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Westfalenliga 1

Gievenbeck spielt stark und belohnt sich nicht


Von Nathalie Knipp

(24.04.22) Der 1. FC Gievenbeck liefert im Spitzenspiel beim Delbrücker SC eine richtig starke Leistung ab und fährt doch ohne Punkte nach Hause. 2:1 (0:0) hieß es nach neunzig Minuten aus Sicht des Gastgebers – Delbrück bleibt also Spitzenreiter. 

Zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor führten am Ende zur Gievenbecker Niederlage. “Das ist umso ärgerlich, weil wir heute vielleicht unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt haben”, bilanzierte ein enttäuschter FCG-Trainer Florian Reckels nach dem Spiel. Sein Team begann gut und hätte bereits nach fünfzehn Minuten in Führung gehen können. Daniel Geislers fulminanten Distanzschuss konnte SC-Keeper Daryoush Hosseini jedoch parieren. Auf der anderen Seite musste auch Gievenbecks Schlussmann Nico Eschhaus bei einem präzisen Freistoß von Lennard Rolf sein ganzes Können zeigen (30.). Und so ging es zunächst mit einem 0:0 in die Pause.

Delbrück vor dem Tor eiskalt

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff klingelte es aus dem Nichts im Gievenbecker Kasten. Delbrück schlug einen eigentlich geklärten Ball aus 25 Metern zurück in den Strafraum der Gäste. Dort fehlte für einen Moment die richtige Zuordnung, Kevin Holz stand plötzlich blank und ließ Nico Eschhaus aus vier Metern keine Chance – 1:0 (55.). Und es kam noch dicker für den FCG: Nur acht Minuten später lag der Ball schon wieder in den eigenen Maschen. Erneut war die Defensive nicht ganz auf der Höhe, sodass Lennard Rolf eine eigentlich unpräzise Flanke aus zehn Metern zum 2:0 verwertete (63.). “Da haben wir uns zunächst einen Moment ungläubig angesehen”, so Reckels, dessen Team eigentlich mehr vom Spiel hatte. 

Es spricht für die Moral der 49ers, dass sie trotz des Rückstandes nicht aufgaben und alles nach vorne warfen. Der eingewechselte Anton Mand per Kopf und Guglielmo Maddente aus elf Metern vergaben zunächst beste Chancen. Nach einem Foulspiel an Janes Niehoff war es schließlich Christian Keil, der den fälligen Strafstoß zum überfälligen Anschlusstreffer verwandelte (70.). Und Keil hatte kurze Zeit später auch den Ausgleich auf den Füßen, scheiterte jedoch am Delbrücker Schlussmann Hosseini (78.). “Wir spielen 75 Minuten richtig gut und machen die Tore nicht, Delbrück war da effizienter”, wusste Reckels nach dem Spiel nicht so recht, ob er sich über die Niederlage ärgern oder über die spielerische Leistung freuen sollte.  

Delbrücker SC – 1. FC Gievenbeck 2:1 (0:0)
1:0 Holz (55.); 2:0 Rolf (63.),
2:1 Keil (70./Strafstoß)



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