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Westfalenliga 1

Da schaut selbst Referee Florian Exner (r.) blöd drein: Nottulns Henning Klaus (l.) und SuS-Kapitän Julian Knocke (2.v.l.) gehen hier Marco Diekmann mächtig an die Wäsche... Foto: Renger

Fast schon gewohntes Ungemach für den SuS - abgesehen vom Ergebnis 


Von Fabian Renger

(14.04.22) Zwei Serien rissen an diesem Abend in Neuenkirchen: Die des heimischen SuS. Nach acht Spielen ohne jeglichen Punktgewinnt sackte er gegen GW Nottuln immerhin einen Zähler ein. Wer weiß, wozu der später noch gut ist. Auch Nottulns Last Minute-Torserie endete unterdessen am Haarweg. Denn diesmal reichte es über 90 Minuten für keinen Treffer - nichtmal in der Nachspielzeit. Ach ja. Das Ergebnis schulden wir euch noch. 0:0. Es war aber ein torloses Remis der besseren Sorte - bei dem sich vieles für Neuenkirchen wie gewohnt anfühlte. Beispielsweise der verschossene Elfer.

Den gab es nach 73 Minuten. Jörg Husmann spielt einen richtig guten langen Ball zum als zentralen Stürmer agierenden Joshua Roß. Der will GWN-Keeper Christoph Hunnewinkel mit einem Lupfer überlisten, der findet's frech und holt Roß von den Beinen. René Pöhlker hat zwar vor der Ausführung des Strafstoßes ein gutes Gefühl, scheitert dennoch an Hunnewinkel. Fehler wieder wett gemacht. "Das fühlt sich irgendwie so an, als wenn's dazu gehört", konnte man SuS-Coach Thorsten Schmidt damit ebenso wenig schocken wie mit der Ampelkarte für Marco Diekmann. Der Neuenkirchener sah die Gelb-Rote nach 89 Minuten - laut Schmidt aufgrund eines Spruches zum Schiri, laut GWN-Übungsleiter Roland Westers für ein wiederholtes Foulspiel. Sucht euch irgendwas davon aus.

"Engagement ist vorhanden"

Ist ja auch Jacke wie Hose. Einen Elfmeter zu verschießen, einen Spieler mit einem Platzverweis zu verlieren - es gibt wohl inzwischen eh nichts mehr, was den SuS noch nicht ereilte in der jüngeren Vergangenheit. Vor der Pause hätte der SuS durchaus in Führung gehen können. Insbesondere Peter Effing hatte vorne viele helle Momente, also abgesehen vom Abschluss. Auch Linus Gröger vergab einen guten Kopfball. "Das waren Torchancen, die okay waren", so Schmidt. "Das Engagement der Truppe ist vorhanden. Sie zeigt, dass sie leben, wir haben im Moment nur das nötige Spielglück nicht."

Naja, so ein bisschen Glück hatten sie aber nach der Pause schon. Denn da zogen die gewohnt ballsicheren Nottulner häufiger das Tempo an. Vor allem zwischen Minute 55 und 70 waren die Gäste einem Treffer verdammt nahe. "Da hatten wir drei, vier Dinger, wo du sagst: Die kannst du auch wohl machen", erzählte Westers. Die dickste oblag Semih Daglar aus halblinker Position, aber hier hatte SuS-Schnapper Lukas Greiwe etwas dagegen.

"Über 90 Minuten war's ein gerechtes Ergebnis", bilanzierte schließlich der Nottulner Übungsleiter. Und Schmidt beschlich indes ein ungutes Gefühl: "Heute wäre mehr drin gewesen...." Wäre, wäre...

SuS Neuenkirchen - GW Nottuln 0:0
Bes Vorkomnisse: Neuenkirchens René Pöhlker scheitert mit Foulelfmeter an Nottulns Keeper Christoph Hunnewinkel (73.), Gelb-Rote für Neuenkirchens Marco Diekmann (89.)



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