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Westfalenliga 1

Jendrik Witt und Westfalia Kinderhaus haben einen guten Lauf. Foto: Renger

Kinderhaus nimmt noch keine Glückwünsche an


Von Fabian Renger

(06.05.22) Dieser Zug hat offenbar keine Bremse mehr. Passend zum Saison-Endspurt behält Westfalia Kinderhaus die Weste weiß und baut die bockstarke Serie aus. Auswärts mussten die Mannen von Holger Möllers beim Lüner SV ran. Die "Kampfbahn Schwansbell" ist nicht nur für ihren tollen Namen bekannt, sondern auch für ihre Größe. Machte nix. Kinderhaus gewann trotzdem mit 2:0 (1:0). Es war das fünfte Ligaspiel in Serie ohne Gegentor, seit sieben Partien ist die Westfalia nun schon ungeschlagen. Elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze bei noch fünf ausstehenden Partien müssten eigentlich reichen. Aber das Spielchen machte Möllers noch nicht mit.

"Ich nehme keine Glückwünsche an", stellte er direkt mal klar. Na gut: Pferde, Kotzen, Apotheke und so. Ihr kennt das. Gegen die sehr kompakte, sehr erfahrene Lüner Mannschaft machten es die Kinderhauser aber blendend. Von der ersten Minute an biss sich das Team rein, hatte das Messer zwischen den Zähnen. Die Einstellung imponierte dem Übungsleiter. "Chapeau vor meiner Mannschaft, da so aufzutreten. Ich ziehe den Hut vor dieser Leistung", lobte Möllers.

Kurzer Arbeitstag für Mikuljanac

Sein Plan sah unter anderem vor, Nico Berghorst (15 Tore, LSV-Torjäger vom Dienst) aus dem Spiel zu nehmen. "Den hatten wir gut im Griff", fand Möllers. Dessen Mannschaft ging in Führung. Jendrik Witt trieb die Kugel nach vorne, legte sie rechts raus zu Massih Wassey. Dessen Flanke kam punktgenau zu Luis Haverland am ersten Pfosten - 1:0 für Kinderhaus (16.). Dzan Alic, Witt, nochmal Haverland oder auch Wassey mit einem Freistoß: Kinderhaus brachte Lünen mehrfach in Bedrängnis. Berghorst wiederum büchste allerdings auch zweimal aus. Einmal lupfte er auf die Latte, einmal war er zweiter Sieger gegen Westfalias Schnapper Tim Siegemeyer.

In der zweiten Hälfte war die Sache dann spätestens nach 75 Minuten durch. Daniel Mikuljanac, fünf Minuten zuvor erst eingewechselt, grätschte Siegemeyer an der Torauslinie einfach mal um.  Das gab direkt Rot. „Ich weiß nicht, ob er den Torwart wirklich trifft, aber es ist dumm, da so zu hinzugehen“, kommentierte LSV-Coach Axel Schmeing den Platzverweis später bei den Ruhr Nachrichten. Marvin Kehl, frisch von einer Corona-Infektion genesen, markierte schließlich noch den 2:0-Endstand in der Nachspielzeit (90+3.).

Lüner SV - Westfalia Kinderhaus - 0:2 (0:1)
0:1 Haverland (16.), 0:2 Kehl (90+3.)
Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Lünens Daniel Mikuljanac (Grobes Foulspiel/75.)



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