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Hat seinen Vertrag nochmal um ein Jahr verlängert und soll dem Verein im Anschluss erhalten bleiben: Holger Möllers.

Ein Jahr geht noch: Möllers verlängert, dann übernimmt Asadollahi


Von Fabian Renger

(28.11.22) Wie wollen wir es schreiben: Geht Holger Möllers in der Saison 2023/24 in seine letzte Spielzeit als Trainer von Westfalia Kinderhaus, um dann den Staffelstab an seinen bisherigen Co-Trainer Omid Asadollahi zu übergeben und sich selbst in die Hintergrund-Arbeit zu verabschieden? "Lass uns lieber darüber sprechen, dass ich meinen Vertrag verlängert habe", betont Möllers. Na gut, Freunde, die Schlagzeile lautet also: Holger Möllers hat seinen Vertrag in Kinderhaus verlängert. Und im Sommer 2024 beerbt ihn halt Asaollahi.

"Holger wollte das: Ein Jahr noch machen und sich dann zurückziehen", erklärt Westfalias Seniorenobmann Franz-Josef Rensing. "Er bleibt uns erhalten, aber in einer anderen Funktion. So wie es ausschaut, begleitet er Kevin Schöneberg als sportlichen Leiter. Er ist mittlerweile sehr verbunden mit dem Verein." Wie genau diese Funktion dann lauten oder aussehen wird - abwarten. Noch haben wir ja nichtmal 2023.

"Unheimlich sympathische Menschen": Möllers ist großer Kinderhaus-Fan

Wieso er verlängert hat, ist eine Frage, auf die Möllers viele Antworten findet. "Mir macht es riesigen Spaß im Verein, weil er mir die Aufgabe und die Möglichkeit gegeben hat, eine Mannschaft aus jungen Spielern zu bauen und anders aufzustellen. Wir haben die Westfalia in den vergangenen eineinhalb Jahren in der Westfalenliga etabliert", so der Übungsleiter, der zum Jahreswechsel 2020/21 an der großen Wiese eingestiegen war. Der zehnte Platz war es in der Vorsaison, in dieser Saison ist es derzeit der siebte Rang. Kinderhaus schafft das Spagat auf erfahrenen Kräfte (z.B. Kevin Schöneberg, Nick Rensing, Niels Lautenbach, Massih Wassey) wie gleichzeitig vielversprechende Youngster mit Potenzial (z.B. Jendrik und Fabian Witt, Felix Ritter, Daniel Schürmann oder Luis Haverland) zu setzen. Die Mischung macht's - furchtbar blöder, ausgelutschter Spruch. Aber in Kinderhaus trifft das wirklich zu. Es ist wohl einer der spannendsten Kader der Liga. Sportliche Inkonstanz ist da vorprogrammiert wie verkraftbar.

Auf einen erneuten Umbruch hat Möllers keine Lust. "Ich sehe die Sache mit den jungen Spielern noch nicht abgeschlossen und hoffe, dass wir den Kern des Kaders so zusammenhalten können. Da ist noch Potenzial drin. Den nächsten Schritt möchte ich noch mit machen. Es gibt unheimlich sympathische Menschen in dem Verein, damit kann ich mich zu einhundert Prozent identifizieren. Wir haben nach dem schweren Einstieg geschafft, den Verein auch in ein ruhigeres Fahrwasser zu lenken", sagt Möllers, der aber auch eine eigene Firma und eine Familie hat. Um die kann er sich 2024 dann mehr kümmern. Und dann will er dem Verein helfen, in anderer Funktion, aus einem Blickwinkel. In der Organisation gebe es noch etwas Optimierungspotenzial. "Ich möchte auch Omid eine Perspektive geben, als Trainer eigenverantwortlich zu arbeiten. Er hat in der Zeit bei mir eine Menge mitgenommen."

Ab Sommer 2024, bis dahin weiterhin Möllers' Co-Trainer: Omid Asadollahi.

"Holger und Omid sind ja ein Team, die sprechen vieles zusammen ab, von daher ist der Übergang nicht so gravierend", sagt Rensing, der jetzt mindestens zwei Jahre Trainer-Planungssicherheit hat. "Omid wollte das auch mal gerne, wieder als Cheftrainer zu arbeiten. Er fühlt sich wohl, kommt gut mit den jungen Spielern aus. Die Spieler wünschten sich das auch mit ihm und wissen jetzt, wo sie dran sind." Die Kadergespräche sind teilweise bereits gestartet und gehen dann bald richtig in die Vollen.

"Denen kannst du nichts vom Pferd erzählen": Asadollahi setzt auf klare Kante

Bleibt abschließend die Frage, wie sehr sich Asadollahi schon freut. Und ob einige Kicker ihn überhaupt noch hören können: Felix Witt, Jendrik Witt, Felix Ritter - die Liste ist nicht vollständig. Einige Akteure trainierte Asadollahi bereits in Gievenbecks B-Jugend. Das schweißt zusammen. "Wenn man sich anguckt, wie sich die Jungs entwickelt haben - das ist ja Wahnsinn", sagt Asadollahi glücklich. "Ich bin immer ehrlich, die Jungs wissen bei mir immer, wann sie dran sind. Denen kannst du ja nichts vom Pferd erzählen. Ich bin sehr froh, dass Kinderhaus mir die Möglichkeit gibt, als Cheftrainer zu arbeiten. Das ist das, wofür ich Jahr für Jahr gearbeitet habe." U.a. hospitierte Asadollahi kürzlich bei Peter Bosz in Lyon. Sowas machst du wohl wirklich nicht aus Spaß an der Freude. 

Aber mehr reden wir dann vielleicht in einem Jahr nochmal über den Staffelstab-Wechsel. Denn Möllers hat ja Recht: Erstmal hat er verlängert und bleibt noch etwa 18 Monate im Amt. Gerade im Fußball eine verdammt lange Zeit...



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