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Westfalenliga 1

Da war mehr drin für Hiltrup


Von Fabian Renger

(21.05.23) Da war mehr drin. Definitiv. Die letzte Auswärtsreise des TuS Hiltrup führte zur Kampfbahn Schwansbell des Lüner SV. Erst einmal: Was für ein grenzdebiler Name ist das eigentlich? Egal. Lünen gewann mit 3:1 (0:0) - ein Ergebnis, das aus Hiltruper Sicht nicht gerechtfertigt war. Mindestens ein Punkt wäre verdient gewesen.

Die erste Halbzeit verlief ziemlich unspektakulär. "Es gab keine wirklich zwingenden Torchancen auf beiden Seiten", berichtete Hiltrups Co-Trainer Simeon Uhlenbrock. Lünen hatte mehr vom Spiel und die Kontrolle. Das war auch so geplant von den Gästen, die sich eher auf Ballgewinne und aufs Umschaltspiel fokussierten. Es entwickelte sich ein Sommerkick. Man hätte wohl besser in der Eisdiele gesessen als am Sportplatz.

In der zweiten Halbzeit wurde es wenigstens ereignisreicher. Lünen kam besser rein, wurde forscher und ging im Zuge einer Drangphase auch in Führung. Einer von zahlreichen Eckbällen flog dem TuS um die Ohren. Ein Ecke von rechts wurde scharf vorher gezogen und mit dem Kopf verlängert, klatschte einem Hiltruper ins Gesicht und ging in die Maschen (54.). Als Torschütze war Marcel Reichwein eingetragen. In jedem Fall war's ein ziemliches Kacktor.

Hiltrup belohnt sich zunächst

"Danach machen wir Druck ohne Ende", erklärte Uhlenbrock. Doch eine doppelte Doppelpass-Koproduktion von Stan Schubert und Richard Joaquim (56.) brachte genauso wenig einen Torerfolg wie ein eigentlich perfekter Hiltruper Kopfball, den Heim-Schnapper Flemmer Sandt irgendwie noch entschärfte. "Ich weiß nicht, wie der den rausgeholt hat", rätselte auch Uhlenbrock über die Szene in Minute 59. Schubert vergab nochmal, als er zu hektisch unterwegs war (64.), machte es später aber besser, als er einen schönen Pass in die Tiefe zum 1:1 abschloss (69.). Alles wieder auf Anfang - oder auch nicht.

Denn während Hiltrup voll drin zu sein schien, knipste sich der Gast selbst die Lichter wieder aus. Nach einem Abstoß von Keeper Luis Klante missriet der Versuch, sauber von hinten raus zu spielen, völlig. Nutznießer eine kompletten Desasters im Aufbau war Nikolaos Simeonidis mit dem 2:1-Führungstreffer (76.). Hiltrup machte auf, schmiss alles nach vorne und fing sich schließlich noch einen Konter - wieder war Simeonidis der Torschütze (87.)

Lüner SV - TuS Hiltrup 3:1 (0:0)
1:0 Reichwein (54.), 1:1 Schubert (68.)
2:1 Simeonidis (76.), 3:1 Simeonidis (87.)



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