurde bereits mit dem Plan dazu geholt, den aktuellen Chef langfristig zu ersetzen, er sollte allerdings erst die Mannschaft kennenlernen - und der Truppe die Möglichkeit geben, ihn kennenzulernen. Nun stellten beide Seiten fest: Es passt. "Marcel ist sehr gut in der Mannschaft angekommen und bringt gute, neue Impulse mit ein", so Prieto. "In den kommenden Monaten wird er Christian weiterhin loyal unterstützen, parallel planen wir die kommende Saison." Die Vereinbarung mit dem neuen Chefcoach Stöppel gilt nicht nur für die kommende Saison 2022/23, sondern auch die nachfolgende Spielzeit 2023/24. "Damit wollen wir ein Zeichen an die Spieler setzen und zeigen, dass wir auf Kontinuität setzen."

Umbrüche haben Kraft gekostet

In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte Hebbeler jeweils einen größeren Umbruch moderieren müssen, auch vor dieser Saison standen zehn Abgängen neun Neuzugänge gegenüber. Das hat - in Verbindung mit denen mit der Corona-Pandemie verbundenen Problemen - viel Kraft gekostet. "Der Aufwand ist sehr groß. Mir fehlt die Power, das noch einmal anzugehen. Ich wollte aber nicht so einfach aufhören, weil ich das Ganze mit sehr viel Herzblut mache", betont Hebbeler.

"Es ist an der Zeit, jetzt auch mal andere Prioritäten zu setzen. Ich würde gerne mal wieder ein paar Tage Urlaub machen." Ein zeitnahes Engagement bei einem anderen Verein - näher seinem Wohnort Osnabrück - schloss Hebbeler aus. "Ich weiß nicht, welcher Klub kommen müsste, damit ich es mir nochmal überlege. Vielleicht wird das ja in zwei, drei Jahren nochmal ein Thema. Momentan kann ich es mir nicht vorstellen."

"Das Maximum herausholen" 

Die laufende Spielzeit möchte der Coach genießen und nach eigener Aussage "das Maximum herausholen". "Wenn wir am Ende der Saison Fünfter oder Sechster werden und im Pokal das Finale erreichen, wäre ich schon zufrieden." Seinem noch jungen Nachfolger traut er die anspruchsvolle Aufgabe zu, die Mannschaft langfristig wieder in die Westfalenliga-Spitze zu führen. "Ich würde mir wünschen, dass viele der Jungs so zusammenbleiben."

Das wünscht sich auch Stöppel, für den es die erste Cheftrainer-Station im Seniorenbereich war. Der A-Lizenzinhaber, der als Lehrer beim Berufskolleg in Hamm tätig ist und in Beckum wohnt, ist zwar noch recht jung, verfügt aber bereits über reichlich Erfahrung. Vier Jahre lang coachte er die U19 von RW Ahlen, anschließend wechselte er als Cheftrainer ins Nachwuchs-Leistungszentrum des MSV Duisburg. "Die Zusammenarbeit mit Christian macht mir viel Spaß, er wird gute Voraussetzungen hinterlassen. Wir haben eine gute Truppe, die wir noch punktuell verstärken wollen". Sein Ziel für die kommenden beiden Spielzeiten umreißt er wie folgt: "Perspektivisch möchten wir nicht nochmal einen so großen Umbruch haben wie in den vergangenen Jahren. Ich bin sehr ehrgeizig und gehe das Ganze an, um möglichst erfolgreich zu sein. Platz acht ist nicht das, was wir langfristig anstreben..." 

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